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Bildungspolitik in
Baden-Württemberg:
Analyse der Wahlprogramme 2026

Zitate aus den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl am 8. März 2026

Wie wird die Schulaufsicht auf ihre neue Rolle gemäß KMK‑Beschluss vom 16. Oktober 2025 vorbereitet?

 

Bündnis 90/Die Grünen
Bündnis 90/Die Grünen
  • Die Rolle der Schulaufsicht stärken wir im Sinne einer dialogorientierten Entwicklungsberatung. (S. 31)

 

CDU
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SPD
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FDP
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AfD
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Die Linke
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EINE EINORDNUNG AUS SICHT DES STIFTERVERBANDES

Mit dem Beschluss "Zielbild zur Rolle und Arbeit der Schulaufsicht" der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 16. Oktober 2025 wird die Schulaufsicht ausdrücklich in die Verantwortung genommen, Schulen systematisch bei der Öffnung nach außen, der Vernetzung im Sozialraum und der strategischen Einbindung von Kooperationen zu unterstützen und damit die strukturellen Voraussetzungen für ein wirksames Bildungsökosystem zu schaffen. Gleichzeitig wird ihre Rolle stärker als vernetzende, beratende und befähigende Instanz definiert, die Steuerungswissen, Planungssicherheit und geeignete Rahmenbedingungen bereitstellt, damit Kooperationen nachhaltig in Organisation, Curriculum und Schulentwicklung verankert werden können.

In den Wahlprogrammen findet diese Neuausrichtung jedoch keine Beachtung. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN benennen zwar eine dialogorientierte Entwicklungsberatung durch die Schulaufsicht, formulieren allerdings weder Ziele noch Maßnahmen, wie Schulaufsichten dafür fortgebildet und vorbereitet werden sollen. Auch keine andere Partei greift die erweiterte Verantwortung beim Aufbau und der strategischen Steuerung von Netzwerken und Kooperationen auf. Weder werden konkrete Ziele formuliert, noch Maßnahmen benannt, wie Schulaufsichten auf diese Aufgabe vorbereitet, fortgebildet oder mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet werden sollen. Aus Sicht des Stifterverbandes bleibt der KMK-Beschluss in den Wahlprogrammen damit weitgehend folgenlos. 
 

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