Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre

Der vom Stifterverband und der Hochschulrektorenkonferenz ausgelobte Preis soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen.

Bewerbungsschluss: 14. Juli 2017

 
Der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Preis soll einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements der Hochschulen profiliert werden.

Der Preis wurde von 2006 bis 2012 in jährlich wechselnden Disziplinen bzw. Fächergruppen verliehen. Mit dem Ars legendi-Preis 2013 wurde dann ein neues Konzept verfolgt: Statt einer Disziplin/Fächergruppe bildet künftig eine spezifische Lehrsituation den Fokus der Ausschreibung.

 

Ausschreibung 2017

Jahresthema: Praxisbezüge und Praktika im Studium

Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben.

 

Kategorie 1: Wissenschaftler/Wissenschaftlerin

In dieser Kategorie wird der Preis nur an eine Einzelperson verliehen, und zwar an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin für herausragende und innovative Leistungen zum Thema Praxisbezüge und Praktika im Studium. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität, die beratende Unterstützung und Betreuung der Studierenden ausschlaggebend. Der Preisträger/die Preisträgerin vermittelt in seinen/ihren Lehrveranstaltungen von Anfang an die Praxisrelevanz des Lehrstoffes durch geeignete Anwendungsbezüge und integriert außerhochschulische Lernorte (Praktika) als intensivste Form der Theorie-Praxis-Verknüpfung. Er/sie sollte über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre gegeben haben. Der Preis würdigt die gesamte bisherige Lebensleistung des Preisträgers/der Preisträgerin in der praxisintegrierenden Lehre, nicht ein konkretes Projekt.

 

Kategorie 2: Projekt

In dieser Kategorie wird der Preis nur an ein Team von Lehrenden für ein herausragendes Projekt zum Thema Praxisbezüge und Praktika im Studium verliehen. Dem Team können auch Lehrbeauftragte, Studierende und Doktoranden angehören. Bei dem Projekt kann es sich um ein Modul, einen Studiengang, eine besondere Form des Praxisbezugs in der Prüfungsgestaltung oder
eine spezifische Betreuungsmaßnahme zur geeigneten inhaltlich-strukturellen Verzahnung von Theorie und Praxis an beiden Lernorten handeln. In jedem Fall muss das Projekt mindestens einmal durchgeführt worden sein, Entwicklungsvorhaben können nicht berücksichtigt werden.

 

Vorschläge können von Fakultäten bzw. Fachbereichen oder den Fachschaften eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind zulässig.

Bewerbungsschluss war der 14. Juli 2017.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Hochschullehrern, Didaktikern, Studierenden sowie Sozialpartnern. Der Preis wird am 28. November 2017 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main übergeben.

Workshop

Der Stifterverband und die HRK haben am 3. April 2017 in Frankfurt am Main einen vorbereitenden Workshop zur Ausschreibung 2017 veranstaltet. Den Impulsvortrag hielt Wilfried Schubarth, Professor für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam und Autor des Fachgutachtens "Qualitätsstandards für Praktika. Bestandsaufnahme und Empfehlungen".
Mehr Info zum Workshop

 

 

 
ARS LEGENDI-FAKULTÄTENPREISE

Neben dem Ars legendi-Preis verleiht der Stifterverband gemeinsam mit Kooperationspartnern mehrere Fakultätenpreise für exzellente Hochschullehre:

Ingenieurwissenschaften und Informatik
Mathematik und Naturwissenschaften
Medizin
Rechtswissenschaften
Sportwissenschaft

 

Kontakt

Dominique M. Ostrop

ist Programmmanagerin im Bereich '"Programm und Förderung".

T 0201 8401-162
F 0201 8401-215

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Christian Tauch

Ansprechpartner zum Ars legendi-Preis
bei der Hochschulrektorenkonferenz
T 0228 887-140

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