Es ist nervig: Da scheint im Sommer so wunderbar die Sonne, doch gleichzeitig heizt das Sonnenlicht das Büro auf und macht den Arbeitsplatz insbesondere südseitig fast zur Sauna. Eine transparente Fensterfolie könnte Linderung verschaffen – und das Aufheizen des Büros um bis zu sieben Grad Celsius und den Stromverbrauch etwa für die Kühlung um bis zu 26 Prozent reduzieren. Das ist im Kern das Versprechen, mit dem das Start-up AMPERIAL der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg den Markt erobern möchte.
Laut einer aktuellen Spin-off-Befragung dauert es im Durchschnitt etwa 18 Monate, bis sich Hochschule und Gründungsteam auf einen Vertrag über die Nutzung des Intellectual Property (IP, zu Deutsch: geistiges Eigentum) geeinigt haben. Im Fall von AMPERIAL ging dieser Prozess allerdings deutlich schneller. „Zwischen der FAU und uns dauerte es drei bis vier Monate, bis die Verträge unterzeichnet waren“, sagt Matthias Trost, als CEO von AMPERIAL zuständig unter anderem für Vertrieb, Marketing und Personal. Ein wesentlicher Grund: das neue FAU-Trusted-Handshake-Modell. Es bietet drei standardisierte Varianten, nach denen eine Beteiligung der FAU an Ausgründungen geregelt werden kann.