Der Stifterverband als Berater

Die gute Vernetzung und das hohe Renommee sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Stifterverbandes. Er ist ein gefragter Partner von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um gemeinsam Bildung voranzubringen. 

Mit einer Vielzahl von Studien und Analysen untersucht der Stifterverband die Struktur und Leistungsfähigkeit des deutschen Wissenschafts- und Innovationssystems. Die Ergebnisse tragen regelmäßig dazu bei, politische Entscheidungsprozesse durch Zahlen, Daten und Fakten wissenschaftlich zu untermauern. Dazu zählen etwa die jährlich von der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes erhobenen Aufwendungen der Wirtschaft zu Forschung und Entwicklung. Die Ergebnisse dieser Erhebung gehen auch in internationale Statistiken ein.

 

Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)

2016: Die EFI-Kommission überreicht ihr jährliches Gutachten an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Seit 2011 führt der Stifterverband auch die Geschäftsstelle der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI). Als Beratungsgremium der Bundesregierung leistet die EFI wissenschaftliche Politikberatung und legt regelmäßig Gutachten zu Forschung und Innovation sowie zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Sie setzt sich aus sechs renommierten nationalen und internationalen Innovationsforschern zusammen.

 

Hightech-Forum

Auch die Geschäftsstelle des Hightech-Forums ist beim Stifterverband angesiedelt. Seit Anfang 2015 begleitet das Hightech-Forum als neues innovationspolitisches Beratungsgremium die Weiterentwicklung der aktuellen Hightech-Strategie der Bundesregierung und damit der deutschen Forschungs- und Innovationspolitik. Der Arbeitsauftrag des Hightech-Forums lautet, bis zum Ende der Legislaturperiode 2017 Handlungsempfehlungen und Konzepte zu den zentralen Fragen der Innovationspolitik zu entwickeln.

Foto: David Ausserhofer/Hightech-Forum
Sitzung des Hightech-Forums mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka

Hochschulform Digitalisierung

Das Hochschulforum Digitalisierung bündelt und moderiert als nationale, unabhängige Plattform den Dialog über die Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen. Im Austausch mit Experten aus Politik, Hochschulpraxis, Wissenschaftsverwaltung, hochschulaffinen Unternehmen und Studierenden werden die Chancen, welche die Digitalisierung der Hochschullehre eröffnet, intensiv diskutiert. Das Projekt wird gemeinsam vom Stifterverband, dem Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

The Digital Turn - Die Arbeit des Hochschulforums Digitalisierung zusammengefasst

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Service für Stiftungen

Mit umfassendem Service und spezifischen Angeboten ist der Stifterverband der zentrale Dienstleister für gemeinnützige Stiftungen und Organisationen in Deutschland.

Zivilgesellschaftliches Engagement nimmt in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein. Um es zu bündeln und zielgenau auszurichten, bietet der Stifterverband Stiftern und Stiftungen einen vielfältigen Service. Zentrale Einrichtung ist das Deutsche Stiftungszentrum. Hier hat der Stifterverband seine Kompetenzen rund um das Thema Stiftungen gebündelt. Es betreut mehr als 650 gemeinnützige und mildtätige Stiftungen mit einem Vermögen von insgesamt 2,8 Milliarden Euro.

Regional vernetzt an den Standorten Essen, Hamburg, Berlin und München, bieten die Experten des Deutschen Stiftungszentrums professionelle Beratung bei allen Fragen zu Stiftungsgründung, Stiftungsmanagement und Vermögensmanagement.

Mit der 2013 ins Leben gerufenen DSZ-Rechtsanwaltsgesellschaft wird das Beratungsangebot für Stifter und Stiftungen um umfassende juristische Beratung und Vertretung in allen stiftungs­, steuer­ und erbrechtlichen Belangen erweitert.

 

Deutschlandstipendium

Das Deutschlandstipendium hat sich in den vergangenen Jahren fest in der Hochschulwelt etabliert und vielerorts eine neue Stipendienkultur geschaffen: Aktuell vergeben die deutschen Hochschulen bundesweit mehr als 20.000 Stipendien, die je zur Hälfte aus öffentlichen und privaten Mitteln finanziert werden. Das zentrale Element dieses Förderprogrammes besteht in der Vernetzung der rund 280 teilnehmenden Hochschulen mit ihrem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld. Hier setzt die Arbeit des Servicezentrums Deutschlandstipendium an, das im Jahr 2011 vom Stifterverband eingerichtet wurde. Private Förderer sowie Hochschulen erhalten hier ausführliche Informationen und qualifizierte Beratung, etwa bei der Formulierung von Fördervereinbarungen oder der konkreten Ausgestaltung der Stipendien. Im Jahr 2014 konnten so über 200 Stipendien vermittelt werden. Darüber hinaus organisiert das Servicezentrum regelmäßig Workshops zum Deutschlandstipendium und evaluiert, wie die Hochschulen das neue Stipendiensystem annehmen.

 

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