FuE-facts
Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft 2024: Zahlen und Fakten
Die Wissenschaftsstatistik gGmbH ist ein gemeinnütziges Forschungs- und Datenkompetenzzentrum des Stifterverbandes, das im Auftrag von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet. Sie erhebt, analysiert und interpretiert Daten zum deutschen Innovationssystem.
Die Wissenschaftsstatistik erforscht auf empirischer Basis die Frage, wie neues Wissen und Innovationen entstehen. Dazu erhebt und analysiert sie Daten zu Forschungsprozessen und Innovationssystemen und entwickelt Handlungsempfehlungen für deren Optimierung.
Die Wissenschaftsstatistik arbeitet im Auftrag von Ministerien, Stiftungen und Verbänden. Die von ihr erhobenen Daten sind eine wichtige Arbeits- und Entscheidungsgrundlage für die Bundesregierung, für die Länder und für zahlreiche Wirtschaftsakteure.
Die Daten können für wissenschaftliche Zwecke auch von externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt werden. Als Teil der wissenschaftlichen Community pflegt die Wissenschaftsstatistik engen Austausch mit renommierten Instituten, mit Unternehmen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Dadurch gelingt es, Wissen und Informationen aus verschiedenen Sektoren schnell aufzunehmen, zu verknüpfen und zu neuen Erkenntnissen weiterzuentwickeln. Diese sind sowohl daten- als auch erfahrungsbasiert und aus diesem Grund in ganz besonderer Weise praxistauglich und relevant.
Im Zentrum der Arbeit der Wissenschaftsstatistik steht die Untersuchung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Wirtschaft in Deutschland:
Den Aufgaben entsprechend ist das rund 25-köpfige Team der Wissenschaftsstatistik interdisziplinär ausgerichtet: Wirtschaftswissenschaftler, Geographen, Informatiker und Politikwissenschaftler arbeiten hier zusammen. Zudem ist die Wissenschaftsstatistik Teil eines nationalen wie internationalen Forschungs- und Statistiknetzwerkes. Sie bearbeitet wissenschaftliche Dienstleistungsaufträge und Forschungsprojekte für Bundes- und Landesministerien, Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften sowie Verbände. Hauptsitz der Gesellschaft ist Essen, in Berlin befindet sich eine Zweigstelle.
Ergebnisse der FuE-Erhebung 2024 veröffentlicht
Nach dem Rekordjahr 2023, in dem die internen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) in der Wirtschaft erstmals die 90 Milliarden Marke knackten, flacht das Wachstum der FuE-Ausgaben ab. Im Jahr 2024 investierten die deutschen Unternehmen insgesamt 92,5 Milliarden Euro (plus 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) in interne FuE und bleiben damit inflationsbereinigt auf dem bisherigen Niveau.
FuE-facts mit detaillierten Ergebnissen
Studie zu Innovationskultur
Eine starke Innovationskultur ist entscheidend für die Krisenfestigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies ist das zentrale Ergebnis der im Januar 2025 vom Stifterverband und der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Studie "It's the Culture, Stupid!". Die Untersuchung basiert auf Interviews mit Führungsverantwortlichen in mittelständischen Unternehmen.
Publikation
Open Transfer Index: Neues Messinstrument
Mit dem Open Transfer Index hat der Stifterverband gemeinsam mit der RWTH Aachen eine neue Methodik entwickelt, die es nun ermöglicht, die Offenheit von Innovationsprozessen in Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu messen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
Pressemitteilung
ist Leiter und Geschäftsführer der Wissenschaftsstatistik im Stifterverband.
T 0201 8401-426
ist Generalsekretär und führt die Geschäfte der Hauptverwaltung des Stifterverbandes.
ist Assistentin in der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes.
T 0201 8401-400
Bei allgemeinen Fragen oder Anmerkungen können Sie sich gern an wissenschaftsstatistik@stifterverband.de oder fue-erhebung@stifterverband.de wenden.
Bei der SV Wissenschaftsstatistik GmbH am Standort Berlin ist die Geschäftsstelle der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) angesiedelt.