Communicator-Preis

Der Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes gilt in Deutschland als die wichtigste Auszeichnung für die Vermittlung von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Öffentlichkeit.

Mit dem Preis zeichnen Stifterverband und Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit dem Jahr 2000 Wissenschaftler aus, die ihre Fachgebiete und Forschungsarbeiten einem breiten Publikum vielfältig, originell und kreativ nahebringen und sich darüber hinaus um den immer notwendigeren Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verdient machen. Eine Jury aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten kürt die Preisträger. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert.

Ausschreibung 2020

Bei der Auswahl der Preisträger würdigt die Jury folgende Leistungen:

  • Sie gehen neue Wege in der Kommunikation und entwickeln innovative, auch mutige Projekte und Formate (konzeptioneller Rahmen).
  • Sie verfolgen erkennbare Ziele in ihrer Kommunikation und sprechen ihre Zielgruppen in geeigneter Form an (Adressatenorientierung).
  • Sie machen ihre Forschungsarbeit und Erkenntnisse für nicht wissenschaftliche Zielgruppen zugänglich und bringen sich in öffentliche Debatten ein (gesellschaftlicher Bezug).
  • Sie sind Wegbereiter in der Wissenschaftskommunikation, indem sie zum Beispiel jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler motivieren und einbeziehen (Vorbildfunktion und Impulsgeber).
  • Sie arbeiten mit anderen Akteuren zusammen und schaffen Netzwerke, um ihre Kommunikationsziele zu erreichen (Kooperation).
  • Sie haben mit ihrer Kommunikation erkennbar etwas bewirkt (Monitoring).

Der Preis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fachgebieten, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. Bewerben können sich sowohl einzelne Personen als auch Teams. Nicht bewerbungsberechtigt sind Personen, die in der Forschung nicht mehr aktiv sind oder Wissenschaftskommunikation hauptberuflich oder kommerziell betreiben. Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Vorschlagsberechtigt sind die Leitungen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie ehemalige Communicator-Preisträger.

Die Bewerbung soll aussagefähige Unterlagen über die Kommunikationsleistung der Bewerberin oder des Bewerbers enthalten und einen repräsentativen Querschnitt der Gesamtaktivitäten aufzeigen. Zu jeder Bewerbung ist darüber hinaus ein Lebenslauf einzureichen; wissenschaftliche Publikationsverzeichnisse sollen ausdrücklich nicht beigefügt werden. Die eingehenden Vorschläge und Bewerbungen werden einer Jury zur Begutachtung vorgelegt. Sie besteht aus Wissenschaftsjournalisten und Kommunikationsexperten unter dem Vorsitz eines Präsidiumsmitglieds der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
 

Trailer zum Communicator-Preis

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Bewerbungsschluss ist der 3. Januar 2020.

Bewerbungen und Vorschläge sind ausschließlich zu richten an:

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stichwort: Communicator-Preis
Kennedyallee 40
53175 Bonn

Fragen zum Bewerbungsverfahren beantworten:

Jutta Höhn
T 0228 885-2443
E-Mail senden

Dr. Jutta Rateike
T 0228 885-2665
E-Mail senden

 

Weitere Preisträger

2007: Arbeitsgruppe Glaziologie
2006: Friedemann Schrenk
2005: Harald Lesch
2004: Hubert Wolf
2003: Wolf Singer
2002: Wolfgang Heckl
2001: Gerold Wefer
2000: Albrecht Beutelspacher