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Innovationssystem · Wissenstransfer

Sicherheit als Innovationsmotor: Warum Forschung jetzt neu denken muss

Symbolbild Sicherheitsrelevante Forschung
Foto: Dall-e

Die Anforderungen an Sicherheit verändern sich rasant. Ob digitale Infrastrukturen, Energieversorgung oder technologische Souveränität – viele Herausforderungen lassen sich nur durch Forschung und Innovation bewältigen. Doch was bedeutet das für Hochschulen, Unternehmen und das deutsche Innovationssystem?

Im Videointerview spricht Volker Meyer-Guckel darüber, warum sicherheitsrelevante Forschung weit mehr umfasst als klassische Verteidigungstechnologien. Es geht um den Transfer von Spitzenforschung in die Anwendung, um neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Staat sowie um die Frage, wie Deutschland und Europa ihre Innovationskraft gezielt stärken können.

Dabei wird deutlich: Sicherheit entwickelt sich zu einem Querschnittsthema, das künftig viele Disziplinen prägen wird – von den Ingenieurwissenschaften über die Informatik bis hin zu den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Gleichzeitig stehen Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor kulturellen und organisatorischen Veränderungen, die neue Debatten anstoßen.

Welche Rolle dabei Innovation Hubs spielen können, warum Europa stärker zusammenarbeiten muss und weshalb Sicherheit künftig auch ein wichtiges Bildungsthema sein wird, erläutert der Genaralsekretär des Stifterverbandes im Gespräch.

Sicherheits- und Verteidigungsforschung neu denken

Forschungsverbund (Foto: Pixabay)
Forschungsverbund (Foto: Pixabay)

Deutschland verbindet sicherheitsrelevante Forschung und wirtschaftliche Innovation bislang nur selten systematisch. Eine neue Analyse von Stifterverband und McKinsey & Company zeigt: Bei engerer Verzahnung ließe sich unter geeigneten Rahmenbedingungen ein zusätzliches wirtschaftliches Potenzial von bis zu rund 22 Milliarden Euro jährlich durch zusätzliche Investition in sicherheitsrelevante Forschung erschließen. 

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