Gründungsradar

Der Gründungsradar des Stifterverbandes vergleicht Hochschulprofile in der Gründungsförderung an deutschen Hochschulen.

Microsite zum Gründungsradar

 
Wissens- und Technologietransfer ist neben Forschung und Lehre ein zentrales Handlungsfeld für Hochschulen in Deutschland. In den vergangenen zehn Jahren wurde dieses Handlungsfeld durch zahlreiche Förderinitiativen gestärkt. Gründungen aus Hochschulen durch Studierende und Wissenschaftler stellen einen wichtigen Mechanismus für den Wissens- und Technologietransfer dar.

Ein umfassendes Angebot in der Gründungsförderung kann die Attraktivität der Hochschule bei Studierenden erhöhen, ein attraktives Umfeld für unternehmerische Wissenschaftler und Studierende schaffen und zur Erschließung des ungenutzten Innovationspotenzials am Hochschulstandort beitragen. Zudem stehen erfolgreiche Gründungsaktivitäten in einem engen Zusammenhang mit der Entwicklung und Innovationstätigkeit des (regionalen) Umfelds und schaffen Schnittstellen für eine Kooperation mit Unternehmen oder unternehmensnahen Netzwerken.

Mit dem Gründungsradar 2016 wurde zum dritten Mal die Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland in den Blick genommen. Im Fokus stand die Frage, wie Hochschulen die Gründung von Unternehmen fördern – durch Gründungssensibilisierung und -unterstützung sowie durch institutionelle Verankerung einer nachhaltigen Gründungskultur. In die Bewertung floss aber auch ein, welche Gründungsaktivitäten dabei am Ende realisiert werden, also welchen Output die Bemühungen in der Gründungsförderung hervorbringen.
 

Im April 2018 ist die Befragung für den Gründungsradar 2018 gestartet. Alle staatlich anerkannte Hochschulen sind aufgerufen, ihre Gründungsförderung zu skizzieren. Der Gründungsradar wird die Ergebnisse in einem Ranking zusammenfassen und darstellen, welche Hochschulen die Gründung von Unternehmen am besten fördern. Verwaltungsfachhochschulen sind von der Befragung ausgenommen.

Themenschwerpunkt sind diesmal die Gründungsaktivitäten selbst. Der Stifterverband will wissen, aus welchen Bereichen die Gründungen stammen, ob die Hochschulen mit den Gründern noch in Kontakt stehen, wo die neuen Unternehmen sich niedergelassen haben und ob sich die Hochschulen an den Ausgründungen beteiligen. In ausgewählten Regionen untersucht der Gründungsradar außerdem die volkswirtschaftlichen Effekte durch Unternehmensgründungen aus Hochschulen. Die Ergebnisse der Untersuchung werden Ende 2018 veröffentlicht.

Der Gründungsradar wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und vom Stifterverband in Kooperation mit der Heinz Nixdorf Stiftung durchgeführt.

Kontakt

Andrea Frank

leitet im Stifterverband den Programmbereich
"Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog".

T 030 322982-502
F 030 322982-515

E-Mail senden

Eike Schröder

ist wissenschaftlicher Referent im Hauptstadtbüro des Stifterverbandes.

T 030 322982-315
F 030 322982-515

E-Mail senden