Gründungsradar 2013

Der Gründungsradar des Stifterverbandes vergleicht Hochschulprofile in der Gründungsförderung an deutschen Hochschulen.

Das zentrale Ergebnis des zweiten Gründungsradars: Die Hochschulen engagieren sich zunehmend in der Gründungsförderung. Die im Gründungsradar gemessenen Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr teilweise deutlich verbessert. Doch wie nachhaltig ist diese positive Entwicklung? Die Finanzierung der Gründungsförderung basiert zu großen Teilen auf zeitlich begrenzten öffentlichen Drittmitteln. Die institutionelle Verankerung des Themas ist an vielen Hochschulen immer noch gering. Hochschulen und ihre Partner sind deshalb nun gefordert, die neu implementierten Strukturen, Netzwerke und Prozesse zu verstetigen. 

Mit dem Gründungsradar werden in der Form eines Rankings Profile der Gründungsförderung deutscher Hochschulen dargestellt. Die Ziele der Studie, die nun zum zweiten Mal erschienen ist, sind:

  • die Gründungsförderung an Hochschulen einschließlich der Stärken und Strategien in der Gründungsförderung umfassend und vergleichend darzustellen,
  • Beispiele guter Praxis als Grundlage für eine Weiterentwicklung ihrer eigenen Aktivitäten zu identifizieren und aufzubereiten,
  • Empfehlungen an die Politik für zukünftige Förderimpulse zu entwickeln.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durchgeführt und ersetzt das bisherige Ranking "Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen?" von Prof. Dr. Jürgen Schmude.

Die Publikation ist im November 2014 erschienen. 

Bibliografische Angaben

Barbara Grave, Pascal Hetze, Annett Kanig: 
Gründungsradar 2013 - Wie Hochschulen Unternehmensgründungen fördern
Edition Stifterverband
Essen November 2014
ISBN: 978-3-922275-60-2
130 Seiten
 

Kontakt

Dr. Barbara Grave

ist Projektleiterin und Leiterin des Forschungsdatenzentrums Wissenschaftsstatistik in der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes.

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F 0201 8401-431

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Dr. Pascal Hetze

leitet im Stifterverband den Programmbereich 
"Analysen und Innovationspolitik".

T 030 322982-506
F 030 322982-515

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