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Zehn Hochschulen im Programm "Spracherwerb stärken – Lehramtsstudierende gewinnen" ausgewählt

19.07.2017

Der Stifterverband fördert zehn Hochschulkonzepte, die Lehramts­­­studierenden ermöglichen, Sprachunterricht für Flüchtlinge zu geben.

Das Angebot zum Spracherwerb wird dadurch erhöht, und die engagierten Studierenden sammeln schon während ihres Studiums wertvolle praktische Erfahrungen für ihren späteren Beruf.

Die zehn ausgewählten Hochschulen stehen für unterschiedliche Ansätze, wie Lehramtsstudierende praxisnah interkulturelle Kompetenzen sowie ihre Kompetenzen im Rahmen der Ausbildung in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und in DaF (Deutsch als Fremdsprache) erwerben und reflektieren können. Für die Umsetzung ihrer Projekte erhalten die Hochschulen vom Stifterverband jeweils 60.000 Euro.

Die geförderten Hochschulen sind:

  • Universität Augsburg
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Technische Universität Dortmund
  • Technische Universität Dresden
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Universität Koblenz-Landau/Campus Landau
  • Universität Paderborn
  • Universität des Saarlandes
  • Pädagogische Hochschule Schwäbisch-Gmünd
  • Eberhard Karls Universität Tübingen

Eine Jury mit Vertretern von Hochschulen, Schulen, Studierenden, Stiftungen und Unternehmen wählte die Projekte aus. Die geförderten Hochschulen haben innovative Konzepte entwickelt, von denen alle Beteiligten – Studierende, Hochschullehrer und Flüchtlinge – profitieren. Ziel ist, die bestmögliche Qualifizierung künftiger Lehrer zu ermöglichen und damit gleichzeitig eine zentrale Frage der Bildungsgerechtigkeit zu adressieren.

"Der sprachliche Hintergrund von Schülern darf nicht über ihren Schulerfolg entscheiden", fasst Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes, zusammen. "Allen geförderten Konzepten zur Lehrerausbildung ist gemein, dass sie für den Unterricht mit Flüchtlingen und Schülern mit Migrationshintergrund Kompetenzen zur Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache oder von Deutsch als Zweitsprache mit ganz konkreten Praxiserfahrungen verknüpfen. Wir brauchen künftig viel mehr Lehrer, die mit sprachlicher und kultureller Vielfalt umgehen können."

Neben der Förderung bekommen die zehn Hochschulen die Möglichkeit, am Netzwerk "Stark durch Diversität: Förderung interkultureller Kompetenzen in der Lehrerausbildung" teilzunehmen, einer gemeinsamen Initiative der Schöpflin Stiftung und des Stifterverbandes. Hier können sie Projekterfahrungen reflektieren und sich in einer kollegialen Beratung über Interkulturalität und Diversität in der Lehrerbildung austauschen.

 

Das Förderprogramm "Spracherwerb stärken – Lehramtsstudierende gewinnen" ist Teil der Initiative Integration durch Bildung des Stifterverbandes. Mit insgesamt fünf Aktionslinien will der Stifterverband damit einen Beitrag dazu leisten, Flüchtlingen eine bessere Zukunft in Deutschland zu ermöglichen.

Pressekontakt

Peggy Groß

ist Kommunikationsmanagerin im Stifterverband.

T 030 322982-530
F 030 322982-515

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Ann-Katrin Schröder-Kralemann

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Hochschule und Wirtschaft".

T 0201 8401-140
F 0201 8401-215

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