MINTernational

Eine Programminitiative von Daimler und Benz Stiftung, Daimler-Fonds und Stifterverband zur Verbesserung der Internationalität in den MINT-Fächern

Zahlreiche Hochschulen haben Strategien zur Internationalisierung ihrer Einrichtungen auf den Weg gebracht und setzen diese erfolgreich um. Die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) sollten dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Ziele sind: internationale Kompetenzen zu vermitteln und weltweit MINT-Talente für Deutschland zu gewinnen. Dafür müssen Studienanfänger aus dem Ausland nicht nur von einem Studium in Deutschland überzeugt, sondern im weiteren Studienverlauf unterstützt und für den Verbleib nach dem Abschluss motiviert werden. Ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Hochschulen zur Verbesserung der Internationalisierung in den MINT-Fächern ist der Club MINTernational.
Website zum Club MINTernational
Booklet zum Club MINTernational (PDF)

Ein wichtiger Hebel für Studienmotivation und Beschäftigungsfähigkeit sind Praxiserfahrungen sowie Praxisbezüge im Studium. Sie schaffen Brücken in den Arbeitsmarkt und erleichtern eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft. Gleichzeitig müssen einheimische MINT-Studierende vermehrt zu Auslandsaufenthalten angeregt werden, bei denen Praxiserfahrungen in Auslandsniederlassungen deutscher Unternehmen oder anderer internationaler Partner im Vordergrund stehen. Für derartige Aufenthalte benötigen sowohl die internationalen Studierenden als auch ihre deutschen Kommilitonen inhaltliche und kulturelle Vorbereitungs- und Unterstützungsmaßnahmen. Bestehende Angebote sollten stärker in den Studienverlauf integriert und kommuniziert werden. Für den Aufbau von Praxiserfahrungen im Ausland bedarf es einer erfolgreichen Kooperation zwischen den Hochschulen und Unternehmen am Standort beziehungsweise im Ausland.

 

Studie: Wie international ist MINT?

Die Hochschulen bestätigen die Bedeutung der Internationalisierung für die Profilentwicklung der MINT-Fächer. Laut einer im Zuge der Programmevaluierung durchgeführten Hochschulbefragung sagen 81 Prozent der Hochschulvertreter, Internationalisierung sei ein zentrales Thema für die MINT-Fächer. 83 Prozent meinen, dass sich die MINT-Fächer insgesamt noch internationaler aufstellen müssen. Die im Juni 2018 veröffentlichte Studie "Wie international ist MINT?" belegt, welchen Handlungsbedarf es hier noch gibt. Sie macht sichtbar, wie gut Strategien und Maßnahmen bereits verbreitet und wie wirksam sie nach Einschätzung der Hochschulen sind. Die Untersuchung liefert so ein differenziertes Bild der Internationalisierung von MINT in der vielschichtigen deutschen Hochschullandschaft.

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MINTernational innovativ

Die fünfte und letzte Ausschreibung rundete die bisherigen Förderlinien durch eine themenoffene Ausrichtung ab. Der Hochschulwettbewerb "MINTernational innovativ" machte noch wenig bekannte Handlungsfelder und Instrumente für mehr Internationalität sichtbar, in denen Hochschulen heute und zukünftig Unterstützung benötigen. Deshalb wurden neuartige Konzepte für die Internationalisierung gesucht und insgesamt acht Vorhaben gefördert. In einem zweistufigen Verfahren standen insgesamt 700.000 Euro an Fördermitteln bereit.
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Studienstart MINTernational

Die vierte Ausschreibungsrunde der MINTernational-Programminitiative: In dem Wettbewerb wurden von Mitte 2017 an insgesamt sechs Universitäten und Fachhochschulen mit je 50.000 Euro gefördert, die innovative Modelle zum Studienstart von internationalen Studierenden in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entwickelt haben. Auch Initiativen, die sich auf die Integration von Flüchtlingen fokussieren, zählten dazu.
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Praxis MINTernational

Dieser Förderwettbewerb stellte die dritte Ausschreibungsrunde der Programminitiative MINTernational dar. Es wurden sechs Hochschulprojekte mit jeweils 50.000 Euro gefördert. Die prämierten Projekte sollten innovativ und modellhaft Praxisangebote und Praxisbezüge im Studium für die Internationalisierung der MINT-Fächer nutzen. Hierbei konnte es sich um deutsch- und/oder fremdsprachige Praxisangebote handeln (Fördervolumen: 300.000 Euro).
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MINTernational Digital

Mit diesem Wettbewerb wurden die besten Beispiele für digitale Lern- und Informationsangebote an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland identifiziert und ausgezeichnet. Die acht geförderten Projekte standen modellhaft für den Einsatz digitaler Medien bei der Internationalisierung der MINT-Fächer (Fördervolumen: 400.000 Euro).
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Best Strategy Award MINTernational

Gefördert wurden Strategien der Hochschulen für eine Internationalisierung der MINT-Disziplinen. Für die Förderung wurden die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und die Universität Bremen ausgewählt und jeweils über zwei Jahre mit bis zu 250.000 Euro gefördert.
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Die geförderten Hochschulen sollten ihre Projektergebnisse mit anderen Hochschulen teilen und gemeinsam Maßnahmen für die Internationalisierung der MINT-Fächer zusammenzustellen und bewerten. Ziel war die Erarbeitung und Veröffentlichung eines Katalogs mit Handlungshilfen im Sinne eines Instrumentenkastens. Diese Handlungshilfen sollten nach Programmende interessierten Hochschulen zur Verfügung gestellt werden. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist 2016 erfolgt.
Instrumentenkasten (PDF)

 

Best Performance Prize MINTernational

Drei Hochschulen wurden mit dem Preis ausgezeichnet, die bis zum Jahr 2015 die größten Fortschritte bei der Internationalisierung der MINT-Fächer nachweisen konnten. Bewertet wurden einschlägige Kennzahlen unter Berücksichtigung der Strategie und des Umfelds der Hochschulen. (Gesamtdotierung: 100.000 Euro)
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Kontakt

Dr. Pascal Hetze

leitet im Stifterverband den Programmbereich 
"Analysen und Innovationspolitik".

T 030 322982-506
F 030 322982-515

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