Praxis MINTernational

Mit diesem Wettbewerb sollen die besten Beispiele für konkrete Praxisangebote für internationale MINT-Studierende an den Hochschulen in Deutschland ausgezeichnet werden.

Die prämierten Projekte sollen innovativ und modellhaft Praxisangebote und Praxisbezüge im Studium für die Internationalisierung der MINT-Fächer nutzen. Hierbei kann es sich um deutsch- und/oder fremdsprachige Praxisangebote handeln. Übergreifendes Ziel ist es, die MINT-Disziplinen zu Vorreitern und Benchmarks von Praxismaßnahmen für internationale Studierende an deutschen Hochschulen sowie für einheimische Studierende im Ausland zu machen. Dabei soll angestrebt werden,

  • mehr Praxiserfahrungen in Deutschland für Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland zu schaffen, sie dabei angemessen zu betreuen und bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen (Bereich Incoming),
  • mehr Praxiserfahrungen im Ausland für einheimische Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchses zu entwickeln und entsprechende Unternehmens- und Praxiskontakte auf- und auszubauen (Bereich Outgoing).

Es werden sechs Hochschulprojekte mit jeweils 50.000 Euro gefördert. Förderungswürdig sind Praxisprojekte, die in eine Internationalisierungsstrategie der Hochschule oder eines Fachbereichs eingebettet sind. Über die Förderung und Preisvergabe hat eine Jury entschieden, die sich aus Vertretern von Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft zusammensetzte. Bewerbungsschluss war der 30. Oktober 2015.

Die geförderten Hochschulen

  • Hochschule Bremen
    Projekt: Bremen-Alabama und zurück
    Präsentation (PDF)
     
  • Hochschule Fresenius
    Projekt: BioCheMINTernational – Kompetenzorientierte Integration von MINT-Studierenden in die Berufspraxis
    Präsentation (PDF)
     
  • Universität Hamburg
    Projekt: M-Lab Global: Das internationale Lehr- und Innovationslabor für mobile Apps
     
  • SRH Hochschule Heidelberg
    Projekt: myKMU – Maßnahmen zur frühzeitigen Bindung internationaler Studierender an kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
    Präsentation (PDF)
     
  • Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
    Projekt: ProKaTim (Signal Processing Karlsruhe-Timisoara)
    Präsentation (PDF)
     
  • Universität Kassel
    Projekt: InterFACE – Encouraging students for International internships through Face-to-face meetings with companies and individual advice
    Präsentation (PDF)
     

Bilder von der offiziellen Auszeichnung der geförderten Hochschulen am 13. Oktober 2016 im Rahmen der Konferenz Wie international soll MINT sein?

Foto: Bettina Ausserhofer
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Dr. Heike Tauerschmidt (Hochschule Bremen), Dr. Anna-Maria Karl (Daimler AG) und Prof. Dr. Rainer Dietrich (Daimler und Benz Stiftung) (v.li.)
Foto: Bettina Ausserhofer
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld (Hochschule Fresenius), Dr. Anna-Maria Karl (Daimler AG) und Prof. Dr. Rainer Dietrich, Daimler und Benz Stiftung) (v.li.)
Foto: Bettina Ausserhofer
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Prof. Dr. Walid Maalej (Universität Hamburg), Dr. Anna-Maria Karl (Daimler AG) und Prof. Dr. Rainer Dietrich (Daimler und Benz Stiftung) (v.li.)
Foto: Bettina Ausserhofer
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Prof. Dr. Gerd Moeckel (SRH Hochschule Heidelberg), Dr. Anna-Maria Karl (Daimler AG) und Prof. Dr. Rainer Dietrich (Daimler und Benz Stiftung) (v.li.)
Foto: Bettina Ausserhofer
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Prof. Dr. -Ing. Franz Quint (Hochschule Karlsruhe), Dr. Anna-Maria Karl (Daimler AG) und Prof. Dr. Rainer Dietrich (Daimler und Benz Stiftung) (v.li.)
Foto: Bettina Ausserhofer
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Prof. Dr. Andreas Meister und Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri (Universität Kassel), Dr. Anna-Maria Karl (Daimler AG) und Prof. Dr. Rainer Dietrich (Daimler und Benz Stiftung) (v.li.)

Themen und Formate

Die folgenden Praxisangebote für MINT-Studierende der Bereiche Incoming und Outgoing sind beispielsweise für eine Förderung geeignet:

Praxisformate in Studium und Lehre

  • Auf- und Ausbau des Angebotes dualer Studienangebote
  • Einrichtung curricularer Praxisphasen im Ausland
  • Einbeziehung von Lehrbeauftragten aus der Praxis
  • Etablierung von Weiterbildungsformaten mit Unternehmen im In- und Ausland, zum Beispiel Soft-Skill-Trainings
  • Unterstützung von Abschluss- und Forschungsarbeiten in Unternehmen
  • regelmäßige (internationale) Austauschprojekte von Hochschulen mit Unternehmen und anderen Praxispartnern
  • Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln, zum Beispiel Praxisangebote im Bereich Entrepreneurship
  • Praxis- und problemorientiertes Lernen, Entwicklung von Fallstudien

Flankierende Angebote zum Praxiserwerb

  • Auf- und Ausbau von umfassenden Praktikums-Programmen und (Online-) Plattformen für Praxiserfahrungen im In- und Ausland
  • Erwerb der Fachsprache und kulturelle Unterstützungsmaßnahmen für Praxiseinsätze.
  • Interessens- und Eignungstests für Praktika und weitere Praxiserfahrungen
  • Angebot von Firmenbesichtigungen, Job-Shadowing und Mentoring, zum Bespiel durch junge Nachwuchskräfte
  • Beratung und allgemeine Orientierungshilfen zur Sammlung von praktischen Erfahrungen/Übergangsmanagement sowie allgemeine Orientierung für einen dauerhaften Verbleib in Deutschland

Die Umsetzung dieser Angebote kann unter Einbindung weiterer Hochschulabteilungen wie dem Career Service und Alumni-Management durchgeführt werden sowie unter Beteiligung externer Partner und Förderer wie beispielsweise Unternehmen, Vereinen, Verbänden, der Bundesagentur für Arbeit oder von Bundes- und Landesministerien.

 

Programmträger
Daimler und Benz Stiftung
Daimler-Fonds
Stifterverband

Kontakt

Dr. Pascal Hetze

leitet im Stifterverband den Programmbereich 
"Analysen und Innovationspolitik".

T 030 322982-506
F 030 322982-515

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