Kooperative Hochschule

Erfolgreiche Partnerschaften mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Kooperation ist tagtäglich gelebte Praxis an Hochschulen – ob zum Beispiel als innerakademische, fachübergreifende Zusammenarbeit in Forschung oder Lehre oder gemeinsam mit externen Partnern in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Das duz SPECIAL "Kooperative Hochschule: Erfolgreiche Partnerschaften mit Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft" des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung fokussiert diesen strategischen Prozess und die damit verbundenen Chancen.

Nicht nur die innerakademische Kooperation ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Auch die Zusammenarbeit der Hochschulen mit externen Partnern in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat zugenommen und ist deutlich vielfältiger geworden. In vielen Formaten bricht sich zugleich ein neues Transferverständnis Bahn: Es geht nicht länger um eine Einbahnstraße der Wissensvermittlung aus der Hochschule heraus an einen "Rezipienten", sondern um das Co-Design von Forschungsfragen sowie Forschungs- und Lehrformaten.

Die Öffnung der Hochschulen für Kooperationen mit externen Akteuren wird zunehmend strategisch betrieben, systematisch und operativ zusammengedacht und für die Profilbildung genutzt. Die strategische Herausforderung besteht darin, die kooperative Hochschule institutionell, also in Strategie, Struktur, Prozessen und gelebter Praxis wie auch in der Kommunikation, durchzudeklinieren.

Wissenschaftsministerin Johanna Wanka sagt dazu: "Die erfolgreiche innovative Hochschule sollte sich als zentraler Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft verstehen. Sie befördert Grenzüberschreitungen im positiven Sinne: zwischen den Wissenschaftsdisziplinen, zwischen Forschung und Anwendung, zwischen klassischen und neuen Industriebranchen und Technologien. Und sie ist besonders offen für neue Kooperationsformen, für Querdenker, für kreatives Denken."

Das duz SPECIAL erscheint im Rahmen der gemeinsamen Initiative Innovationsfaktor Hochschule von Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung. Ziel der Partnerschaft ist es, innovative Hochschulen zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken.

Das duz SPECIAL "Kooperative Hochschule: Erfolgreiche Partnerschaften mit Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft" ist im Juli 2017 als Beilage zum duz MAGAZIN 06/2017 erschienen. In der duz APP steht das duz SPECIAL zudem als E-Paper zur Verfügung. Die kostenlose App ist in den Stores von Amazon, Apple und Google verfügbar.

Beispielseiten aus dem duz SPECIAL "Kooperative Hochschule"
Beispielseiten aus dem duz SPECIAL "Kooperative Hochschule"
Beispielseiten aus dem duz SPECIAL "Kooperative Hochschule"
Beispielseiten aus dem duz SPECIAL "Kooperative Hochschule"

 
Aus dem Inhalt:

  • Es braucht Mut und unkonventionelle Wege
    Die kooperative Hochschule für Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft.
  • Maßgeschneiderte Begleitung
    Das Transfer-Audit des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung begleitet Hochschulen auf dem Weg zur individuellen Transfer- und Kooperationsstrategie.
  • In die Gesellschaft wirken – Hochschulprofil erweitern
    Studieren und gesellschaftliches Engagement lassen sich verbinden – wenn Hochschulen sich auf die Welt jenseits des Campus einlassen.
  • Erfolge sichtbar machen
    Die gesellschaftliche Wirkung von Wissenschaft ist schwer messbar – Hochschulen sollten die Debatte um Kriterien der Leistungsbewerbung aktiv mitgestalten.
  • Von Transfer zu Open Innovation
    Hochschulen bilden wichtige Zentren in Innovationsökosystemen, die sich aus dem Austausch mit Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Bürgern speisen.
  • Akademische Kernaufgabe
    Bund und Länder fördern die "Innovative Hochschule" mit bis zu 550 Millionen Euro in zehn Jahren. Die erste Bewerbungsrunde endete im Februar 2017. Bundeswissenschaftsministerin Johanna Wanka zieht im Interview eine erste Bilanz.
  • Wirkungsvolle erste Schritte
    Die Ansätze kooperativer Hochschulen sind ebenso vielfältig wie die Auswirkung auf Forschung und Lehre.
  • Geben und nehmen
    Was macht die Partnerschaft zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft erfolgreich? Zwei Praxisbeispiele zeigen es.
  • Veränderung dauerhaft begleiten
    Ob Hochschulen ihre Fühler in die Kommunen ausstrecken oder in die Bundes- und Europapolitik: In jedem Fall verlangt die Politikberatung auf Augenhöhe einen langen Atem.
  • Am regionalen Bedarf orientiert
    Neue Formate in der Unternehmenskooperation beweisen Nachhaltigkeit.
  • Die Intelligenz der Crowd nutzen
    Die Universität Erlangen-Nürnberg oder der Bayer-Konzern – beide fahnden weltweit nach innovativen Forschungsideen. Ausdrücklich soll dabei der Nachwuchs zum Zuge kommen.

 

Bibliografische Angaben

Kooperative Hochschule
Erfolgreiche Partnerschaften mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Beilage zur duz – DEUTSCHE UNIVERSITÄTSZEITUNG, 23. Juni 2017.
Das duz SPECIAL erscheint in der DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH.

Verantwortlich für diese Ausgabe:
Andrea Frank und Ann-Katrin Schröder-Kralemann

Kontakt

Andrea Frank

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog".

T 030 322982-502
F 030 322982-515

E-Mail senden

Ann-Katrin Schröder-Kralemann

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Hochschule und Wirtschaft".

T 0201 8401-140
F 0201 8401-215

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