Transfer-Audit

Ein Service zur Weiterentwicklung der Kooperationsstrategien von Hochschulen mit externen Partnern

Was ist das Transfer-Audit?

Das Transfer-Audit ist ein Entwicklungsinstrument für Hochschulen, die ihre Kooperationsstrategie mit externen Partnern (aus Wirtschaft, Politik, Kultur und öffentlichem Sektor) weiterentwickeln und Transfer in ihrer Hochschulentwicklung insgesamt stärken möchten.

Das Verfahren dient nicht der Leistungsbewertung oder der Zertifizierung, sondern setzt an der von der Hochschule für ihren Transferbereich formulierten Zielsetzung an. Beim Audit-Verfahren geht es darum, die Hochschule in der Erreichung ihrer Ziele und dem damit einhergehenden Entwicklungsprozess bestmöglich zu unterstützen und zu beraten.

 

Wie läuft das Transfer-Audit ab?

Im Rahmen des rund einjährigen Transfer-Audits, das aus unterschiedlichen Prozessschritten besteht, werden einem Hochschul-Projektteam externe, erfahrene Transfer-Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zur Seite gestellt. Gemeinsam analysieren sie vorhandene Strukturen, Prozesse sowie Ergebnisse von Kooperationsbeziehungen im Verhältnis zu den strategischen und operativen Zielen der Hochschule.

Auf Grundlage der Analyse bietet das Transfer-Audit Hochschulen die Möglichkeit, gegenwärtige Einzelaktivitäten und Teilentwicklungen im Transferbereich gebündelt zu betrachten, zu fokussieren und dialogisch Erkenntnisse und handlungsorientierte Maßnahmen für ihre institutionelle Strategie zu generieren.

Die institutionenspezifische Zielsetzung des Audits kann dabei sowohl auf den Bereich der Forschung oder Lehre fokussiert sein, als auch beide Bereiche einschließen.

Das Transfer-Audit hat der RWTH Aachen University in idealer Weise geholfen, eine umfassende Strategie abzuleiten.
Foto: Steffen Weigelt

Dr. Elke Müller

Dezernentin Forschung und Karriere, RWTH Aachen University (Pilothochschule)

Ein Qualitätssicherungsinstrument für Transfer war überfällig und trägt sicher zur optimierten Wahrnehmung der Aufgabe bei.
Foto: Steffen Weigelt

Dr. Martin Heinlein

Leiter UniTransfer, Universität Bremen (Auditor)

Das Audit-Team hat es meines Erachtens geschafft, im Interesse der auditierten Universität konstruktiv mitzudenken.
Foto: Steffen Weigelt

Prof. Dr. Axel Horstmann

Berater Pro Wiss (Auditor)

Die Handlungsempfehlungen waren kreativ, passend und pragmatisch.
Foto: Steffen Weigelt

Prof. Dr. Dirk Leuffen

Prorektor für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs, Universität Konstanz (Pilothochschule)

Die Ergebnisse der Gespräche mit dem Audit-Team sind als positive Anregungen aufgenommen worden.
Foto: Steffen Weigelt

Thomas A.H. Schöck

Ehem. Kanzler der Universität Erlangen-Nürnberg (Auditor)

Das Transfer-Audit beschleunigt die Transferbemühungen der Hochschule ganz enorm.
Foto: Steffen Weigelt

Roland Mönikes

Principal, Kienbaum Executive Consultants GmbH (Auditor)

Das Transfer-Audit hat geholfen, Strategien für die nächste Dekade zu entwickeln.
Foto: Steffen Weigelt

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz

Vizepräsident, Goethe-Universität Frankfurt am Main (Pilothochschule)

Bundesweite Pilotphase

Das Transfer-Audit wurde gemeinsam mit der Heinz Nixdorf Stiftung im Rahmen einer bundesweiten Pilotphase entwickelt (2015-2016).

Die Pilothochschulen wurden vom Stifterverband aus 51 Bewerbungen ausgewählt, mit dem Ziel, die Vielfalt der Hochschullandschaft (bezüglich Hochschultyp, Hochschulprofil, Entwicklungsstand und Zielsetzung im Transferbereich) abzubilden. Die Pilothochschulen sowie auch die Auditoren wurden eng in die Weiterentwicklung des Transfer-Audits eingebunden. Die fünf Hochschulen waren:

  • RWTH Aachen
  • Hochschule Bremen
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Universität Konstanz
  • Hochschule Trier

 
Förderer
Die NORDMETALL-Stiftung, die Diersch & Schröder GmbH & Co. KG und die Stiftung Bremer Wertpapierbörse haben das Transfer-Audit der Hochschule Bremen gefördert.

Brandenburg (2015-2016)

Brandenburg ist das erste Bundesland, das für alle öffentlichen Hochschulen des Landes eine Teilnahme am Transfer-Audit angeboten hat. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat in Kooperation mit dem Stifterverband die Kosten für die Teilnahme der Hochschulen übernommen. Die acht Teilnehmerhochschulen sind:

  • Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf"
  • Technische Hochschule Brandenburg
  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
  • Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • Fachhochschule Potsdam (FHP)
  • Universität Potsdam
  • Technische Hochschule Wildau

Pressemitteilung zum Start des Transfer-Audits in Brandenburg

Rheinland-Pfalz (2016-2017)

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz und der Stifterverband haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Für alle öffentlichen Hochschulen des Landes besteht die Möglichkeit, am Transfer-Audit teilzunehmen. Die Kosten für die Verfahren tragen das Ministerium und der Stifterverband. Aktuell nehmen folgende Hochschulen teil:

  • Technische Hochschule Bingen
  • Hochschule Kaiserslautern
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • Hochschule Koblenz
  • Universität Koblenz-Landau
  • Hochschule Ludwigshafen am Rhein
  • Hochschule Mainz
  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Universität Trier
  • Hochschule Worms

Pressemitteilung zur Transferinitiative in Rheinland-Pfalz

Nordrhein-Westfalen (2017)

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Stifterverband unterstützen zehn NRW-Hochschulen bei der Weiterentwicklung ihrer Kooperationsstrategie. Drei Fachhochschulen und sieben Universitäten in Nordrhein-Westfalen durchlaufen seit Januar 2017 das Transfer-Audit:

  • Ruhr-Universität Bochum
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Fachhochschule Dortmund
  • Technische Universität Dortmund
  • Universität Duisburg-Essen
  • Technische Hochschule Köln
  • Universität zu Köln
  • Fachhochschule Münster
  • Universität Paderborn
  • Universität Siegen

 

Foto: Steffen Weigelt
Die Teilnehmer des Auswertungs-Workshops der Pilotphase des Transfer-Audits, der im Mai 2016 in Berlin stattfand
Foto: Steffen Weigelt
Diskussion im Auswertungs-Workshop der Pilotphase des Transfer-Audits
Foto: Steffen Weigelt
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Dr. Horst Nasko (Heinz Nixdorf Stiftung) und Dr. Elke Müller (RWTH Aachen) (v.li.)
Foto: Steffen Weigelt
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Prof. Dr. Karin Luckey (Hochschule Bremen), Dr. Horst Nasko (Heinz Nixdorf Stiftung) und Dr. Monika Blaschke (Hochschule Bremen) (v.li.)
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Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Dr. Cornelius Gröschel (Goethe-Universität), Dr. Horst Nasko (Heinz Nixdorf Stiftung), Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Dr. Justus Lentsch (Goethe-Universität) (v.li.)
Foto: Steffen Weigelt
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Dr. Horst Nasko (Heinz Nixdorf Stiftung) und Prof. Dr. Dirk Leuffen (Universität Konstanz) (v.li.)
Foto: Steffen Weigelt
Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband), Tamara Breitbach (Hochschule Trier), Dr. Horst Nasko (Heinz Nixdorf Stiftung), Dr. Verena Eisner und Prof. Dr. Norbert Kuhn (Hochschule Trier) (v.li.)

Transfer-Audit als Service für interessierte Hochschulen

Der Stifterverband bietet das Transfer-Audit als Service für alle interessierten Hochschulen an. Im Rahmen des Audit-Verfahrens entstehen Kosten in Höhe von ca. 30.000 Euro.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne:

Andrea Frank

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog".

T 030 322982-502
F 030 322982-515

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Julia Krume

ist Programmmanagerin im Stifterverband und Projektleiterin des Transfer-Audits Rheinland-Pfalz.

T 030 322982-507
F 030 322982-515

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Matthias Meyer

ist beim Stifterverband als Programmmanager im Bereich "Programm und Förderung" tätig.

T 030 322982-542
F 030 322982-515

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Cornels Lehmann-Brauns

ist beim Stifterverband als Programmmanager im Bereich "Programm und Förderung" tätig.

T 030 322982-311
F 030 322982-515

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duz Special: Kooperative Hochschule

Das im Juni 2017 erschienene Sonderheft nimmt erfolgreiche Partnerschaften von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft unter die Lupe. Ausführlich stellt es auch das Transfer-Audit des Stifterverbandes und der Heinz-Nixdorf-Stiftung vor. Im Interview erläutert Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch die Transfer-Initiative in ihrem Bundesland.

Mehr Info & Download

 

 

Das Transfer-Audit ist Teil der gemeinsamen Initiative "Innovationsfaktor Hochschule" von Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung. Ziel der Partnerschaft ist es, innovative Hochschulen zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken.

Website zur Initiative "Innovationsfaktor Hochschule"