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Fünf Leuchtturm-Regionen MINTernational ausgewählt

Für die erfolgreiche Integration internationaler MINT-Absolventen in den deutschen Arbeitsmarkt wurden insgesamt fünf Leuchtturm-Regionen ausgezeichnet. Die Hochschulen in den Regionen erhalten jeweils 50.000 Euro. Initiiert wurde das Programm vom Stifterverband zusammen mit der GEA Foundation, Fritz-Henkel-Stiftung sowie der Mitteldeutschen Stiftung Wissenschaft und Bildung.

02.10.2026

In den Regionen Baden-Württemberg, Bayern, Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) und in Norddeutschland (Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) haben diese Hochschulen die Jury durch ihre herausragende Netzwerkarbeit überzeugt:

  • Hochschule Aalen  
  • Universität Hamburg im Verbund mit der TU Hamburg und der HAW Hamburg  
  • OTH Regensburg
  • Hochschule Schmalkalden  

Gemeinsam mit der Universität Paderborn in Nordrhein-Westfalen, die Anfang des Jahres als erste Modell-Region ausgewählt wurde, stehen nun alle fünf Leuchtturm-Regionen des Förderprogramms fest. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit beispielhaften Übergängen vom Studium in den Beruf dazu beitragen, internationale MINT-Studierende langfristig für den Arbeitsmarkt und den Standort Deutschland zu gewinnen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Neben der finanziellen Förderung von 50.000 Euro erhält jede ausgezeichnete Modell-Region beratende Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Maßnahmen und wird in ein bundesweites Netzwerk aufgenommen.

Um den MINT-Fachkräftebedarf langfristig zu decken, braucht Deutschland internationale Talente. Die Integration über die Hochschule gilt als besonders erfolgreich. Optimierungsbedarf besteht an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Arbeitswelt: "Siebzig Prozent der internationalen MINT-Studierenden kommen nach Deutschland, um zu bleiben. Mehr als die Hälfte verlässt das Land nach dem Studienabschluss wieder. Genau hier setzen die Leuchttürme MINTernational an", sagt Volker Meyer-Guckel, Generalsekretär des Stifterverbandes. "Mit dem Programm werden Modell-Regionen aus Hochschulen, Unternehmen, Politik und Behörden sichtbar und dabei unterstützt, die Arbeitsmarktintegration internationaler MINT-Studierender zu verbessern."

 

Zukunftsmission Bildung (Logo)

Das Förderprogramm "Leuchttürme MINTernational" ist Teil der Allianz für MINT-Fachkräfte der Zukunftsmission Bildung, einer Gemeinschaftsinitiative des Stifterverbandes. Relevante Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen mit der Zukunftsmission Bildung ein Bildungssystem für eine Welt im Wandel gestalten, das schnell mehr Menschen mit den notwendigen Kompetenzen aus- und weiterbildet.

Website der Zukunftsmission Bildung
Allianz für MINT-Fachkräfte

 

Kontakt

Peggy Groß (Foto: Marcel Schwickerath)
Peggy Groß (Foto: Marcel Schwickerath)

Peggy Groß

ist Pressesprecherin des Stifterverbandes.

T 030 322982-530

Geraldine Blomberg (Foto: Marcel Schwickerath)
Geraldine Blomberg (Foto: Marcel Schwickerath)

Dr. Geraldine Blomberg

ist Programmmanagerin für MINT-Bildung.

T 030 322982-375

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