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Futureversities: Neues Förderprogramm unterstützt fünf Hochschulen bei der Gestaltung der Zukunft

Fünf Hochschulen werden im Wettbewerb "Futureversities – Skalieren, verankern, Zukunft gestalten" ausgezeichnet und erhalten 100.000 Euro von Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung. Mit dem Fördergeld sollen ihre bereits erfolgreichen Ansätze zur zukunftsfesten Hochschulentwicklung gezielt weiter ausgebaut und strategisch verankert werden.

15.01.2026

Das Förderprogramm unterstützt Hochschulen, ihre institutionelle Transformation zu beschleunigen und gleichzeitig übertragbare Modelle für das gesamte Hochschulsystem zu schaffen. In der ersten Runde des neuen Förderprogramms konnten folgende fünf Hochschulen die Gutachter aus Bildung, Wirtschaft und Politik mit ihren herausragenden Transformationsansätzen überzeugen:

  • Hochschule Biberach: Die Hochschule Biberach will mit "Digital Minds" einen Experimentierraum schaffen für die schnelle, nutzerzentrierte Erprobung digitaler und KI-basierter Anwendungen. So sollen agile, unbürokratische Prozesse etabliert werden und eine Blaupause für die strategische Digitalisierung anderer Hochschulen entstehen.
     
  • Universität Bielefeld: Die Universität Bielefeld wird Kritisches Denken systemisch als Schlüsselkompetenz verankern, dazu im Fokusbereich REFLECT ein interdisziplinäres Trainingsprogramm für Lehramtsstudierende entwickeln und die Materialien öffentlich bereitstellen, um die Verbreitung dieser Zukunftskompetenz in Schulen und Hochschulen zu stärken.
     
  • HAW Hamburg: Die HAW Hamburg plant "Frag Emilia" zu einer KI-gestützten 24/7-Studienassistenz weiterzuentwickeln, die verlässliche, quellenbasierte Echtzeitinformationen liefert, Informationslücken schließt und als skalierbares Modul die Agilität der Hochschulverwaltung stärkt.
     
  • Hochschule für Musik und Theater München: Die HMTM wird künftig unternehmerische Kompetenzen und Future Skills in ihre Curricula integrieren und bietet mit dem modularen "Future Skill Space" ein Challenge-based Lehrangebot, das Prototypen entwickelt und über den KHB-Verbund (Kunsthochschule Bayern) in weitere künstlerische Fachrichtungen übertragen wird.
     
  • Technische Hochschule Nürnberg: Die TH Nürnberg entwickelt mit "Kollab4MC" ein zukunftsfähiges Micro-Credential-Ökosystem für Future Skills, indem sie Verfahren zur agilen Qualitätssicherung und digitalen Systemintegration erarbeitet sowie Arbeitgeberakzeptanz erforscht, um ein skalierbares Modell für deutsche Hochschulen zu schaffen.

Die ausgewählten Hochschulen zeigen beispielhaft, welche Strategien sie für mehr Agilität entwickelt haben, um flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren zu können oder welche Studieninhalte und Lernstrukturen schneller an neue Anforderungen angepasst werden sollen. Sie haben sich unter 144 Bewerbungen durchgesetzt.

"Die hohe Resonanz zeigt, es gibt viele großartige Projekte für die Zukunft der Hochschulbildung. Futureversities unterstützt Hochschulen dabei, diese mutigen und wirksamen Ansätze sichtbar zu machen", sagt Volker Meyer-Guckel, Generalsekretär des Stifterverbandes. "Die ausgezeichneten Hochschulen zeigen, wie institutionelle Transformation gelingen kann – mutig, anschlussfähig und mit Blick über den eigenen Campus hinaus. Für uns ist entscheidend, dass daraus übertragbare Modelle entstehen, von denen das gesamte Hochschulsystem lernen kann.“"

Horst Nasko, Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung, fügt hinzu: "Mit der Förderung schaffen wir Raum für mutige Veränderungen – und vor allem für gemeinsames Handeln. Denn zukunftsfähige Hochschulentwicklung entsteht im Zusammenspiel zwischen Hochschulen sowie mit Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Futureversities ermöglicht genau das, indem erfolgreiche Ansätze gemeinsam weiterentwickelt und als Modelle für andere Hochschulen verankert werden."

 

Zukunftsmission Bildung (Logo)
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Futureversities ist Teil der Zukunftsmission Bildung und des sogenannten Vision Tracks, mit dem der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung Hochschulen co-kreativ auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten wollen. Die Grundlage dafür bildet unter anderem eine internationale Explorationsstudie zu zukunftsweisenden Hochschulkonzepten, die vom Stifterverband bereits veröffentlicht wurde.

Vision Track Hochschule auf der Website der Zukunftsmission Bildung
Explorationsstudie: Neue Formen der tertiären Bildung

 

Kontakt

Peggy Groß (Foto: Marcel Schwickerath)
Peggy Groß (Foto: Marcel Schwickerath)

Peggy Groß

ist Pressesprecherin des Stifterverbandes.

T 030 322982-530

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Hannah Strunk

ist Programmmanagerin im Stifterverband.

T 030 322982-336

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