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Eine Million Euro für die zehn besten Ideen in Bildung, Wissenschaft und Innovation

21.09.2021

Die Jubiläumsinitiative des Stifterverbandes "Wirkung hoch 100" geht in die dritte und finale Förderphase: Aus den 30 verbliebenen Ideen für die Zukunft von Bildung, Wissenschaft und Innovation hat ein Expertenbeirat zehn Förderprojekte ausgewählt. Die Teams bekommen insgesamt eine Million Euro.

"Wirkung hoch 100" ist nicht nur ein Förderprogramm, sondern ein großangelegtes Experiment, mit dem ein neuartiger Förderansatz erprobt wird.

Wie sollten Naturwissenschaften im Unterricht vermittelt werden, damit die nächste Generation wissenschaftlich denkt und nachhaltig handelt? Welche ethischen Fragen müssen sich Entwickler von Künstlicher Intelligenz und Robotik stellen? Wie lassen sich Daten gemeinsam nutzen, ohne sie austauschen zu müssen? Der Stifterverband hat zehn Förderprojekte im Rahmen seiner Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100" ausgewählt, die sich diesen und anderen großen gesellschaftlichen Herausforderungen widmen. Die zehn Teams bekommen – je nach konkretem Bedarf – insgesamt eine Million Euro. Folgende Projekte sind dabei:

Mit der Auswahl der zehn Teams startet die dritte und letzte Förderphase der Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100". Diese hatte der Stifterverband im Sommer 2020 anlässlich seines 100. Geburtstages ins Leben gerufen. Zu Beginn der Jubiläumsinitiative im vergangenen Herbst wurden aus mehr als 500 Bewerbungen zunächst die 100 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem der Zukunft ausgewählt. Für die zweite Förderphase wurden im Mai 2021 aus diesen 100 die 30 Projekte mit dem größten Entwicklungsfortschritt und Skalierungspotenzial ausgewählt. 

"Durch das neuartige Förderkonzept von 'Wirkung hoch 100' ist es dem Stifterverband gelungen, viele exzellente Projekte in ganz unterschiedlichen Themenfeldern zu finden und wesentlich weiterzuentwickeln", erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "'Wirkung hoch 100' ist ein Reallabor für modernes Fördern. Wir nennen es Fördern 2.0. Vernetzen, Wissen vermitteln, Synergien schaffen und Kooperationen ausbauen – das sind die Hauptzutaten unseres Ansatzes. Neben der bedarfsorientierten finanziellen Unterstützung wird die Förderung individuell aus einem Menü von Angeboten zusammengestellt: Von Coaching über Expertenvorträge bis hin zu Vernetzungsworkshops ist alles dabei. Das klingt zunächst kompliziert, ist aber sehr effektiv."

Die zehn Finalisten werden sich bei dem abschließenden "Transferwerkraum" am 15. und 16. November 2021 in Berlin allen Interessierten präsentieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die erarbeiteten Lösungen sichtbarer zu machen und mit anderen Initiativen und Stakeholdern zu vernetzen. Bei dem Abschluss-Event erhalten außerdem drei Projekte den "Wirkung hoch 100"-Preis in den Kategorien Bildung, Wissenschaft und Innovation.

 

Pressekontakt

Sascha Rödel

ist Kommunikationsmanager im Stifterverband.

T 0201 8401-318

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