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digital.engagiert: Amazon und Stifterverband fördern Ideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

14.09.2017

Im Fokus stehen Projekte, die mit digitalen Werkzeugen die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern. Die Teilnehmer erhalten ein umfangreiches Coaching-Programm von Amazon, Stifterverband und weiteren Fachexperten sowie finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 150.000 Euro.

Anlässlich der diesjährigen Amazon Academy, der zentralen Dialog-Veranstaltung des Unternehmens, haben Amazon und der Stifterverband die Förderinitiative "digital.engagiert" vorgestellt. Das Programm unterstützt Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft – damit gemeinnützige Organisationen mehr von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren.

Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2017.

Sozialunternehmer und zivilgesellschaftliche Akteure sind aufgerufen, sich mit ihren vielfältigen Ideen zu bewerben – sei es mit einer App, die Fußball-Jugendtrainern hilft, die Spieler fürs nächste Spiel zu organisieren, sei es mit einer Plattform zur Koordinierung lokaler Bürgerinitiativen oder einem Tool für Kirchen zum digitalen Einsammeln der Kollekte. Die Projektideen sollen zivilgesellschaftlicher Arbeit zugutekommen und auf einer technologischen Lösung aufbauen.

"digital.engagiert" begleitet und unterstützt 15 ausgewählte Teilnehmer ein halbes Jahr lang – von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung ihrer Projektideen. Die Initiative setzt da an, wo es oft am meisten hakt: individualisiertes Mentoring, praktische Hilfestellung sowie ein Netzwerk an Experten und Gleichgesinnten. Jeder Teilnehmer bekommt für alle Programmphasen einen individuell ausgewählten Mentor zur Seite gestellt. Fachexperten wie Joana Breidenbach (Betterplace) und Thomas Leppert (Robert Bosch Stiftung) unterstützen "digital.engagiert" als Mentoren.

"Wir sehen in der Gesellschaft viel ermutigendes Engagement", sagt Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes. "Dennoch sind Abläufe und Technologien oftmals nicht so wirkungsvoll wie sie sein könnten. Ein professioneller Umgang mit digitalen Lösungen kann gemeinnützigen Organisationen dabei helfen, noch mehr Gutes zu erreichen."

Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de, fügt hinzu: "Wir wollen, dass gemeinnützige Projekte genauso von der Digitalisierung profitieren können wie Unternehmen. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit."

Als Technologiepartner stellt Amazon Web Services (AWS) den Teilnehmern außerdem die digitale Infrastruktur zur Verfügung, die sie zur Umsetzung ihrer Ideen benötigen. Klaus Bürg, Country Manager von AWS in Deutschland, sagt: "Mit 'digital.engagiert' wollen wir das Land, seine Menschen und Organisationen befähigen, die AWS Cloud auch im Interesse des Gemeinwohls zu nutzen. Wir sind überzeugt davon, dass Cloud Computing für gemeinnützige Organisationen eine immer größere Rolle bei der Entwicklung innovativer Lösungen spielen wird. AWS möchte Menschen mit guten Ideen begleiten und durch Coachings und AWS Services unterstützen."

Neben dem kostenlosen Coaching-Programm erhalten die Teilnehmer außerdem eine finanzielle Unterstützung im Wert von 120.000 Euro. Sie werden nach Bedarf unter den Teilnehmern verteilt, um die Realisierung der Projektideen zu unterstützen. Im Herbst 2018 werden die Arbeit und die gemachten Fortschritte aller Teilnehmer bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

 

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Amazon wird von vier Grundprinzipien geleitet: Fokus auf den Kunden statt auf den Wettbewerb, Leidenschaft fürs Erfinden, Verpflichtung zu operativer Exzellenz und langfristiges Denken. Kundenrezensionen, 1-Click-Shopping, personalisierte Empfehlungen, Prime, Versand durch Amazon, AWS, Kindle Direct Publishing, Kindle, Fire Tablets, Fire TV, Amazon Echo und Alexa sind nur einige der Produkte und Services, für die Amazon Pionierarbeit geleistet hat.

Im Stifterverband haben sich rund 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Bildung, Wissenschaft und Innovation gemeinsam voranzubringen. Mit Förderprogrammen, Analysen und Handlungsempfehlungen sichert der Stifterverband die Infrastruktur der Innovation: leistungsfähige Hochschulen, starke Forschungseinrichtungen und einen fruchtbaren Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Er setzt sich für eine starke und lebendige Zivilgesellschaft ein und ermutigt und unterstützt Menschen, die sich für das Gemeinwohl engagieren wollen.

Pressekontakt

Nadine Bühring

ist Kommunikationsmanagerin im
Stifterverband.

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