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Initiative "Study & Work" stellt Ergebnisse vor

15.05.2017

Das gemeinsame Programm der Ostbeauftragten Iris Gleicke und des Stifterverbandes fördert regionale Netzwerke, die Strategien entwickelt haben, um internationale Studierenden an die Region zu binden.

Die Initiative "Study & Work" hat auf ihrer Abschlusskonferenz am 15. Mai 2017 nach zweijähriger Arbeit ihre Ergebnisse vorgestellt.

Iris Gleicke, Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder: "Die vielfältigen Ansätze zur Unterstützung internationaler Studentinnen und Studenten belegen, dass wir mit unserer Initiative auf dem richtigen Weg sind. Hier finden sich zahlreiche praktische Anregungen, denen ich eine weite Verbreitung und viele Nachahmer wünsche. Wir stehen in strukturschwachen Regionen wie den ostdeutschen Bundesländern vor besonderen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Da kommt es entscheidend darauf an, zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen. Wenn das gelingen soll, müssen sich die jungen Leute bei uns wohl fühlen und eine persönliche Perspektive für sich sehen."

Foto: BMWi/Susanne Eriksson
Andreas Schlüter (Stifterverband), Iris Gleicke (Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder), Cornelia Schu (SVR) und Carsten Klein (Bundesagentur für Arbeit) (v.li.)

 
"Study & Work" verfolgt das Ziel, das Fachkräftepotenzial internationaler Studierender an deutschen Hochschulen besser zu nutzen und sie beim Berufseinstieg in der Region zu begleiten. Zehn von einer Jury im Juli 2015 ausgewählte regionale Netzwerke aus Hochschulen, Akteuren der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes, kommunalen Einrichtungen und anderen gesellschaftlichen Partnern wurden gefördert, um gemeinsam neuartige Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, resümiert: "Die deutschen Unternehmen haben ein hohes Interesse an internationalen Absolventen. Dabei geht es nicht nur darum, Engpässe in den MINT-Fächern zu decken, sondern auch die klügsten Köpfe aus der ganzen Welt an die deutschen Hochschulen und später in die deutschen Unternehmen zu holen. Die von uns geförderten Projekte zeigen, dass Hochschulen eine wichtige Brückenfunktion für internationale Studierende haben und sie die Grundlagen für einen guten Start in den deutschen Arbeitsmarkt legen können."

Die Handlungsansätze und Erkenntnisse aus dem Programm "Study & Work" wurden in einer Abschlussdokumentation aufbereitet, die im Rahmen der Veranstaltung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Zudem werden zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitstudie des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration vorgestellt, die die Erwartungshaltungen und die tatsächlichen Erfahrungen internationaler Studierender und Absolventen in Deutschland untersucht hat.

PDF-Download der Abschlussdokumentation

 

Pressekontakt

Peggy Groß

ist Kommunikationsmanagerin im Stifterverband.

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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:

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