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Der erste Tag der Bildung kommt

02.12.2015

Auftaktveranstaltung am 8. Dezember 2015 in Berlin mit zahlreichen Experten

Ein starker Zusammenschluss, um über Bildung ins Gespräch zu kommen: Am 8. Dezember findet im F.A.Z.-Atrium in Berlin der erste Tag der Bildung statt.

Initiatoren sind drei gemeinnützige Organisationen – der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die SOS-Kinderdörfer weltweit und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Gemeinsam wollen sie an diesem Tag einen ersten Anstoß geben, um die Themen Bildung und Chancengerechtigkeit neu in die öffentliche Diskussion zu tragen.

"Der Tag der Bildung soll uns daran erinnern, dass es in Sachen Bildung noch viel zu tun gibt. An Theorien zur Durchsetzung von mehr Bildungserfolg und Teilhabe herrscht wahrlich kein Mangel. Aber es hapert manchmal an der Umsetzung. Ganz grundsätzlich gilt: Wir müssen uns besonders um die Kinder kümmern, die zu Hause nicht so unterstützt werden können, wie es wünschenswert und gerecht wäre", so Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck und Bildungsbotschafterin für den Tag der Bildung.

Zur Auftaktveranstaltung treffen sich Bildungsexperten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um gemeinsam über Lösungen für Chancengerechtigkeit in der Bildung zu diskutieren. Das Eröffnungsgrußwort spricht der luxemburgische Bildungsminister Claude Meisch. Anschließend folgen Impulsvorträge der drei Initiatoren und eine Paneldiskussion. Teilnehmer sind unter anderem Dr. Stefan Kaufmann, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung, Prof. Dr. Klaus Semlinger, Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, und die ehemalige hessische Bildungsministerin Nicola Beer. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Bettina Rust.

Prof. Dr. Klaus Semlinger: "Bildung ist Voraussetzung für Emanzipation und Basis von Teilhabe an Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Der Tag der Bildung erinnert daran, dass Bildung das Fundament einer aufgeklärten Gesellschaft ist und deshalb mehr kollektives, aber auch mehr individuelles Engagement verdient." Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die SOS-Kinderdörfer weltweit und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung wollen dieses Engagement mit dem Tag der Bildung auf neue Art fördern und konzentriert in die öffentliche Diskussion einbringen. 

Die drei Initiatoren wollen den Tag der Bildung alljährlich als festen Termin etablieren, um dem Thema Bildung damit regelmäßig höchstmögliche Aufmerksamkeit zu sichern. Die Auftaktveranstaltung gibt den Startschuss für einen konstruktiven Bildungsdialog im nächsten Jahr. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Round Tables werden neue Lösungsansätze zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit in der Bildung ausgearbeitet.

Ziel ist es, am Tag der Bildung 2016 breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit für Bildung herzustellen. Die Initiatoren wollen an diesem Tag auch ein Programm mit Positionen, Vorhaben und Projekten vorstellen, um mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung zu erreichen.

 

Über die Initiatoren

Der Stifterverband, die SOS-Kinderdörfer weltweit und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam zu mehr Bildungschancen beizutragen und aktiv Verantwortung dafür zu übernehmen. Dazu initiieren sie unter anderem den Tag der Bildung, der zum ersten Mal am 8. Dezember 2015 in Berlin stattfindet.

 

Pressekontakt

Moritz Kralemann

ist Leiter des Bereichs Kommunikation und
Pressesprecher des Stifterverbandes.

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