Wo Unternehmen forschen – Verteilung und Veränderung

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Private und öffentliche Forschungsaktivitäten sind in Deutschland regional ungleich verteilt. Auch die Intensität, mit der finanzielle und personelle Ressourcen für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland eingesetzt werden, klafft regional und sektoral stark auseinander. Dabei weist vor allem die FuE der Wirtschaft regional große Unterschiede und einige Besonderheiten auf.

Alle zwei Jahre gewähren die Unternehmen dem Stifterverband einen detaillierten Einblick in ihre Forschungsaktivitäten: Im Rahmen der FuE-Erhebung befragt er im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nicht nur danach, wie viel Geld die Unternehmen in FuE investieren und wie viele Forscher sie beschäftigen. Er erhebt auch die räumliche Verteilung der Forschungsstätten und deren quantitative Besetzung, sodass mithilfe weiterer Unternehmensparameter, wie Branche oder Größe, eine differenzierte Landkarte der Forschung skizziert werden kann.

Die Publikation ist im September 2016 erschienen.

FuE-Personal der Wirtschaft je 1.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (nach Raumordnungsgrenzen, 2013)

Aus dem Inhalt:

  • Forschungsstarke Wirtschaft in Süddeutschland legt weiter zu
  • FuE-Volumen abhängig vom regionalen Branchenmix
  • Bedeutung forschungsintensiver Branchen nimmt zu
  • Großunternehmen erbringen FuE-Volumen
  • FuE-Landkarte der Wirtschaft
  • Regionale Forschungszentren

 

Kontakt

Bernd Kreuels

ist wissenschaftlicher Referent in der FuE-Erhebung und des Forschungsdatenzentrums in der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes.

T 0201 8401-413
F 0201 8401-431

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