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Leuchttürme MINTernational: Bayern

 
Auszeichnung und Förderung von Modell-Regionen aus Hochschulen, Unternehmen und Behörden zur besseren Arbeitsmarktintegration internationaler MINT-Studierender

 
Die Ausschreibung ist Teil einer bundesweiten Förderinitiative der Landeskuratorien des Stifterverbandes zur Auszeichnung und Förderung von Modell-Regionen aus Hochschulen, Unternehmen, Politik und Behörden zur besseren Arbeitsmarktintegration internationaler MINT-Studierender. Unterstützt wird das Programm insbesondere von der GEA Foundation und der Fritz Henkel Stiftung.

Bayern
Bayern

Gefördert wird eine Modell-Region von Hochschulen, Unternehmen und Behörden in Bayern, die Synergien und vorbildhafte Formate der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit entwickelt hat, um internationale MINT-Studierende auf einen erfolgreichen Arbeitsmarkteinstieg vorzubereiten. Sie soll bundesweit sichtbar gemacht werden und anderen Regionen – auch deutschlandweit – zur Nachahmung dienen.
 

Ziele der Förderung

Im Rahmen der Allianz für MINT-Fachkräfte der Zukunftsmission Bildung fördert, vernetzt und begleitet der Stifterverband gemeinsam mit seinen Partnern im Rahmen des Programms "Leuchttürme MINTernational" Modell-Regionen aus Hochschulen, Unternehmen und lokalen (Ausländer-)Behörden und Arbeitsagenturen, die Synergien und vorbildhafte Formate der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit entwickelt haben. Gemeinschaftlich haben diese Modell-Regionen Wege für internationale MINT-Studierende in den deutschen Arbeitsmarkt ausgebaut und eine regionale Identität für das Thema der Internationalisierung geschaffen. Die Hochschulen dienen dabei als Ankerpartner und stellen für eine Region den Antrag.

Die Modell-Regionen werden in einem 18-monatigen Austauschprozess begleitet, um Ideen, Herausforderungen und Lösungen von nationalem Interesse zu identifizieren, die von anderen Regionen genutzt werden können. Im Rahmen dieser Begleitphase finden Vor-Ort-Besuche an den ausgewählten Leuchttürmen mit Unterstützung durch Expertinnen und Experten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), von Unternehmen und anderen Institutionen der Region statt. Hier kommen Methoden wie Peer-Learning, kollegiale Beratung und Experten-Inputs zusammen, die dem gemeinsamen Austausch und einem voneinander Lernen dienen. Im Rahmen des Begleitprozesses sollen auch die Gelingensbedingungen für eine Zusammenarbeit der Partner in den unterschiedlichen Modell-Regionen identifiziert und in einer Handreichung aufbereitet werden, um weitere Regionen zu aktivieren.


Digitale Sprechstunde

Am 8. Mai 2026 um 11:00 Uhr bietet der Stifterverband 
eine Online-Sprechstunde, in der noch offene Fragen 
zur Ausschreibung geklärt werden können.

Einwahl mit MS Teams
Passcode: iG3XV3EB

 

Förderbedingungen und Auswahlverfahren

Bewerben können sich Regionen aus Bayern. Die Leuchtturmregion MINTernational wird in einem Juryprozess ausgewählt und mit 50.000 Euro gefördert. Die Mittel sollen zur Weiterentwicklung und Durchführung der im Antrag beschriebenen strukturellen und kommunikativen Maßnahmen eingesetzt werden. Der Betrag kann für die mit dem Vorhaben zusammenhängenden Personal-, Sach- und/oder Reisekosten über eine Projektlaufzeit von zwei Jahren verwendet werden. Abweichende Förderbeträge sind nicht möglich.

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen, Arbeitgebern, Behörden, Zivilgesellschaft sowie internationalen Studierenden zusammensetzt.

Das Programm richtet sich an Regionen, in denen Hochschulen, Unternehmen und Behörden bereits verbindlich zusammenarbeiten. Pro Region sollen mindestens eine Hochschule, ein Unternehmen und eine Behörde als Partner beteiligt sein. Die Federführung bei der Antragstellung hat die Hochschule, die Einreichung erfolgt über die Hochschulleitung. Unternehmens- und öffentliche Partner hinterlegen aus-sagekräftige und detaillierte Absichtserklärungen (zum Beispiel Letter of Intent (LoI), Memorandum of Understanding (MoU)) ihres eigenen Beitrages in der Modell-Region. Antragstellung und Umsetzung der Strategien sollten gemeinsam mit weiteren (Praxis-)Partnern erfolgen, beispielsweise Unternehmen, Behörden, Ver-bänden und Vereinen in der antragstellenden Region. Die Zugehörigkeit zu einer Region wird durch den Sitz der einreichenden Hochschule festgelegt. Eine Einbeziehung von Partnern aus benachbarten Regionen/Bundesländern ist möglich.

Bereits bestehende Drittmittelförderungen, zum Beispiel durch die Initiativen des DAAD, sind kein Ausschlussgrund für eine Bewerbung, müssen jedoch im Antrag transparent erwähnt werden. Die im Antrag beschriebenen geplanten Maßnahmen sollten sich auf zu fördernde Maßnahmen beziehen, die bislang nicht durch Fördermittel Dritter abgedeckt sind. Förderbedingung ist zudem die verbindliche Teilnahme an Programmtreffen in Präsenz und digital, die Ausrichtung eines eintägigen Vor-Ort-Partner-Workshops zum Beginn der Förderung, der Übermittlung von Monitoringdaten zum Fortschritt der Modell-Region sowie ein inhaltlicher Beitrag zu Transferprodukten des Programmes.

 

Auswahlverfahren

Bei der Begutachtung wird sich die Jury an den folgenden Kriterien orientieren:

Relevanz und Klarheit
●  Plausibler Bezug zu den in der Ausschreibung genannten Zielen
●  Relevanz für das Thema der regionalen Arbeitsmarkintegration

Qualität der beschriebenen Strategie
●  Schlüssigkeit, Innovationsgehalt und Originalität der Strategie
●  Anschlussfähigkeit an systemische Herausforderungen
●  Konkrete Ansätze zur Skalierung und strukturellen Umsetzung

Erwarteter Impact und Wirkungskonzept
●  Potenzial zur Übertragbarkeit und Wirkung über die eigene Region hinaus
●  Umsetzung eines begleitenden Evaluations- und Wirkungsmonitorings
●  Geplante Ansätze zur Wirkungskommunikation

Strukturelle Verankerung und strategische Einbindung
●  Nachweisliche Einbindung in bestehende Strategien, Entwicklungspläne oder geförderte Projekte und Perspektive auf nachhaltige Verankerung und Verstetigung der Ansätze
●  Darstellung der Unterstützung durch die Leitungsebenen der regionalen Partner, zum Beispiel Ressourcen, Steuerungsunterstützung, Abstimmungswege zwischen den Partnern

Qualität des Kernteams und Offenheit für Austausch
●  Umsetzungsstärke des Kernteams aus mindestens drei Partnerinstitutionen (Hochschule, Unternehmen, Behörde)
●  Erfahrungen im Bereich Strategie, Innovation, Hochschul- und Regionalentwicklung
●  Einbindung weiterer Statusgruppen, zum Beispiel Lehrende, Studierende, Verwaltung, Verbände, Vereine, IHK, Wirtschaftsförderung

 

Zeitplan

27. April 2026 Veröffentlichung der Ausschreibung
27. Juni 2026 Ende der Einreichungsfrist
September 2026 (Digitale) Jurysitzung
Herbst 2026 Durchführung eines von der Preisträger-Region organisierten Kick-off-Termins, Beginn bundesweite Netzwerkarbeit mit den weiteren Regionen
2027 Digitale Begleitphase
Frühjahr 2028 Bundesweite Transfer-Konferenz und Verbreitung zentraler Arbeitsergebnisse
Mitte 2028 Ende des Förderprogramms
Zukunftsmission Bildung (Logo)
zukunftsmission_bildung_logo.jpg

Die Ausschreibung "Leuchttürme MINTernational" ist Teil der Allianz für MINT-Fachkräfte der Zukunftsmission Bildung, einer Gemeinschaftsinitiative des Stifterverbandes. Relevante Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen mit der Zukunftsmission Bildung ein Bildungssystem für eine Welt im Wandel gestalten, das schnell mehr Menschen mit den notwendigen Kompetenzen aus- und weiterbildet.

Mehr Info auf der Website der Zukunftsmission Bildung


Kontakt

Rückfragen aller Art gerne an
mint@stifterverband.de

 

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