innOsci Future Lab

Im Rahmen des Forums Offene Innovationskultur innOsci stellt sich der Stifterverband der Herausforderung, Open Ansätze und ihre Pioniere zu stärken. Bis zu zwölf Personen können am innOsci Future Lab teilnehmen und ihre Expertise in das Design-Team eines Policy-Innovationslabors einbringen. Thema des Labs: Open Practices an Hochschulen: Wie können wir Open-Pioniere dabei unterstützen, Breitenwirkung in ihren Einrichtungen zu entfalten, um den gesellschaftlichen Impact von Wissenschaft zu stärken?

Bewerbungsschluss war der 17. Mai 2020.

Im Lab soll ein Verständnis über hemmende Faktoren einer intensiveren und breiteren Nutzung von Open-Ansätzen in der Wissenschaft entwickelt und Lösungen zum Abbau dieser entwickelt werden. Aus den Erkenntnissen sollen strategische Empfehlungen für Wissenschaftseinrichtungen abgeleitet und diese bei der Umsetzung von Strategien unterstützt werden. Die Ziele:

  • Nutzerzentrierte Lösungen zur Skalierung von Open-Ansätzen in Wissenschaftseinrichtungen sind bekannt und implementiert.
  • Open Pioniere sind sichtbar, erfahren Wertschätzung und Unterstützung in ihren Einrichtungen.
  • Wissen, Techniken, Arbeitsweisen und Erfahrungen aus Open-Pilotprojekten werden systematisch erfasst, ausgewertet und, soweit sinnvoll und möglich, skaliert.
  • Open Diskurse werden ganzheitlich geführt, eine offene Innovationskultur an Wissenschaftseinrichtungen ist etabliert. Damit verbundene Arbeitsweisen sind vertraut.

 

Werden Sie Teil des Future-Lab-Design-Teams

Sie haben den Anspruch, eine offene Innovationskultur im Wissenschaftssystem zu etablieren, oder haben bereits innovative Instrumente, Prozesse oder Strukturen etabliert, welche zu einer offenen Innovationskultur in Ihrer Organisation beitragen? Sie arbeiten mit Innovationsmethoden und agilen Ansätzen, wenden Open Practices an oder haben Erfahrung in der Strategie- und Organisationsentwicklung? Egal, ob Sie in Hochschulen, Hochschulverwaltungen, Bibliotheken, Ministerien, in Sozialunternehmen oder forschungsintensiven Start-ups arbeiten, bewerben Sie sich und werden Sie Teil des Future-Lab-Design-Teams!

Das Programm richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker sowie Gestalterinnen und Gestalter von Open Practice aus Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Politik und Verwaltung, Kultur oder Wirtschaft,

  • die Bestandteile des wissenschaftlichen Prozesses offen zugänglich und nachnutzbar machen,
  • Crowdsourcing, Co-Creation oder andere Öffnungsansätze in ihrer Arbeit nutzen oder
  • Rahmenbedingungen für eine offene Innovationskultur in der Wissenschaft gestalten.

Das Programm umfasst dabei

  • als Mitglied des Future-Lab-Design-Teams eng in die Arbeit von ınnOscı eingebunden zu sein und Policy-Empfehlungen mitzugestalten
  • an konkreten Lösungsvorschlägen in Form von Serviceleistungen, Instrumenten oder Handlungsempfehlungen für Open Practices an Hochschulen zu arbeiten
  • die Aufarbeitung der Ergebnisse
  • sich in Design-Thinking-Methoden zu qualifizieren
  • Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten
  • sich zu vernetzen und in der Community sichtbarer zu werden.

 
Finanzielle Unterstützung

Für das Jahr 2020 werden bis zu zwölf Förderungen vergeben, die mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind. Dabei handelt es sich um individuelle, personengebundene Stipendien, die den Teilnehmenden des Design-Teams Freiräume und Ressourcen für ihr Engagement im Rahmen des Programms verschaffen soll. Die Förderung wird in zwei Raten à 2.500 Euro ausbezahlt.

 
Aufgaben

Erwartet wird die Teilnahme und Mitwirkung am ınnOscı Future Lab und den damit einhergehenden Präsenz- und digitalen Veranstaltungen. Der Online-Kickoff zum Programmstart findet am 28. Mai 2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Hier haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich und die Arbeit im ınnOscı Future Lab kennenzulernen. Die Veranstaltung bietet darüber hinaus Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung zu Erfahrungen und Fragestellungen rund um die Themen Open Innovation und Open Science.

 
Das Future Lab findet als Workshopreihe in drei Modulen statt:
●  Sprint 1: 8. bis 12. Juni 2020
●  Sprint 2: 12. bis 16. Oktober 2020
●  Impact-Workshop: 17. November 2020

Nähere Informationen zum zeitlichen und inhaltlichen Ablauf erhalten Sie mit Ihrer Zusage zur Teilnahme.

Das Programm endet nach einer Laufzeit von zwölf Monaten mit einer Abschlussveranstaltung. Hier werden gesammelte Erfahrungen und Erkenntnisse zum Programm ausgetauscht und Ergebnisse aus dem ınnOscı Future Lab vorgestellt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird aktuell ein Konzept erarbeitet, wie das Innovationslabor ohne Präsenztermine als digitale Veranstaltungen stattfinden kann.

Im Rahmen des Programms sollen Produkte entstehen, die helfen, Hürden für Pioniere besser zu verstehen und abzubauen. Diese Analysen, Tools und Handlungsempfehlungen sollen einen Beitrag zur weiteren Skalierung von Open-Ansätzen leisten.

 

Bewerbung und Anforderungen

Maßgebliche Auswahlkriterien:
●  Motivation, Open-Ansätze über systemische Veränderungen zu skalieren
●  Mitwirkung an mindestens einem aussagekräftigen Open-Referenzprojekt
●  Bereitschaft zur Mitwirkung am ınnOscı Future Lab
●  eigene Arbeitsfähigkeit im Home Office
●  Neugier und Kenntnisse von Tools zur Durchführung virtueller Veranstaltungen und Formate

Die Bewerbungsfrist endet am 17. Mai 2020.

Bitte schicken Sie Ihr Bewerbungsschreiben als PDF-Datei per E-Mail an Nick Wagner. Über die Auswahl entscheidet eine Jury aus Programmverantwortlichen sowie Mitgliedern des ınnOscı Open Science Advisory Boards.

Ihre Bewerbungsunterlagen:
●  einseitiges Motivationsschreiben
●  tabellarischer Lebenslauf
●  Kurzbeschreibung des Referenzprojektes ggf. mit Link zur Internetseite

 

PDF-Download

Offene Wissenschaft und offene Innovation haben das Potenzial, neue Quellen für Wissen zugänglich zu machen, in Innovationsprozessen Lösungen für soziale, ökologische und wirtschaftliche Problemstellungen zu erarbeiten und dieses wiederum zielgerichtet an mögliche Nutzerinnen und Nutzer weiterzugegeben. Forschende in Wissenschaftseinrichtungen sind vielfältig vernetzt und können daher unter Nutzung geeigneter Instrumente verteiltes Wissen für sich sowie für lokale und regionale Innovations-Akteurinnen und -Akteure zugänglich machen.

Diese Potenziale offener Wissenschaft sind jedoch nicht voll ausgeschöpft. Diskurse und Communities sind unzulänglich vernetzt, kulturelle Veränderungen brauchen Zeit, Ressourcen und Unterstützungsstrukturen fehlen, neue Arbeitsmethoden und Vorgehensweisen müssen erlernt und Pioniere in den Bewegungen zu Open Science, Open Data und Open Innovation gestärkt werden.

Doch was sind die konkreten Hindernisse, die einer Skalierung von Open-Ansätzen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen entgegenstehen? Wie können Pioniere der Bewegung unterstützt werden, um den Wandel zu beschleunigen?

ınnOscı ist das neu gegründete Forum für offene Innovationskultur. Es wird vom Stifterverband mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert, und unterstützt die Mission "Neue Quellen – Neues Wissen" der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Mehr Info zu innOsci

Kontakt

Nick Wagner

ist Programmmanager im Hauptstadtbüro des Stifterverbandes.

T 030 322982-509
F 030 322982-569

E-Mail senden