FH-Impuls
Begleitforschung

Der Stifterverband beteiligt sich unter der Federführung von Technopolis an der wissenschaftlichen Begleitung der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mit der ausgewählte Fachhochschulen Forschungs- und Innovationspartnerschaften mit Unternehmen eingehen.

Seit April 2017 ist ein Team aus der Technopolis Group, dem Stifterverband und inspire research mit der wissenschaftlichen Begleitung der Fördermaßnahme FH-Impuls betraut. Ziel dieser Begleitforschung ist es, zu bewerten, inwieweit FH-Impuls seine förderpolitischen Ziele erreicht hat und die gewählten Instrumente angemessen sind. Zugleich geht es darum, frühzeitig Ergebnisse und Wirkung durch die FH-Impuls-Partnerschaften einzuschätzen. Zusätzlich kümmert sich das Team um die Vernetzung der Partner und um den Erfahrungsaustausch zu Best-Practice-Beispielen und Lessons Learned.

In einem Monitoring erhebt das Team Daten zu den Forschungs- und Innovationsaktivitäten insbesondere der geförderten Fachhochschulen und wertet sie wissenschaftlich aus. Zu diesem Zweck sind Vor-Ort-Besuche sowie Gespräche bei den zehn Partnerschaften geplant. Darüber hinaus werden Onlinebefragungen verschiedener Zielgruppen an geförderten und weiteren Fachhochschulen durchgeführt.

Eine Servicestelle FH-Impuls unterstützt den Informationsaustausch und die Vernetzung zwischen den FH-Impuls-Partnerschaften. Sie organisiert bis 2020 eine Reihe von Veranstaltungen und führt sogenannte Transferwerkstätten durch, um einen Erfahrungsaustausch der FH-Impuls-Partnerschaften zu ausgewählten Themen zu fördern. Daneben konzipiert die Servicestelle FH-Impuls diverse thematische Publikationen.

FH-Impuls: Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingerichtete Fördermaßnahme richtet sich an Fachhochschulen, die einen bereits vorhandenen Forschungsschwerpunkt mit hohem Transfer- und Umsetzungspotenzial ausbauen und ihr Forschungsprofil nachhaltig schärfen wollen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Innovationspotenzial noch effektiver auszuschöpfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit im Wissenschaftssystem weiter zu stärken.

Dafür sind gezielte Vernetzungen und strategische Kooperationen der Fachhochschule vor allem mit der Wirtschaft – vornehmlich mit dem unternehmerischen Mittelstand in der Region – von zentraler Bedeutung. Von der Ausbildung dauerhafter Partnerschaften und der Verstetigung von Forschungskooperationen im Rahmen eines konturierten, mit kleinen und mittleren Unternehmen gemeinsam entwickelten Innovationsprofils werden maßgebliche Impulse für den Standort und die Region erwartet. Dadurch soll die Sichtbarkeit von Fachhochschulen in der Hochschullandschaft als wichtige Akteure im Rahmen der Hightech-Strategie des Bundes und als attraktive, leistungsstarke Partner für innovative Unternehmen erhöht werden.

Die zehn zur Förderung ausgewählten Partnerschaften:

  • Hochschule Aalen: SmartPro: Smarte Materialien und intelligente Produktionstechnologien für energieeffiziente Produkte der Zukunft
  • Hochschule Furtwangen: CoHMed: Connected Health in Medical Mountains
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Mannheim: M2Aind – Multimodale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie
  • Hochschule für Technik Stuttgart: i_city – Partnerschaft zur Stadtforschung
  • Technische Hochschule Ingolstadt: SAFIR: Safety for all – Innovative Research Partnership on Global Vehicle and Road Safety Systems
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg: X-Energy – Innovationszentrum für Windenergie, Systemintegration und Speicher
  • Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/Holzminden/Göttingen: PlaSIg – Plasma for Life
  • Hochschule Bochum/Fachhochschule Dortmund/Westfälische Hochschule Gelsenkirchen: RuhrValley – Mobility and Energy for Metropolitan Change
  • Hochschule Ostwestfalen-Lippe: smartFoodTechnologyOWL
  • Hochschule Zittau/Görlitz: LaNDER3 – Lausitzer Naturfaser-Verbundwerkstoffe: Dezentrale Energie, Rohstoffe, Ressourcen, Recycling

Weitere Informationen zu FH-Impuls

Kontakt

Julia Krume

ist beim Stifterverband als Programmmanagerin im Bereich "Programm und Förderung" tätig.

T 030 322982-507
F 030 322982-515

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