Eine Uni – ein Buch

Bewerbungsschluss: 13.01.2017

Gemeinsames Programm des Stifterverbandes und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit DIE ZEIT

Die Idee: Der Doktorand redet mit dem Erstsemester, der Verwaltungsmitarbeiter mit dem Klinikchef, die Historikerin mit dem Maschinenbauer, die Muslima mit dem Christen, der Flüchtling mit den Campus-Anwohnern, die Sächsin mit dem Franken, die Professorin mit dem Sekretär, der IT-Spezialist mit der Bibliotheksmitarbeiterin und dem Leiter des Auslandsamtes – kurz: möglichst viele Mitglieder einer Universität tauschen sich über ein gemeinsames Thema oder Anliegen aus. Diese Idee soll Realität werden: in der Aktion "Eine Uni – ein Buch".

Alle Hochschulen in Deutschland sind eingeladen gewesen, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll: Es kann ein Buch sein über die Religion, eine Abhandlung über Armut und Reichtum, ein klassischer Roman aus dem In- oder Ausland, ein zeitgenössisches Drama oder eine Anleitung zum Change-Management, es kann die beste Dissertation sein, die an der Hochschule ausgezeichnet worden ist – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Auch die Art und Weise der Auseinandersetzung mit dem Buch sollte von der Hochschule selbst festgelegt werden: Man kann Lese-Kreise organisieren oder Debattierclubs, Slams oder moderierte Diskussions-Gruppen, man kann zu einer Ringvorlesung einladen, zu einer Diskussion mit dem Autor, man kann das Buch in Seminare integrieren, es können szenische Inszenierungen organisiert werden, oder man tauscht sich auf digitalen Plattformen aus. Grundsätzlich gilt: je origineller die Formate und je umfangreicher die Beteiligung möglichst unterschiedlicher Menschen und Gruppen an der Hochschule, desto besser.

Die zehn besten Ideen und Aktionen werden vom Stifterverband und der Klaus Tschira Stiftung ausgezeichnet und ihre Durchführung mit jeweils 5.000 Euro gefördert. Die Projektförderung sollte mit dem Sommersemester 2017 beginnen und möglichst im Jahr 2017 umgesetzt werden; der Förderzeitraum bestimmt sich individuell nach dem Arbeitsplan des Projektes.
 

Bewerbungsschluss war der 13. Januar 2017.

Die Auswahl trifft voraussichtlich bis Ende Februar 2017 eine Jury aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

 

Kontakt

Dominique M. Ostrop

ist Programmmanagerin im Bereich '"Programm und Förderung".

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F 0201 8401-215

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