Eine Uni – ein Buch

Gemeinsames Programm des Stifterverbandes und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit dem ZEIT Verlag

Die Idee: Der Doktorand redet mit dem Erstsemester, der Verwaltungsmitarbeiter mit dem Klinikchef, die Historikerin mit dem Maschinenbauer, die Muslima mit dem Christen, der Flüchtling mit den Campus-Anwohnern, die Sächsin mit dem Franken, die Professorin mit dem Sekretär, der IT-Spezialist mit der Bibliotheksmitarbeiterin und dem Leiter des Auslandsamtes – kurz: möglichst viele Mitglieder einer Universität tauschen sich über ein gemeinsames Thema oder Anliegen aus. Diese Idee soll Realität werden: in der Aktion "Eine Uni – ein Buch".

Ausschreibung 2020

 
Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung
schreiben in Kooperation mit dem ZEIT Verlag zum vierten Mal das Programm "Eine Uni – ein Buch" aus. Sie zeichnen die zehn besten Ideen und Aktionen aus und fördern ihre Durchführung mit jeweils 10.000 Euro.

Alle Hochschulen in Deutschland sind eingeladen, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll: Es kann ein Buch sein über die Religion, eine Abhandlung über Armut und Reichtum, ein klassischer Roman aus dem In- oder Ausland, ein zeitgenössisches Drama oder eine Anleitung zum Change-Management, es kann die beste Dissertation sein, die an der Hochschule ausgezeichnet worden ist – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch die Art und Weise der Auseinandersetzung mit dem Buch soll von der Hochschule selbst festgelegt werden: Man kann Lese-Kreise organisieren oder Debattierclubs, Slams oder moderierte Diskussions-Gruppen, man kann zu einer Ringvorlesung einladen, zu einer Diskussion mit dem Autor, man kann das Buch in Seminare integrieren, es können szenische Inszenierungen organisiert werden, oder man tauscht sich auf digitalen Plattformen aus. Grundsätzlich gilt: je origineller die Formate und je umfangreicher die Beteiligung möglichst unterschiedlicher Menschen und Gruppen an der Hochschule, desto besser.

Die Projektförderung sollte mit dem Sommersemester 2020 beginnen und möglichst im Jahr 2020 umgesetzt werden. Der Förderzeitraum bestimmt sich individuell nach dem Arbeitsplan des Projektes.

 

Hinweise zur Antragstellung

Anträge können nur über die Hochschulleitung eingereicht werden. Mitmachen kann jede Hochschule in Deutschland – staatliche und staatlich anerkannte. Pro Hochschule ist nur ein Antrag zugelassen. Jeder kann Organisator dieser Aktion auf dem Campus sein. Anträge können gestellt werden von studentischen Gruppen, der Hochschulleitung, Fakultäten, Graduiertenschulen, Verwaltungsmitarbeiter etc.

Die Anträge sollen Antworten geben zu den Fragen:

  • Welches Buch wurde gewählt? Welchen Auswahlprozess gab es?
  • Falls es mehrere Konzepte an Ihrer Hochschule gegeben hat, wieso haben Sie sich für den eingereichten Vorschlag entschieden?
  • Wie ist der Vorschlag zustande gekommen?
  • Welche Formate der Auseinandersetzung sind vorgesehen? Wer und wie viele Personen sollen mit den angedachten Formaten erreicht werden?
  • Welches Ziel wird mit dem Projekt verfolgt?

Bitte beschreiben und begründen Sie das geplante Vorhaben (Grundgedanke, Format und Ziel) auf maximal zehn Seiten.

Dem Antrag sind folgende Anlagen beizufügen:

  • das der Ausschreibung beigefügte, vollständig ausgefüllte Deckblatt (PDF)
  • den Link zu einem bei YouTube als "nicht gelistet" hochgeladenen Bewerbungsvideo, das nicht länger als 2:00 Minuten dauern und auf Deutsch sein sollte. Die Projektidee sollte kurz und knackig dargestellt werden und auf die folgenden Punkte eingehen: Was ist das Ziel des Projektes? Welche Aktionen und Formate sind geplant? An wen richten sie sich? Wer ist daran beteiligt? Wofür soll die Fördersumme verwendet werden?
  • ein Arbeitsplan, aus dem die zeitliche Durchführung des Projekts ersichtlich ist
  • ein Finanzierungsplan, aus dem hervorgeht, wofür die beantragten Mittel eingesetzt werden sollen

Die Hochschulen sind gebeten, die Antragsunterlagen per Online-Bewerbungsverfahren bis zum 17. Januar 2020 an den Stifterverband zu übersenden. Den Link zum Online-Bewerbungsportal finden Sie in Kürze hier.

Die Auswahl trifft voraussichtlich bis Mitte März 2020 eine Jury aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

 

Die 2019 geförderten Hochschulen

Die RWTH Aachen liest die Asterix-Bände von René Goscinny & Albert Uderzo

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Die Freie Universität Berlin liest Adolph Freiherr Knigges "Über den Umgang mit Menschen"

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Die Hochschule Bochum liest "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde

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Die Technische Hochschule Deggendorf liest "Factfulness" von Anna Rosling Rönnlund, Hans Rosling und Ola Rosling

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Die Universität Duisburg-Essen liest "Olivas Garten" von Alida Bremer

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Die Europa-Universität Flensburg liest "Unverfügbarkeit" von Hartmut Rosa

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Die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg liest "Das Unerwartete managen" von Karl E. Weick und Kathleen M. Sutcliffe

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Die HSBA Hamburg School of Business Administration liest Martin Walkers "Germany 2064"

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Die Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr liest "QualityLand" von Marc-Uwe Kling

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Die Universität Stuttgart liest "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt

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Kontakt

Dominique M. Ostrop

ist Programmmanagerin im Stifterverband im Bereich '"Programm und Förderung".

T 0201 8401-162
F 0201 8401-215

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