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09.03.2026 - Berlin

Bund-Länder-Dialog
Transfer

Transfer gemeinsam gestalten – 
Impulse der neuen Hightech-Agenda für eine Innovationspolitik 
im Schulterschluss von Bund und Ländern

Der Bund-Länder-Dialog legt den Fokus auf Transfer als zentrales Element der neuen Hightech Agenda Deutschland. Der Bund-Länder-Dialog ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbands und der TransferAllianz unter enger Einbeziehung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).

Die Veranstaltung wird an den ersten Bund-Länder-Dialog vom 25. Juni 2024 anknüpfen, bei dem rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bundes- und Landesministerien sowie aus Wissenschaftseinrichtungen zusammenkamen. Sie soll einen inspirierenden Austauschraum schaffen, um Transferförderung zukünftig noch effizienter, bedarfsgerechter und im Einklang mit den identifizierten Bedarfen und Anforderungen zu gestalten.

9. März 2026
10:00 bis 16:30 Uhr

Bundesministerium für Forschung, 
Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin

Teilnahme nur auf persönliche Einladung

Ein leistungsfähiger Wissens- und Technologietransfer ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Innovationsfähigkeit Deutschlands. Dafür braucht es ein eng abgestimmtes Zusammenspiel von Strategien, Förderinstrumenten und Zuständigkeiten von Bund und Ländern. Die neue Hightech-Agenda der Bundesregierung setzt hierfür wichtige Impulse und eröffnet neue Gestaltungsspielräume. Der Bund-Länder-Dialog Transfer bringt Akteure aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft zusammen, um Perspektiven zu bündeln und Lösungsansätze für eine bedarfsgerechte, effiziente und nachhaltige Transferförderung im föderalen Schulterschluss zu entwickeln. Im Fokus stehen:

  • Schnittstellen in der Transferförderung: Förderlücken schließen, Doppelstrukturen vermeiden
  • Transferhemmnisse und Gestaltungsspielräume: Bürokratie abbauen, Regeln vereinfachen, Spielräume besser nutzen
  • Finanzierung von Transfer und Gründungen: langfristig wirksam fördern, passende Hebelinstrumente entwickeln
  • Qualifizierung und Professionalisierung: Karriere- und Qualifizierungswege stärken, Strukturen verstetigen
  • IP-Potenziale und Verwertung: IP besser erschließen, Schutzrechtsverwertung ausbauen
  • Anreiz- und Bewertungssysteme: Transfer als Leistungsdimension stärken und angemessen bewerten

Ziel des Bund-Länder-Dialogs Transfer ist es, einen strukturierten Austausch zu ermöglichen, um Herausforderungen und Chancen der föderalen Transferförderung zu identifizieren und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.  

Die Veranstaltung richtet sich an Abteilungs- und Referatsleitungen sowie Referentinnen und Referenten aus den Wirtschafts- und Wissenschaftsministerien der Länder sowie an verantwortliche Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
 

 

Programmablauf

 
10:00 Uhr
Willkommenskaffee
 

10:30 Uhr
Begrüßung & Einführung
Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Leiterin der Abteilung T: Forschung für technologische Souveränität und Innovation, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin und Mitglied der Geschäftsführung, Stifterverband
Axel Koch, Vorstandsvorsitzender, TransferAllianz e.V.
 

10:45 Uhr
Impuls mit Q&A: From potential to impact: The UK's approach to promoting and commercialising public sector innovation
Dr. Maggie McGowan, Head of Commercialisation within Government Office for Technology Transfer (GOTT), United Kingdom (per Video-Call)
Moderation: Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin und Mitglied der Geschäftsführung, Stifterverband
  

11:30 Uhr
Critical Case Insights: Transfer unter Realbedingungen  
Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen:
●  Case 1: Jens Fahrenberg, Leiter Innovations- und Relationsmanagement, KIT
●  Case 2: Dr. Anja Chevalier, Transferstelle, Gründungsservice Deutsche Sporthochschule Köln
●  Case 3: Dr. Jörg von Appen, Geschäftsführer RWTH Innovation GmbH
●  Case 4: Thomas Gazlig, Leiter Geschäftsbereich Charité BIH Innovation
●  Case 5: Barbara Diehl, Chief Partnership Officer SPRIND GmbH
Moderation: Axel Koch, Vorstandsvorsitzender TransferAllianz e.V. 
 


12:30 Uhr
Mittagsbuffet & Networking
 

13:30 Uhr
Paneldiskussion: Wirksamkeit stärken, Effizienz steigern –
Wie Bund und Länder die Transferförderung gemeinsam weiterentwickeln
Tobias Dünow, Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Oliver Fromm, Kanzler der Universität Kassel
Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der TH Lübeck
Dr. Rolf-Dieter Jungk, Staatssekretär im Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Dr. Henry Marx, Staatssekretär für Wissenschaft des Landes Berlin
Moderation: Volker Meyer-Guckel, Generalsekretär, Stifterverband
 

14:15 Uhr
Golden-Circle-Workshops
 

15:45 Uhr
Kaffeepause
 

16:00 Uhr
Präsentation der zentralen Workshop-Ergebnisse
Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse und Takeaways im Plenum
 

16:20 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung
Marte Kessler, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung und Co-Leitung der Abteilung "Programm und Förderung", Stifterverband
 

16:30 Uhr
Ende der Veranstaltung & Gelegenheit zum Networking
 

Stand: 20. Januar 2026

 


Workshopthemen

 
WS 1 – Analyse von Schnittstellen in der Transfer- und Start-up-Förderung & Entwicklung einer lückenlosen Förderlogik zwischen Bund und Ländern

  • Wo bestehen gegenwärtig Förderlücken oder Doppelstrukturen zwischen Bund- und Länderprogrammen? Wie kann man die Förderung systematisch erfassen und transparent machen, um Förderlücken und Doppelstrukturen von vornherein zu vermeiden?
  • Wie können Bund und Länder Förderlogiken und Förderzeiträume besser aufeinander abstimmen?
  • Wie könnte eine durchgängige Transferförderung mit klaren Verantwortlichkeiten aussehen und wie könnten Resultate gemessen werden?
     

WS 2 – Abbau bürokratischer Transferhemmnisse in Förder-, Haushalts- und Verwaltungsprozessen & Nutzung rechtlicher Gestaltungsspielräume

  • Welche Hemmnisse und konkreten Regelungen bremsen Transfer- und Gründungsaktivitäten am stärksten?
  • Welche Spielräume im bestehenden Recht werden bislang nicht genutzt? Was ließe sich kurzfristig vereinfachen, ohne Gesetzesänderungen vorzunehmen?
  • Wie sollte bei der Ausgestaltung rechtlicher Regelungen zukünftig beachtet werden, zum Beispiel bei der Formulierung des Innovationsfreiheitsgesetzes?
     

WS 3 – Transfer- und Gründungsaktivitäten als Daueraufgabe von Wissenschaftseinrichtungen & Erschließung neuer Finanzierungsinstrumente

  • Wie können Transfer und Gründungen nachhaltig finanziert werden?
  • Welche Aufgabe und Rolle sollten Bund und Länder bei der Finanzierung von Transfer und Gründungen jeweils übernehmen?
  • Welche alternativen Finanzierungsinstrumente kommen neben Projektförderung infrage? Wie kann privates Kapital (zum Beispiel im Rahmen von Public-Private-Partnerships) gehebelt und zur Innovationsförderung genutzt werden?
     

WS 4 – Qualifizierung von transferrelevantem Personal & Aufbau professioneller Transferstrukturen  

  • Wie kann die Qualifizierung und Professionalisierung des transferrelevanten Personals an Wissenschaftseinrichtungen effektiv und effizient umgesetzt werden?
  • Wie können geeignete Transfer-, IP- und Gründungsstrukturen an Wissenschaftseinrichtungen entwickelt und nachhaltig verstetigt werden?
  • Wie lassen sich attraktive Karriere- und Qualifizierungswege für Transferpersonal schaffen?

 

WS 5 – Aktivierung ungenutzten IP-Potenzials & Stärkung der Schutzrechteverwertung  

  • Wie kann das IP-Potenzial an Wissenschaftseinrichtungen besser erschlossen und die Schutzrechtsverwertung gestärkt werden?
  • Wie kann die Finanzierung von Patenten und ein nachhaltiges IP-Management umgesetzt werden?
  • Welche Anreizsysteme und operativen IP-Strukturen haben sich bewährt, um Forschende stärker zur IP-Meldung und -Verwertung zu motivieren?

 

WS 6 – Verankerung von Transfer als Leistungsdimension & Erweiterung der Anreiz- und Bewertungssysteme

  • Wie kann Transfer als wissenschaftliche Leistungsdimension gestärkt werden?  
  • Wie lässt sich Transfer systematisch darstellen und erfassen? Wie kann Transfer als Bestandteil interner/externer Evaluationen und Leistungsbewertungen gestärkt werden?
  • Wie können wirksame Anreize für Transfer geschaffen werden, wie lässt sich eine Transfer- und Innovationskultur einrichtungsweit entwickeln und fördern?
     

Kontakt

Cornels Lehmann-Brauns
Cornels Lehmann-Brauns

Cornels Lehmann-Brauns

ist Referent/Programmmanager im Bereich "Programm und Förderung".

T 030 322982-311

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