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Wer entscheidet und warum? Mensch, Maschine und KI

07.11.2019 - Berlin

Veranstaltung in der Reihe "Science & People"

Ob im Haushalt, in der Medizin oder im Straßenverkehr – an Künstlicher Intelligenz führt kein Weg mehr vorbei. Umso wichtiger ist ein offener Diskurs über das Zusammenspiel von Mensch, Maschine und KI. Wer trifft in Zukunft Entscheidungen? Was kann und darf Künstliche Intelligenz entscheiden? Kann man den Menschen ersetzen? Im Rahmen der Berlin Science Week 2019 wurden diese Fragen mit Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert.

7. November 2019, 18:30 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr)
Telefónica Basecamp
Mittelstraße 51-53, 10117 Berlin

Die Panelisten:

  • Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin
  • Dagmar Schuller, CEO und Co-Founder audEERING
  • Prof. Dr. med. Surjo R. Soekadar, Neurochirurg an der Charité Berlin

Moderiert wurde die Veranstaltung von Kristine August, die im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für die Helmholtz-Gemeinschaft in Brüssel tätig ist.

Inhaltliche Schwerpunkte des Events waren:

  • Was ist im Bereich KI bereits möglich? Für welche Branchen und Gesellschaftsbereiche besteht ein hohes Potential für KI?
  • Wer entscheidet eigentlich und welche Entscheidungen kann man einer KI zutrauen? Was sind Beispiele, wo solche Entscheidungen bereits funktionieren? Was sollte eine KI in Zukunft entscheiden können und wie können wir dies gestalten?
  • Welche ethischen Fragen kommen auf und welche Risiken bestehen? Wenn eine KI immer mächtiger wird, kann man dann noch zwischen Mensch und KI unterscheiden, und macht eine Hinterfragung dann überhaupt noch Sinn? Und was passiert eigentlich mit den zugrundeliegenden Daten? Wer hat Zugang zu ihnen und droht uns ein möglicher Datenskandal? Braucht es hier eine rechtliche Regulierung? Was wären Vor- und Nachteile einer solchen Regulierung?

 
 
Science & People ist eine gemeinsame Eventreihe von Stifterverband, Wissenschaft im Dialog und Elsevier.