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Wissensregionen in Deutschland

12.02.2016 - Berlin

Strategien, Handlungsfelder, Netzwerke

Kooperation ermöglicht neue Wege in Bildung und Forschung. Trotz moderner Kommunikationsmittel wachsen Netzwerke für die Zusammenarbeit häufig entlang persönlicher Kontakte und Begegnungen. In Städten und Regionen finden die Institutionen der Wissensgesellschaft zusammen: Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen, kommunale Einrichtungen und Forschungsinstitute arbeiten an gemeinsamen Zielen. Der intensive Austausch und die damit verbundenen Innovationseffekte machen Wissensregionen zu einem zentralen Element der Regionalentwicklung aber auch von Bildung und Wissenschaft in Deutschland insgesamt.

Mit der Veranstaltung "Wissensregionen in Deutschland" haben der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung die praktischen und konzeptionellen Dimensionen von regionalen Netzwerken der Wissensgesellschaft erörtert. Gerade vor Ort stellen sich die Herausforderungen, wie Wissensflüsse organisiert, politischer Wille entwickelt oder Fortschritte gemessen werden können. Ziel der Veranstaltung war es, den Austausch zwischen den Gestaltern von Wissensregionen zu intensivieren und dabei die Stärken und Herausforderungen regionaler Kooperation herauszuarbeiten. Erfahrungen aus Praxisprojekten der Programmpartner gaben Einblicke in die Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Impulse aus Politik und Wissenschaft skizzierten Chancen für die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen praktischen Handelns. Die Veranstaltung entsprach damit dem Wesen von Wissensregionen selbst: Sie war interdisziplinär und sektorenübergreifend und sollte zum Austausch anregen.

12. Februar 2016, 10:30 bis 17:00 Uhr
Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin

10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen
Dr. Horst Nasko, Vorstand, Heinz Nixdorf Stiftung, München 

10:45 Uhr
Warum Wissensregionen? 
Moderation: Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Berlin

Wissensregionen brauchen wir 
... um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen

Jun.-Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz, Juniorprofessur Wirtschaftspädagogik, Universität Paderborn
Stefan Komoß, Bezirksbürgermeister Marzahn-Hellersdorf, Berlin
Prof. Dr. Wolfgang Stark, Vorsitzender des Netzwerks "Bildung durch Verantwortung", Universität Duisburg-Essen

... um Innovation zu stärken und Wertschöpfung zu generieren
Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Präsident, TU Braunschweig
Dr. Tjark von Reden, Leitung Clustermanagement, MAI Carbon Cluster Management GmbH, Augsburg
Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister Stadt Jena 

... um Fachkräfte und Nachwuchs zu sichern
Julia André, Programmleiterin MINT-Regionen, Körber Stiftung, Hamburg
Jürgen Eggers, Leiter Personal GOLDBECK GmbH, Bielefeld
Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin, Hochschule Bremen

12:30 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
Wie werden Wissensregionen gestaltet? 

  • A. Governance von Netzwerken
    Moderation: Dr. Elke Becker, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin
    Sabine Fernau, Geschäftsführerin, Initiative Naturwissenschaft und Technik (NaT), Hamburg
    Prof. Dr. Konrad Wolf, Präsident der Hochschule Kaiserslautern 
  • B. Strategie und politischer Wille
    Moderation: Dr. Rainer Lisowski, PD Internation AG, Oldenburg
    Michael Kolmer, Amt für Wirtschaft  und Stadtentwicklung Darmstadt 
    Prof. Dr. Uwe Freiherr von Lukas, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Rostock
    Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing 
  • C. Wissenschafts- und Standortkommunikation
    Moderation: Dr. Iris Klaßen, Wissenschaftsmanagement Lübeck
    Gesa Fischer, Wissenschaftsbüro Bielefeld
    Dr. Simone Leinkauf, Geschäftsführerin, proWissen Potsdam e.V. 
    Dr. Klaus Puchta, Teamleiter Wissenschaft, Büro des Oberbürgermeisters Magdeburg
  • D. Wissen messen. Entscheidungsgrundlagen für regionale Entwicklungsstrategien
    Moderation: Dr. Gero Stenke, Geschäftsführer der Wissenschaftsstatistik im Stifterverband, Essen
    Prof. Dr. Rüdiger Hamm, Direktor Niederrhein Institut für Regional- und Strukturforschung, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach
    Prof. Dr. Knut Koschatzky, Leiter des Competence Centers "Politik-Wirtschaft-Innovation", Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung, Karlsruhe
    Prof. Dr. Andreas Pyka, Lehrstuhl für Innovationsökonomik, Universität Hohenheim

15:00 Uhr
Kaffeepause

15:30 Uhr
Impulsvorträge:

Regionale Innovationszentren als Standortvorteil: Erfolgsfaktoren und Gestaltungsmöglichkeiten
Svenja Schulze, Ministerin, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 

Die Region als wissenschaftspolitischer Gestaltungsraum
Prof. Dr. Manfred Prenzel, Vorsitzender, Wissenschaftsrat, Köln

16:00 Uhr
Wissensregionen im Wettbewerb
Moderation: Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen
Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum
Marion Gottschalk, Geschäftsführende Gesellschafterin der ILLE Papier-Service GmbH, Altenstadt
Prof. Oliver Günther, Ph.D., Präsident, Universität Potsdam
Prof. Dr. Manfred Prenzel, Vorsitzender, Wissenschaftsrat, Köln
Svenja Schulze, Ministerin, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 

17:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

 

Foto: Kay Herschelmann
Foto: Kay Herschelmann
Foto: Kay Herschelmann
Foto: Kay Herschelmann
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Foto: Kay Herschelmann
Foto: Kay Herschelmann
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Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes
und der Heinz Nixdorf Stiftung.