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Erste Institutionen für die Entwicklung neuer Personalstrukturen im Wissenschaftssystem ausgewählt

Sechs Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden im Rahmen einer Peer-to-Peer-Begleitung des Stifterverbandes dabei unterstützt, ihre Personalstrukturen strategisch weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verankern. Denn im Wettbewerb um Talente braucht das deutsche Wissenschaftssystem attraktive Rahmenbedingungen und verlässliche Karrierewege.

05.10.2026

In der ersten Runde im Rahmen des Projektes "Peer-to-Peer – Personalstrukturen und -entwicklung in der Wissenschaft" begleitet der Stifterverband folgende Institutionen dabei, ihre Konzepte für zukunftsfähige Personalstrukturen auszubauen:  

  • Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), Berlin
  • Universität Bielefeld
  • Universität Heidelberg
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Universität Kassel  
  • Hochschule München

Die sechs ausgewählten Einrichtungen haben die Jury mit ihren ambitionierten Vorhaben überzeugt. In den kommenden zwölf Monaten arbeiten sie intensiv an ihren Lösungen für attraktive, verlässliche Karrierewege sowie transparente Auswahlverfahren für neue Talente in der Wissenschaft. Dabei entwickeln und erproben sie ihre Ansätze im engen Austausch miteinander sowie mit erfahrenen Peers aus anderen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Organisationen und der Wirtschaft.  

"Die Vielzahl überzeugender Bewerbungen zeigt, dass viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Weiterentwicklung ihrer Personalstrukturen bereits mit hoher Priorität vorantreiben", sagt Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbandes. "Bei vielen entstehen überzeugende Lösungen, etwa im Rahmen von Förderprogrammen wie FH-Personal oder den Exzellenzclustern. Mit der Peer-Begleitung schafft der Stifterverband aber nicht nur für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich organisationsübergreifend auszutauschen und voneinander zu lernen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen weit über die teilnehmenden Institutionen hinaus wirken."

Die Reform von Personalstrukturen – und damit verbunden die Notwendigkeit eines echten Kulturwandels – zählt zu den zentralen Zukunftsfragen des Wissenschaftssystems. Im internationalen und intersektoralen Wettbewerb um Talente brauchen Hochschulen und Forschungseinrichtungen nachhaltige Personalstrategien mit attraktiven Karrierewegen und verlässlichen Perspektiven. Transparenz, Vielfalt, internationale Mobilität und die Durchlässigkeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft stärken dabei die Qualität und Innovationskraft des Systems. Ein zukunftsfähiges Wissenschaftssystem ist die Voraussetzung dafür, dass Deutschland auch künftig ein wettbewerbsfähiger Wissenschafts- und Innovationsstandort bleibt. Durch seine langjährige Erfahrung in der Begleitung von Veränderungsprozessen bringt der Stifterverband bewährte Formate für Austausch und Wissenstransfer in das Projekt ein. Im Verlauf des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekts sind zwei weitere Runden vorgesehen.

Das Projekt "Peer-to-Peer – Personalstrukturen und -entwicklung in der Wissenschaft" des Stifterverbandes unterstützt Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch eine Peer-to-Peer-Begleitung dabei, Personalstrukturkonzepte strategisch zu entwickeln und umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen klare Karrierewege und Perspektiven in der Karriereplanung, faire und nachvollziehbare Auswahlverfahren, internationale Mobilität sowie eine Organisationsentwicklung, die Beteiligung und geteilte Verantwortung stärkt. Ziel ist es außerdem, bewährte Praxisbeispiele sichtbar zu machen und institutionsübergreifend in die Breite zu tragen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).

Pressekontakt

Peggy Groß (Foto: Marcel Schwickerath)
Peggy Groß (Foto: Marcel Schwickerath)

Peggy Groß

ist Pressesprecherin des Stifterverbandes.

T 030 322982-530

Gabriella Silvestri (Foto: Marcel Schwickerath)
Gabriella Silvestri (Foto: Marcel Schwickerath)

Gabriella Silvestri

ist Kommunikationsmanagerin für das Projekt "Peer-to-Peer - Personalstrukturen und -entwicklung in der Wissenschaft"

T 030 322982-527

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