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Amazon und Stifterverband küren Gewinner der Initiative digital.engagiert

13.11.2018

Die Förderinitiative digital.engagiert von Amazon und Stifterverband hat heute im Spreespeicher in Berlin die drei Gewinnerteams der ersten Förderrunde gekürt. Die Initiative unterstützt Projektideen von gemeinnützigen Organisationen und Sozialunternehmen, die die Chancen der Digitalisierung für ihr zivilgesellschaftliches Engagement nutzen.

 
Besonders überzeugt hat die Jury während der Förderphase das Projekt KARL, der Ökobot aus Bremen. Der Chatbot soll Nutzern im Alltag dabei helfen, dass es nicht beim Umweltbewusstsein bleibt, sondern ihr Verhalten tatsächlich umweltfreundlich wird. Der digitale Assistent soll dafür Handlungsempfehlungen geben, die zu den persönlichen Vorlieben und Überzeugungen der Nutzer passen.

Jurymitglied Thomas Leppert, stellvertretender Leiter im Themenbereich Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung, lobte in seiner Laudatio das Engagement des Gewinnerteams: "Mit einer guten Idee im Gepäck ist das Team von KARL im März gestartet – und hat besonders eindrücklich bewiesen, wie weit man mit viel Leidenschaft und der richtigen Unterstützung in einem halben Jahr kommen kann." Begleitet wurde das Projekt von Coach Bea Polei, Vorstandsreferentin der Stiftung Bürgermut.

Auf den zweiten Platz schaffte es das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie des Vereins Ackerdemia aus Potsdam. Das Projekt verbindet die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten: Kitas und Schulen bepflanzen gemeinsam ein Gemüsebeet und erhalten von Ackerdemia online individuelle wetter- und bodenabhängige Tipps.

Den dritten Platz erreichte der LandesSportBund Niedersachsen e.V. mit dem Projekt einer digitalen Geschäftsstelle, die die Verwaltung von Vereinen und Verbänden vereinfachen soll.

"Die drei Gewinner-Projekte verdeutlichen eindrucksvoll, welche Chancen die Digitalisierung für die Strukturierung und Wirkung von zivilgesellschaftlichem Handeln bietet", sagte Schirmherrin Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, bei der Preisverleihung.

Foto: Tobias Koch
Auszeichnung für das Projekt "KARL, der Ökobot" aus Bremen
Foto: Tobias Koch
Auszeichnung für das Bildungsprogramm "GemüseAckerdemie" des Vereins Ackerdemia aus Potsdam
Foto: Tobias Koch
Auszeichnung für den LandesSportBund Niedersachsen e.V. mit dem Projekt einer digitalen Geschäftsstelle
Foto: Tobias Koch
Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes
Foto: Tobias Koch
Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de
Foto: Tobias Koch
Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung

 
Über ein halbes Jahr hatten 15 teilnehmende Teams – ausgewählt aus 160 Bewerbungen – ihre Ideen geplant und umgesetzt. Sie wurden hierbei von Experten von Amazon, Amazon Web Services und dem Stifterverband sowie von persönlichen Coaches und externen Beratern begleitet und haben finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 120.000 Euro erhalten. Die Gewinner bekommen zusätzlich ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro.

Amazon und Stifterverband kündigten an, das Programm mit neuen Teilnehmenden im nächsten Jahr fortsetzen zu wollen. Die zweite Förderrunde von digital.engagiert wird Anfang 2019 mit einem Fokus auf dem Thema Bildung starten. Holger Krimmer, Geschäftsführer von ZiviZ im Stifterverband: "Die erste Runde von digital.engagiert hat klar gezeigt, dass wir mit dieser Förderinitiative einen Nerv der Zeit getroffen haben. Jetzt ist langfristiges Engagement gefragt. Wir freuen uns daher, in Kürze die zweite Runde starten zu können."

"Unser Ziel ist es, die Digitalisierung verstärkt in die Bildung zu tragen – damit der Generation von morgen alle Türen offen stehen. Hierzu wollen wir einen Beitrag leisten, indem wir unsere Türen öffnen und technisches Know-how und finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellen", so Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de.

 

Jury und Auswahlprozess
Die Auswahl der drei Gewinnerprojekte der Förderinitiative digital engagiert von Amazon und Stifterverband wurde von einer achtköpfigen Jury getroffen: Ralf Kleber (Country Manager Amazon.de), Andreas Schlüter (Generalsekretär Stifterverband), Joana Breidenbach (Gründerin betterplace lab), Jutta Croll (Vorstandsvorsitzende Stiftung Digitale Chancen), Norbert Kunz (Geschäftsführer Social Impact), Thomas Leppert (Stellvertretender Leiter Themenbereich Gesellschaft Robert Bosch Stiftung), Johannes Landstorfer (Koordinator Digitale Agenda Deutscher Caritasverband e.V.) und André Riemer (Referent für Grundsatzfragen der Informationstechnik im Bundesministerium des Innern). Um die Jury zu überzeugen, mussten die Projektideen einen Bedarf in der zivilgesellschaftlichen Arbeit decken, die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern, einen technikbasierten Lösungsansatz liefern und skalierbar sein.

Über Amazon
Es gehört zu Amazons DNA, über vielfältige, digitale Lösungen Anderen zum Erfolg zu verhelfen – seien es Händler, die über Amazon ihre Produkte verkaufen, AutorInnen, die Amazons Geräte und Dienste für Veröffentlichungen nutzen, oder Firmen, die auf die Cloud-Dienste von Amazon Web Services (AWS) zurückgreifen. Diese Erfahrungen in der Begleitung von UnternehmerInnen und technologisches sowie unternehmerisches Know-how stellt Amazon im Rahmen von „digital.engagiert“ nun auch aktiv dem sozialen Sektor zur Verfügung. Mehr Informationen auf Day One, dem Amazon-Unternehmensblog und auf Twitter.

Über den Stifterverband
Im Stifterverband haben sich rund 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Wissenschaft und Bildung gemeinsam voranzubringen. Mit Förderprogrammen, Analysen und Handlungsempfehlungen sichert der Stifterverband die Infrastruktur der Innovation: leistungsfähige Hochschulen, starke Forschungseinrichtungen und einen fruchtbaren Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der Stifterverband betreut mehr als 670 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von fast 3,1 Milliarden Euro. Im Rahmen von digital.engagiert bringt der Stifterverband seine umfangreiche Erfahrung mit zivilgesellschaftlichen Projekten sowie sein breites Netzwerk im sozialen Sektor ein.

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