Max-Planck-Gründungspreis des Stifterverbandes

Mit dem neu ausgerichteten Max-Planck-Gründungspreis des Stifterverbandes würdigen der Stifterverband und die Max-Planck-Gesellschaft ab 2022 alle zwei Jahre besondere Leistungen aus der Max-Planck-Gesellschaft im Bereich Entrepreneurship. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.

Mit dem Preis werden erfolgreiche Start-ups der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet, die eine besonders positive Auswirkung (Impact) auf die Gesellschaft haben. Bewerbungen können zwischen dem 1. September und dem 15. November 2021 eingereicht werden.

 
Innovationen sichern die Zukunft.
Als neuartige Produkte, Dienstleistungen und Verfahren bilden sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg zahlreicher Unternehmen und bringen den Menschen in allen Bereichen des Lebens einen vielfältigen Nutzen. Derartige Innovationen haben auch immer wieder ihren Ursprung an einem der Institute der Max-Planck-Gesellschaft.

Bewerben können sich Ausgründungen aus der Max-Planck-Gesellschaft, die bereits gegründet und maximal fünf Jahre alt sind. Es kann sich dabei um eine technologiebasierte Ausgründung handeln, d.h., die der Gründung zugrundeliegende Technologie, Software oder Know-how stammen aus einem Max-Planck-Institut. Es ist dabei jedoch nicht zwingend notwendig, dass Max-Planck-Mitarbeitende operativ in die Gründung wechseln. Das Team kann sich auch rein aus Externen zusammensetzen.

Oder aber es handelt sich um eine nicht technologiebasierte Ausgründung, das heißt, das Gründerteam kommt (mindestens teilweise) aus einem Max-Planck-Institut, die zugrundeliegende Innovation/Geschäftsidee muss jedoch nicht zwingend aus einem Max-Planck-Institut stammen. Ausgezeichnet werden (Gründungs-)Teams (zum Beispiel die Geschäftsführung, beteiligte Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler etc.), jedoch möglichst keine Einzelpersonen.

Selbstbewerbungen sind möglich und erwünscht. Sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Max-Planck-Institute als auch von Max-Planck-Innovation können ebenfalls potenzielle Bewerberinnen und Bewerber auf den Preis aufmerksam machen und zu einer Bewerbung ermutigen. Eine mehrmalige Bewerbung unter Einhaltung der Bewerbungsvoraussetzungen ist möglich.

Hinweise zur Bewerbung

Grundsätzlich sollten die Bewerbungsunterlagen nicht mehr als fünf DIN A4-Seiten umfassen.

Folgende Punkte müssen enthalten sein:

  • Darstellung des Unternehmens
  • Ausführliche Darstellung der Vorgeschichte: An welchem Punkt ist das Team gestartet? Wo steht es jetzt? Wie haben das jeweilige Max-Planck-Institut, die Max-Planck-Gesellschaft oder Max-Planck-Innovation das Ausgründungsvorhaben ggf. unterstützt?
  • Darstellung/Nachweis der Finanzierung (Vorliegen einer externen Finanzierung bzw. Finanzierung durch Umsatzgenerierung) zum Beispiel in Form eingeworbener Förderungen bzw. Finanzierungen oder dem erzielten Umsatz
  • Darstellung, welche besonders positive Auswirkung (Impact) das Unternehmen auf die Gesellschaft hat und warum. "Impact" ist hierbei als offener Begriff in alle Richtungen zu verstehen; beispielsweise Schaffung von Arbeitsplätzen, therapeutische Ansätze, Nachhaltigkeit oder Wertschöpfung, Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen (Klima, Energie, Nahrung, medizinische Versorgung etc.)
  • Gegebenenfalls Ausführungen zum sozialen Entrepreneurship: Wie kann mit Produkten und/oder sonstigen Leistungen der Ausgründung zu Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen beigetragen werden?

Die Unterlagen sollen ein stimmiges Gesamtbild der jeweiligen Ausgründung wiedergeben.

Es können lediglich Bewerbungen berücksichtigt werden, die vollständig und fristgerecht eingehen und die genannten Anforderungen erfüllen. Die eingegangenen Bewerbungen werden einer Jury zur Begutachtung vorlegt. Nach deren Entscheidung benennt die Max-Planck-Gesellschaft dem Stifterverband das Preisträger-Team.

Bewerbungen können zwischen dem 1. September und dem 15. November 2021 ausschließlich in elektronischer Form per E-Mail eingereicht werden. Adressat ist die Max-Planck-Gesellschaft, Abteilung Kommunikation. Ansprechpartnerin: Claudia Zerrer.

Das Siegerteam wird Anfang Februar 2022 benachrichtigt. Die gemeinsame Preisverleihung der Max-Planck-Gesellschaft und des Stifterverbandes findet am 21. Juni 2022 im Rahmen der 73. Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin statt.

Mitglieder der Jury

Prof. Dr. Klaus Blaum
Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für Kernphysik (stimmberechtigter Vorsitz)

Dr. Jörn Erselius
Geschäftsführer Max-Planck-Innovation

Andrea Frank
Leitung Programmbereich "Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog" im Stifterverband

Dr. Bernd Goergen
Partner High-Tech Gründerfonds

Prof. Dr. Dietmar Harhoff
Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

Dr. Marion Jung
Geschäftsführerin ChromoTek GmbH

Kontakt

Claudia Zerrer

Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft
Abteilung Kommunikation
T 089 2108-1468

E-Mail senden

Wissenschaftspreis "Forschung zwischen Grundlagen und Anwendung"
Bis 2019 hat der Stifterverband gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft alle zwei Jahre einen Wissenschaftspreis für Projekte aus der Grundlagenforschung vergeben, die erfolgreich in der Praxis angewandt werden.