Transferwerkstätten

Peer2Peer-Learning im Rahmen des Gründungsradars

 
Der Gründungsradar des Stifterverbandes
vergleicht in regelmäßigen Abständen Hochschulprofile in der Gründungsförderung an deutschen Hochschulen. Der Gründungsradar wird durch die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und vom Stifterverband durchgeführt.

Im Rahmen einer Workshop-Reihe zur Gründungsförderung – sogenannten Transferwerkstätten – soll vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Gründungsradars das gegenseitige Lernen (Peer2Peer) ermöglicht werden. Für dieses Experiment hat der Stifterverband zehn Hochschulen ausgesucht, die nicht durch das Programm "EXIST-Potentiale" gefördert werden. Bewerbungsschluss war der 20. Juni 2021.

 

Hintergrund, Ziele und Zielgruppe

Ein wichtiger Mechanismus für den Transfer von Wissen und Innovationen aus den Hochschulen in die Gesellschaft sind Unternehmensgründungen. Die aktive Förderung und Unterstützung für Studierende und wissenschaftliches Personal auf dem Weg zur Gründung ist an vielen Hochschulen in Deutschland mittlerweile ein wichtiges Handlungsfeld.

Ziel der Transferwerkstätten ist es, Hochschulen, die nicht durch das Programm "EXIST-Potentiale" gefördert sind, bei der Weiterentwicklung ihrer Gründungsförderung zu unterstützen. Der Gründungradar zeigt: Hochschulen haben oft Handlungsfelder mit Entwicklungsbedarf und weisen gleichzeitig Stärken in anderen Bereichen auf. Dies soll im Rahmen der Workshopreihe genutzt werden. Anhand von Input durch Experten und Expertinnen, hochschulübergreifendem Austausch sowie Peer2Peer-Learning-Sessions erarbeiten die teilnehmenden Hochschulvertreter und -vertreterinnen Lösungsansätze und Maßnahmen, um ihre bestehenden Aktivitäten in der Gründungsförderung gemeinsam weiterzuentwickeln.

Ziel des Pilotprogramms ist es, die daraus gewonnenen Erfahrungen für die Entwicklung einer zukünftig regelmäßig stattfindenden Workshopreihe zu nutzen.

 

Programmgestaltung

In einem Austausch miteinander und unterstützt durch externe Impulse arbeiten die Hochschulen gemeinsam an ihren Herausforderungen. In einem Peer2Peer-Learning-Umfeld entwickeln sie mögliche, individuelle Lösungen. Dies geschieht mithilfe von Input durch Experten und Expertinnen und unterstützt durch die Moderation des Stifterverbandes.

In ihrer Umsetzung greifen die Transferwerkstätten auf Design-Thinking- und agile Methoden zurück und orientieren sich an den Bedarfen der Hochschulen und den eingereichten Herausforderungen. Ziel ist es, diese gemeinsam zu bearbeiten und kollaborativ Lösungen zu entwickeln. Die teilnehmenden Hochschulvertreter und -vertreterinnen werden mit einem bzw. einer Peer aus einer anderen Hochschule gematcht, um bestmöglich von- und miteinander lernen zu können.

Die Termine für die drei Pilot-Workshops liegen im Oktober und November 2021.

 

Bis 20. Juni 2021 Einreichung der Interessenbekundungen (Bewerbungsschluss)
Bis 30. August 2021 Auswahl und Benachrichtigung der teilnehmenden Hochschulen mit Programmplan
September 2021 Kick-off des Programms und Matching (online)
Oktober und November 2021 Drei Transferwerkstätten zu Schwerpunktthemen (online)
Mitte Dezember 2022 Abschluss des Programms

Kontakt

Kathleen Fritzsche

ist Programmmanagerin
im Bereich "Programm und Förderung".

T 030 322982-507

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