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Die besten Wissenschaftsvideos des Jahres

02.11.2015

Wettbewerb "Fast Forward Science"

Woraus besteht unsere Welt? Gibt es sie überhaupt oder werden wir nur getäuscht? Was macht Energie erneuerbar? Und warum ist sie überlebenswichtig für unseren Planeten? Diese und andere Fragen beantworten Gewinner des Webvideo-Wettbewerbs Fast Forward Science in ihren Wissenschaftsvideos zu aktueller Forschung.

Aus 109 Beiträgen hat eine Jury die Preisträger in drei Kategorien gewählt. Außerdem wurden die Publikumslieblinge unter den Finalisten mit dem Community Award ausgezeichnet. Am 1. Dezember 2015 werden die Gewinner des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Wettbewerbs im Rahmen des 8. Forums Wissenschaftskommunikation in Nürnberg geehrt.

Forscher, Schüler, wissenschaftsinteressierte Bürger, eingefleischte Webvideomacher oder Kommunikationsprofis haben ihre Videos zu aktuellen Forschungsthemen eingereicht. Der Wettbewerb soll zur Wissenschaftsvermittlung anregen und das Potenzial von Webvideos für die Forschungskommunikation aufzeigen. Der Webvideo-Wettbewerb Fast Forward Science ist ein gemeinsames Projekt von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband und wird von der Schering Stiftung unterstützt.

Kategorie Substanz

Hier geht es um die inhaltliche Tiefe der Videos.

Constraints on the Universe as a Numerical Simulation

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Was ist Realität? Ist es das, was wir sehen, hören und fühlen können? Wer sagt uns, dass das wirklich echt ist?

1. Platz: David Peter und Team
YouTube-Kanal "somethingwithscience", Mainz

Woher wissen wir, dass die Welt um uns herum echt ist und nicht bloß eine Täuschung unseres Gehirns? Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge könnten Raum und Zeit tatsächlich eine Simulation sein. In seinem Video Constraints on the Universe as a Numerical Simulation erklärt David Peter, was hinter dieser unvorstellbaren Vorstellung steckt.

2. Platz: Dr. Aaron Lindner
Max-Planck-Gesellschaft, München

Computer, die Gedanken lesen – das klingt nach Zukunftsmusik, ist aber gar nicht so unrealistisch. Forscher am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme messen Gehirnströme und entwickeln einen "Gedankenleser", über den zum Beispiel gelähmte Menschen kommunizieren können. Wie sich Mensch und Maschine vielleicht zukünftig austauschen, zeigt das Video Gehirn-Computer-Schnittstelle – der direkte Draht zum Denken.

3. Platz: Ben Bode und Team
YouTube-Kanal "SOundSO gesehen", Köln

Warum sind die Themen Präimplantations- und Pränataldiagnostik eigentlich so heikel? Was genau steckt hinter den sperrigen Begriffen? Ben Bode klärt in seinem Video Früherkennung I Gentests und Designerbabys die grundlegenden Fragen. Meinung bilden ausdrücklich erwünscht!

 

Kategorie Scitainment

Hier steht der Unterhaltungswert der Videos im Vordergrund.

Brickscience TV – Teilchenbeschleuniger

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In knapp fünf Minuten erklärt der Film mit Lego-Männchen auf einfache Art, wie ein Teilchenbeschleuniger funktioniert.

1. Platz: Stefan Müller
Ottersberg

Er zerlegt die Welt in ihre kleinsten Teile: Der Physik- und Mathematiklehrer Stefan Müller zeigt in seinem Video Brickscience TV – Teilchenbeschleuniger, wie Wissenschaftler nach dem winzigsten Teilchen unseres Universums suchen. In einem Brickfilm erklärt er, wie ein Teilchenbeschleuniger funktioniert und wann Forscherherzen höher schlagen. Brickfilme sind Filme mit Legofiguren.

2. Platz: Alexander Giesecke und Team
YouTube-Kanal "TheSimpleClub", Karlsruhe

Erneuerbare Energien kann man speichern. Wie? Sie werden durch Wasserelektrolyse in chemische Energie umgewandelt und als Gas gespeichert. Dieses kann wiederum in Strom umgewandelt werden. In ihrem Video Power to Gas – Energiespeicher der Zukunft? haben die Videomacher die Lösung in ihrem eigenen Labor selbst getestet.

3. Platz: Malte Derks und Team
MD-Films für das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Ludwigsburg

Was haben Kanadier mit Elektronen gemeinsam? So einiges – das zeigt das Video Supraleitung: auf der Überholspur. Es geht darum, wie Supraleitungen funktionieren und unter welchen Bedingungen sie im echten Leben zum Stromsparen genutzt werden können.

 

Kategorie Untitled

Hier traten Videos an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft an.

Hydrocarbon

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Das Animationsvideo gibt eine Einführung in die Probleme einer auf Erdöl basierenden Industrie und veranschaulicht die sich daraus ergebenden Konsequenzen.

1. Platz: Karim Niazi
Zürich
Erdöl ist umkämpft. Das Problem mit dem Rohstoff ist aber nicht, dass er irgendwann aufgebraucht ist. Vielmehr wird den Menschen die Energie ausgehen, Erdöl zu fördern. Das Video Hydrocarbon des freien Künstlers Karim Niazis ist ein düsteres Plädoyer für erneuerbare Energien und einen (ökologisch) bewussten Lebensstil

2. Platz: Dr. Wolfgang Höhl und Team
Ludwig-Maximilians-Universität München
Eine Murmelbahn schwebt durch die Stille des Weltalls. Drei Kugeln rollen auf ihren Bahnen. Vielleicht ist eine davon die Erde? Das Video Marble Spaceship zeigt den scheinbar endlosen Kreislauf unseres Universums.

In dieser Kategorie wurden nur die beiden ersten Plätze ausgezeichnet.

 

Community Award

Hier gewannen die Publikumslieblinge der YouTube-Gemeinschaft.

Power to Gas – Energiespeicher der Zukunft?

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Was viele nicht wissen: Das Problem der Erneuerbaren Energien ist nicht die Erzeugung von Strom an sich; sondern dessen Speicherung. In diesem Video erklären wir das Konzept "Power-to-Gas", das hierzu eine Lösung liefert.

1. Platz: Alexander Giesecke und Team
YouTube-Kanal "TheSimpleClub", Karlsruhe

Erneuerbare Energien kann man speichern. Wie? Sie werden durch Wasserelektrolyse in chemische Energie umgewandelt und als Gas gespeichert. Dieses kann wiederum in Strom umgewandelt werden. In ihrem Video Power to Gas – Energiespeicher der Zukunft? haben die Videomacher die Lösung in ihrem eigenen Labor selbst getestet.

2. Platz: Ben Bode und Team
YouTube-Kanal "SOundSO gesehen", Köln

Warum sind die Themen Präimplantations- und Pränataldiagnostik eigentlich so heikel? Was genau steckt hinter den sperrigen Begriffen? Ben Bode klärt in seinem Video Früherkennung I Gentests und Designerbabys die grundlegenden Fragen. Meinung bilden ausdrücklich erwünscht!

3. Platz: Finn Dohrn
YouTube-Kanal "BYTEthinks", Tornesch

Spätestens seit dem NSA-Skandal wissen wir es: Im Internet surft (fast) niemand anonym. Jeder hinterlässt Spuren. Trotzdem gibt es wissenschaftlich erwiesene Schlupflöcher. Wie man sich spurenlos im Netz bewegt und damit die eigenen Daten schützt, zeigt das Video Unsichtbar im Internet – anonym surfen.

 

Pressekontakt

Nadine Bühring

ist Kommunikationsmanagerin im
Stifterverband.

T 0201 8401-159
F 0201 8401-459

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Wiebke Hahn

ist Projektmanagerin für Fast Forward Science
bei der Initiative "Wissenschaft im Dialog".

T 030 2062295-31

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