Erfolgsmodell Duales Studium

Leitfaden für Unternehmen

Duale Studiengänge stehen bei Studierenden, Hochschulen, Berufsakademien und Unternehmen hoch im Kurs. Durch die Kombination einer praktischen Ausbildung in einem Betrieb mit einem Studium an einer Hochschule oder einer Berufsakademie erwerben Studierende eine wissenschaftliche Qualifikation und fundierte Praxiserfahrung. Die Vorteile für Unternehmen: Qualifizierter Nachwuchs wird direkt an das Unternehmen gebunden und bereits während des Studiums mit den betrieblichen Arbeitsabläufen vertraut gemacht. Duale Studiengänge sind daher für Unternehmen ein wichtiges Instrument der frühzeitigen Fachkräftesicherung für anspruchsvolle Zielpositionen – gerade auch für kleine und mittelständische Betriebe in Regionen jenseits der Ballungsräume.

Hochschulen gewinnen durch die intensive Kooperation mit Unternehmen und stärken insbesondere die Praxisbezüge in der Lehre. Studierende, Unternehmen, Hochschulen und Berufsakademien profitieren gleichermaßen von der wissenschaftsbezogenen und zugleich anwendungsorientierten und unternehmensspezifischen Ausbildung in dualen Studiengängen.

Für Unternehmen, Hochschulen und Studierende ist das duale Studium ein absolutes Erfolgsmodell: 2016 lag die Zahl der dual Studierenden erstmals über 100.000. In den letzten zehn Jahren hat sich die Studierendenzahl damit mehr als verdoppelt. Rund 48.000 Unternehmen beteiligen sich an den knapp 1.600 dualen Studiengängen, Tendenz weiter steigend. Die Abbruchquoten liegen im dualen Studium mit 7 Prozent weit unter dem Durchschnitt anderer Bachelor-Studiengänge (aktuell 29 Prozent), die Übernahmequoten der Absolventen in die Betriebe sind hoch – alles Zeichen der hohen Qualität und Praxisrelevanz.

Die von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Stifterverband im April 2018 neu aufgelegte Broschüre beantwortet folgende Fragen:

  • Welchen Mehrwert bietet das Duale Studium?
  • Welche Formen dualer Studiengänge gibt es?
  • Welche Fächer kann man dual studieren?
  • Welche Institutionen bieten duale Studiengänge an?
  • Wie arbeiten die Partner zusammen?
  • Welche Anforderungen werden an die Partner gestellt?
  • Wie ist der Status der Studierenden?

 

Verteilung der dualen Studiengänge und der dual Studierenden

Quelle: BIBB, AusbildungPlus-Datenbank (Stand: Januar 2017)

 

Kontakt

Ann-Katrin Schröder-Kralemann

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Hochschule und Wirtschaft".

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