„So eng habe ich die Zusammenarbeit noch nie erlebt“

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„Wir haben es mit einem kriegsbereiten, zu massenhaften Mord bereiten Autokraten im Kreml zu tun, gegen den wir vor allem nichtmilitärische Mittel einsetzen wollen“, sagt Constanze Stelzenmüller im Interview. Doch wie eng ziehen die Regierungen in den USA, Europa und Deutschland diesbezüglich an einem Strang? Stelzenmüller gibt hierzu Hintergrundinformationen, die sie in den vergangenen Monaten aus ihrem beruflichen Umfeld erfahren hat. 

Stelzenmüller ist die erste Inhaberin des Fritz-Stern-Chair an der The Brookings Institution in Washington D.C. - einer Forschungsstelle zu transatlantischen Beziehungen. Dieser Chair wird vom Mercedes-Benz Fonds im Stifterverband mitfinanziert. 

Bevor Constanze Stelzenmüller in die Think-Tank-Welt wechselte, arbeitete sie als Journalistin, beispielsweise bei der ZEIT. Schon damals waren ihre thematischen Schwerpunkte Menschenrechte, Kriegskonflikte, europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik wie auch internationale Kriegsverbrecher-Tribunale oder die deutsche Außenpolitik. Essays und Artikel von Stelzenmüller erschienen in einer Reihe von internationalen Medien, wie der Washington Post oder Foreign Affairs. Seit 2018 schreibt sie eine monatliche Kolumne in der Financial Times. 

Im Interview mit dem Stifterverband berichtet die Fritz-Stern-Chair-Inhaberin Constanze Stelzenmüller, warum diese Forschungsstelle an der Brookings Institution goldrichtig platziert ist, weshalb sie Fritz Stern verehrt und wie sie selbst - als Kind von Kriegskindern – die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine aus der Distanz erlebt, die mittlerweile Züge eines Vernichtungskriegs tragen. 

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