Future Lab

Das Future Lab ist ein neues Format des Stifterverbandes. In einem systematischen Innovationsprozess entwickeln multidisziplinäre Teams Lösungen zu aktuellen Herausforderungen in den Themen Bildung, Wissenschaft und Innovation.

Für das Future Lab nutzt der Stifterverband sein starkes Netzwerk in Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Er bringt vielfältige Wissensgeber zusammen und erweitert so die eigenen Kompetenzen und Ressourcen der Teilnehmenden. Das Future Lab bietet eine geschützte, kreativitätsfördernde Arbeitsumgebung, die Kreativität und Innovationskultur befördert. Es nutzt agile und kollaborative Arbeitsmethoden, ermöglichen das Teilen von Erfahrungen und gegenseitiges Lernen. Damit ist das Future Lab ein Ort des Ausprobierens, Verstehens, Entwickelns und Verbesserns.
 

Wie arbeitet das Future Lab?

Jedes Future Lab widmet sich einem spezifischen Thema. Um die Future Labs inhaltlich auszugestalten und ein genaues Problemverständnis zu entwickeln, werden das Wissen und die Erfahrungen der jeweiligen themenspezifischen Community über einen Call for Problems einbezogen.

  • Einzelne Vertreterinnen und Vertreter der Fachcommunities werden als Expertinnen und Experten in die Definition und Priorisierung von Handlungsfeldern, die Entwicklung von Lösungsansätzen und den Lösungstransfer eingebunden. Hierzu werden Mitglieder der Community über einen Call for Experts eingeladen.
  • Im Rahmen eines Förderprogramms werden Institutionen bzw. Personen eingeladen, für ihre Problem- und Fragestellungen in einem systematischen Innovationsprozess Lösungsansätze zu entwickeln. Bei der Erprobung und Umsetzung der Ansätze können die Teilnehmenden eine unterstützende Begleitung erhalten.
  • Coaches gestalten den Prozess methodisch und begleiten die Teilnehmenden während der Arbeit im Future Lab.
  • Ein Advisory Board begleitet die Arbeit des Future Lab fachlich und methodisch.
  • Der Stifterverband dokumentiert die Ergebnisse des Future Labs und strebt an, die Erkenntnisse in die politische Debatte zu tragen.

Wer kann am Future Lab teilnehmen?

Das Future Lab bildet möglichst heterogene und multidisziplinäre Teams. Die Teilnehmenden sollen offen sein für neue Arbeitsweisen und Methoden. Sie bringen die Bereitschaft mit, Wissen, Erfahrungen und Probleme zu teilen.

Angesprochen sind Vertreterinnen und Vertreter aus allen Sektoren und auf allen Ebenen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gewinnung unüblicher Wissensgeber.

 

Warum braucht es ein Future Lab?

Wachsender Komplexität und Dynamik kann man nur gerecht werden, indem das Wissen Vieler nutzbar wird. Hierzu muss man neuen Formen digitalen und kollaborativen Arbeitens Raum geben, Silos und Barrieren überwinden, Freiräume und eine neue Innovationskultur schaffen.

So lassen sich schneller bessere Lösungen und Entscheidungen herbeiführen, neue Arbeitsweisen verbreiten – und damit ein Beitrag leisten, Institutionen in einer sich wandelnden Lern- und Arbeitswelt zu stärken.

 

Future Lab Kooperationsgovernance

In der Pilotphase des Future Lab liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Kooperationsgovernance: Wie gelingen Kooperationen in Forschung, Lehre und Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft? Der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung möchten diese Frage gemeinsam mit sechs Hochschulen sowie Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bearbeiten.
Mehr Info zum Programm

Kontakt

Dr. Mathias Winde

leitet den Programmbereich "Hochschulpolitik und 
-organisation".

T 030 322982-501
F 030 322982-515

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Nick Wagner

ist Programmmanager im Hauptstadtbüro des Stifterverbandes.

T 030 322982-509
F 030 322982-569

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