Forschergeist

Der Podcast des Stifterverbandes:
Gespräche über Bildung und Forschung

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Dieser Audio-Podcast dreht sich um Lehren, Lernen und Forschen. Und er versucht dabei, den Kern dessen auszuloten, was Forschergeist ausmacht: Neugier, Ausdauer, Mut.

Forschergeist will Menschen zeigen, die neue oder ungewöhnliche Pfade erkunden. Wissenschaftler, die nie aufgegeben haben oder Umwege gehen mussten, um ihr Ziel zu erreichen. Querdenker, die unsere Gesellschaft mit ihren Ideen weiterbringen wollen. Andersmacher, die beharrlich gegen Ignoranz und Denkfaulheit ankämpfen. Es geht darum, wie sich das Bildungssystem weiterentwickeln muss, damit es von technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen nicht abgehängt wird. Hier kommen Menschen zu Wort, die Bildung offener und gerechter machen wollen. Nicht zuletzt steht die Frage im Mittelpunkt: Wir kann Wissenschaft und Forschung unser Leben bereichern?

Im Mittelpunkt des Podcasts stehen – wie der Titel schon andeutet – einzelne Forscher und deren Arbeit. Pro Sendung wird immer nur ein Forscher oder eine Forscherin vorgestellt. Forschergeist ist aber kein Interview-Format, in dem Standardfragen Punkt für Punkt abgearbeitet werden, denn das ist eher ungeeignet, um dafür zu werben, wie spannend Wissenschaft und Forschung sein können. Forschergeist zeigt, dass es sich lohnt, etwas tiefer über Forschungsfragen nachzudenken. Das Denken in plakativen Headlines oder verkürzten Zwei-Minuten-Beiträgen sei gerne anderen Medien überlassen. Die Gäste haben Zeit, über das zu sprechen, was sie bewegt, was sie antreibt, was ihren Forschergeist beflügelt. In der Regel sind die Episoden ca. 90 Minuten lang, manche können aber auch etwas länger oder kürzer sein. Jede Folge wird durchschnittlich rund 15.000 mal heruntergeladen.

Alle Forschergeist-Sendungen werden von Tim Pritlove moderiert und produziert. Er ist einer bekanntesten Podcaster Deutschlands und gestaltet unter dem Label Metaebene seit vielen Jahren Podcasts. Seine Produktionen beschäftigen sich mit Technologie-Themen ("CRE – Technik, Kultur, Gesellschaft" oder "Freakshow"), mit politischen Fragen ("Logbuch Netzpolitik" oder "Fokus Europa") oder mit Raumfahrt ("Raumzeit").

Warum Podcasts großartig sind

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Wie funktioniert ein Podcast?

Ein Podcast ist eine Audio-Reihe im Internet. Hörer können die einzelnen Folgen herunterladen oder streamen und dann anhören, wann sie Zeit haben. Podcasts lassen sich auch abonnieren und beispielsweise in einer sogenannten Podcatcher-App auf dem Smartphone oder Tablet sammeln. Die App lädt neue Episoden nach Veröffentlichung automatisch herunter.

Wie man einen Podcast abonnieren kann, zeigt diese kurze Anleitung

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Empfehlungen der Redaktion

In der Forschergeist-Serie sind mittlerweile mehr als 50 Episoden erschienen.

Hanns Hatt

Düfte und Riechen zum Hören: In einer der mitreißendsten Episoden erzählt der Bochumer Biologe und Mediziner Hatt über seine Forschungsgebiete. Nicht von ungefähr hat er auch den Communicator-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes erhalten.

Lisa Rosa

Wie sich die Digitalisierung auf Bildung und Ausbildung auswirken, ist oft ein Thema bei Forschergeist. In dieser Ausgabe berichtet die ehemalige Lehrerin Lisa Rosa über Schule und Lernen in der digitalen Welt – mit aufschlussreichen Insider-Einsichten.

Franz Josef Radermacher

Der Leiter des Forschungsinstituts für Anwendungsorientierte Wissensforschung (FAW) in Ulm beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Klimawandel. In dieser Episode nennt er die tatsächlichen Verursacher. Und entlarvt anhand von Zahlen, dass manche Annahmen zu den Dimensionen von Umweltbelastungen und zur Effektivität von Gegenmaßnahmen einfach nicht stimmen. Sollten sich die Chinesen am deutschen Klimaschutz ein Beispiel nehmen? Besser nicht.

 

 

Aktuelle Episode

Etwa alle vier Wochen erscheint eine neue Forschergeist-Folge.

Rita Adrian

Beim Thema Klimawandel denkt man meist an den Anstieg der Meeresspiegel oder die Aufheizung der Ozeane. Doch auch im kleineren Maßstab verändern sich die Ökosysteme in Gewässern, direkt vor unserer Haustür. Das gilt auch für die Binnenseen, die offenbar seit Jahrzehnten immer ein bisschen wärmer werden. Und das hat Konsequenzen. Rita Adrian beobachtet mit ihrem Forscherteam unter anderem den Müggelsee – den größten Berliner See – in einer Langzeituntersuchung. Die Biologin leitet die Abteilung Ökosystemforschung am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen. Für sie steht fest: Der Klimawandel ist auch in unseren Seen angekommen.

 

 

Kontakt

Ansprechpartner für die redaktionelle Betreuung des Podcasts:

Michael Sonnabend

ist Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Interne Kommunikation.

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F 0201 8401-459

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