Innovation Hubs@Campus

Neue Räume des Forschens, Lernens und Innovierens

Mit dem Programm fördern Stifterverband und Dieter Schwarz Stiftung Innovation Hubs im Kontext von Hochschulen und stärken ihre strategische Integration in die Hochschulentwicklung. Übergeordnetes Ziel ist es, die Rolle von Hochschulen in regionalen Innovationsökosystemen zu stärken.

 
Innovation Hubs sind digitale oder analoge Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen gemeinsam an Herausforderungen und Lösungen arbeiten. Sie sind geprägt von flexiblen, experimentellen, offenen, kooperativen und dynamischen Arbeitsweisen und sind häufig plattformbasiert. Schon heute finden sich zahlreiche Innovation Hubs im Kontext von Hochschulen.

Innovation Hubs zeichnen sich dort unter anderem aus durch:

  • Lern- und Forschungsarchitekturen, in denen neue Lösungen erprobt und Lernende bereits während des Studiums zu erfolgreichen Gestaltern von Innovationsprozessen werden,
  • Innovative Lehrkonzepte, die gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickelt werden, 
  • Forschungsumgebungen, in denen Wissenschaft und Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam forschen und entwickeln,
  • Formate, die eine Integration von Innovierenden auf dem Campus 
  • befördern (konzeptionell und an konkreten Orten).

Auch wenn Innovation Hubs den Anspruch haben, Knoten- und Netzwerkpunkte zu sein, befinden sie sich häufig in der Peripherie bestehender Organisationen. Das Erfahrungswissen und die Kultur der Innovation Hubs werden in der Regel nicht übertragen. Obgleich innerhalb ihrer Community gut vernetzt, entfalten sie bisher nur selten eine institutionelle Wirkung.

Ziel der Ausschreibung ist, zum einen den Aufbau von Innovation Hubs im Kontext von Hochschulen zu unterstützen und zum anderen die Integration der Innovation Hubs in die Institution Hochschule zu fördern. Die nachhaltige Weiterentwicklung von Innovation Hubs soll den Hochschulen helfen sich stärker strategisch als Akteure im Innovationssystem zu positionieren – als innovationsaffin und vernetzt in Forschung, Lehre und Wissenstransfer. 

Diese strategische Positionierung zeigt sich in: 

  • der Kultur: der Identifikation der Ziele, der Klärung des Rollen- und Selbstverständnisses und der Strategie der Hochschule,
  • den Orten: der Entwicklung des Campus, der Gestaltung der digitalen und analogen Räume, Plattformen und Infrastrukturen für Forschung, Lehre und Wissenstransfer,
  • den Formaten und Arbeitsweisen: agil, kollaborativ, kreativ, offen und intersektoral,
  • den Themen und Partnern: in der Auswahl der Themen und der Einbindung vielfältiger Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

 

Ziele

Das gemeinsame Programm des Stifterverbandes und der Dieter Schwarz Stiftung unterstützt Innovation Hubs an Hochschulen in Forschung, Lehre oder Wissenstransfer und stärkt ihre strategische Einbindung in die Hochschulentwicklung. Es leistet einen Beitrag dazu, die Rolle der Hochschule in Innovationssystemen weiter zu entwickeln. 

Mit der Einrichtung eines begleitenden "Innovation Clubs" soll ein nachhaltiges Netzwerk von Innovationsakteuren aus Hochschulen aufgebaut werden, das über das Förderprogramm hinaus in die Hochschullandschaft wirkt.

 

Förderung

Die Förderung besteht aus einer finanziellen Unterstützung für insgesamt drei Projekte in Höhe von jeweils 250.000 Euro und in der Aufnahme in das begleitende Netzwerk des Innovation Clubs. 

Es werden Projekte gefördert, die Hochschulen als Ort der Innovation begreifbar machen – in der Lehre, in der Forschung oder im Wissenstransfer – und die das Potenzial haben, eine Breitenwirkung in der Hochschule zu entfalten. Es können sowohl Projekte gefördert werden, die noch in der Startphase sind als auch solche, die sich bereits als Innovation Hub etabliert haben. Wichtige Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Projekte zeigen können, wie sie eine nachhaltige Wirkung in die Hochschule und im Innovationssystem erreichen können.

Zusätzlich zu dieser "Leuchtturm-Förderung" werden 15 Hochschulen mit vielversprechenden Innovation-Hub-Projekten mit jeweils 15.000 Euro gefördert und in den Innovation Club aufgenommen. Der Innovation Club ist ein Netzwerk für den gegenseitigen Austausch, in dem Themen wie zum Beispiel Sichtbarkeit, Erfolgskriterien, Professionalisierung, Skalierung, Nachhaltigkeit, Weiterentwicklung und Rahmenbedingungen bearbeitet werden können. Im Vordergrund steht der kollegiale Austausch der Hochschulen untereinander. 

Da der Austausch und das gegenseitige Lernen der Geförderten untereinander ein zentrales Anliegen des Programms sind, wird die Bereitschaft erwartet, sich aktiv in den Innovation Club einzubringen und die eigenen Erfahrungen und Expertise mit anderen zu teilen.

Foto: David Ausserhofer
Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
Foto: David Ausserhofer
Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
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Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
Foto: David Ausserhofer
Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin
Foto: David Ausserhofer
Wettbewerbsfinale am 25. März 2019 in Berlin

Alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland waren eingeladen, sich mit ihrem Projekt zu bewerben. Auf der Basis einer ersten Jurysitzung wurden acht Hochschulen eingeladen, ihre Anträge in einer zweiten öffentlichen Auswahlsitzung zu präsentieren. Unter diesen Anträgen hat die Jury drei Projekte für eine Förderung ausgewählt:

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Das Projekt "Aufbau eines Innovation Hubs für digital unterstützte Gesundheitsversorgung" adressiert praxisnah gemeinsam mit Betroffenen, Verbänden und Pflegekräften, wie die Pflege der Zukunft aussehen kann und welche technische Lösungen im Alltag dafür genutzt werden könnten.
  • Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am Rhein
    In dem Projekt "Social Innovation Lab: Kreativ, kooperativ und lösungsorientiert" arbeitet die Hochschule gemeinsam mit Stadt, Bürgern, Unternehmen und sozialen Einrichtungen an gesellschaftlichen Herausforderungen, integriert in die Studiengänge und unterstützt durch die Hochschulleitung.
  • Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken
    Im Projekt "s.coop. Digitale Gesellschaft kollaborativ gestalten" stellt die Hochschule mit Studierenden und externen Partnern kreativ und kritisch Fragen von Gesellschaft und Gemeinwohl ins Zentrum von Innovationsprozessen.

Die öffentliche Jurysitzung fand am 25. März 2019 im dbb forum Berlin statt.

Parallel zur finalen Auswahl der drei Förderprojekte wurden insgesamt 15 Hochschulen für den Innovation Club von der Jury benannt:

  • RWTH Aachen University
  • CODE University of Applied Sciences Berlin
  • Hertie School of Governance Berlin
  • Technische Universität Berlin
  • Hochschule Esslingen
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Hamburg School of Business Administration
  • Universität zu Köln 
  • Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am Rhein
  • Philipps-Universität Marburg
  • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
  • Filmuniversität Babelsberg, Potsdam
  • Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken
  • Verwaltungsuniversität Speyer
  • Technische Hochschule Wildau

Die Zusammenstellung der Projekte soll eine Vielfalt hinsichtlich Handlungsfeldern (Forschung, Lehre, Transfer), Entwicklungsständen und Zielsetzungen sicherstellen. Das Förderprogramm ist auf eine Dauer von zwei Jahren angelegt. Die Förderung und die Arbeit im Innovation Club beginnt ab Mai 2019.

Foto: David Ausserhofer
Foto: David Ausserhofer
Foto: David Ausserhofer
Foto: David Ausserhofer
Foto: David Ausserhofer
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Kontakt

Matthias Meyer

ist beim Stifterverband als Programmmanager im Bereich "Programm und Förderung" tätig.

T 030 322982-542
F 030 322982-515

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