Peer-to-Peer-Beratung zu Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter

Die Strategieberatung des Hochschulforums Digitalisierung ist ein Entwicklungsinstrument für Hochschulen, die den digitalen Wandel in der Hochschulbildung aktiv gestalten und insbesondere innovative, digital gestützte Lehr- und Lernszenarien in ihren institutionellen Strategien stärken möchten.

Bewerbungsschluss war der 15. April 2019.

Die Beratung richtet sich gezielt an Hochschulleitungen als zentrale Akteure in einem von der gesamten Hochschule getragenen und gestalteten Prozess. Das Verfahren orientiert sich am Profil und der Zielsetzung der jeweiligen Hochschule.

Erfahrene Experten aus anderen Hochschulen, Stiftungen oder der Wirtschaft ("Peers") beraten dabei die teilnehmenden Hochschulen in einem strukturierten Prozess.

Auf der Grundlage einer ausführlichen Selbstreflexion der Hochschule werden in Gesprächen und Workshops vor Ort gemeinsam mit der jeweiligen Hochschule strategische Ansätze reflektiert oder entwickelt, Ziele definiert und die Umsetzung konkreter Maßnahmen angestoßen. Verbunden mit der Strategieberatung ist auch ein Erfahrungsaustausch zwischen allen teilnehmenden Hochschulen.

In ersten zwei Runden des Bundesprogramms haben sich bislang knapp 90 Hochschulen um eine Teilnahme beworben. Auch für den Jahrgang 2019/20 werden erneut sechs Hochschulen ausgewählt. Bei der Auswahl der Hochschulen wird besonders auch Wert auf eine Vielfalt an Hochschultypen und strategischen Herausforderungen gelegt. 

Die Interessenbekundung wird vertraulich behandelt. Die Interessenbekundung sollte maximal fünf Seiten umfassen (formlos).

 

Im ersten Jahrgang wurden 2017 sechs Hochschulen ausgewählt:

  • Hochschule Bochum
  • Technische Universität Braunschweig
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Universität Stuttgart

56 Hochschulen aus 15 Bundesländern hatten sich um die Peer-to Peer-Beratung beworben. Einige Hochschulen standen in der systematischen Erschließung der Chancen des digitalen Wandels für die Lehre erst am Anfang. Andere waren bereits schon weiter fortgeschritten. Der Austausch unter Peers als sogenannten critical friends bot den Hochschulen Anregungen und Feedback für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Sinne einer zeitgemäßen pädagogischen Antwort auf gesellschaftliche und technologische Veränderungen.
 

Im zweiten Jahrgang wurden 2018 sechs Hochschulen ausgewählt:

  • Universität Bayreuth
  • Kunsthochschule Berlin-Weißensee
  • HAW Hamburg
  • Hochschule Harz
  • Universität Konstanz
  • Bauhaus-Universität Weimar

Bundesweit hatten sich 40 Hochschulen für die diesjährige zweite Runde der Peer-to-Peer Beratung des Hochschulforums Digitalisierung beworben. Die ausgewählten Hochschulen formulierten in ihren Bewerbungen klare Visionen, wie künftige Hochschullehre aussehen könnte, und skizzierten ihren Entwicklungsprozess, um die Ideen umzusetzen. Diese Punkte waren unter anderem ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury.

Publikation

Hochschulstrategien für den Bereich Lehre im digitalen Zeitalter sind nicht mit "Digitalisierungsstrategien" gleichzusetzen, so das Fazit des Arbeitspapiers "Keine Strategie wie jede andere – Handlungsempfehlungen für Hochschulen zur Lehre im digitalen Zeitalter". Die Erkenntnisse der Pilotphase 2017/18 des Peer-to-Peer-Beratungsprozesses fasst die im September 2018 veröffentlichte Publikation zusammen.

PDF-Download

 

Themenwoche und Strategiekonferenz

Ergänzend zum Peer-to-Peer-Programm hat das Hochschulforum Digitalisierung im Rahmen einer Themenwoche in Berlin am 24. September 2018 eine öffentliche Konferenz zum Thema "Strategische (Weiter-) Entwicklung der Hochschullehre im digitalen Zeitalter" veranstaltet. Hochschulleitungen haben dort in Workshops ihre Erfahrungen in der Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie für digitales Lehren und Lernen ausgetauscht.
Mehr Info zur Themenwoche auf der Website des Hochschulforums Digitalisierung

Kontakt

Florian Rampelt

leitet für den Stifterverband die Peer-to-Peer-Beratung beim Hochschulforum Digitalisierung.

T 030 322982-308
F 030 322982-515

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Ansprechpartnerin beim
CHE Centrum für Hochschulentwicklung:

Dr. Jannica Budde
Projektmanagerin
T 05241 9761-51
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