Fast Forward Science

Zum fünften Mal haben Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband gemeinsam bei "Fast Forward Science" Webvideos zu aktuellen Forschungsthemen ausgezeichnet. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Carl Zeiss AG. Neu als Partner ist der Deutsche Zukunftspreis mit dabei.

Bei dem mit insgesamt 21.000 Euro dotierten Webvideo-Wettbewerb haben Forscher, Schüler, wissenschaftsinteressierte Bürger, eingefleischte Webvideomacher oder Kommunikationsprofis Videos aus allen Disziplinen eingereicht.

Die Herausforderung: Die Filme sollen zugleich unterhaltend, wissenschaftlich fundiert und verständlich sein. Eingereicht wurden mehr als 180 Videobeiträge, die eine Jury aus Video- und Wissenschaftsexperten in drei Kategorien bewertete. Die Sieger werden bei einer Preisverleihung im Rahmen des 10. Forums Wissenschaftskommunikation am 28. November 2017 in Braunschweig geehrt.

 

Kategorie: Substanz

Hier geht es um spannende Inhalte und interessante Forschung – dargestellt zum Beispiel als Kurz-Reportage, als Beschreibung eines Experiments oder als Wissenschaftlerporträt  Wichtig sind eine gründliche Recherche und objektive Darstellung. Auch wenn der Inhalt im Vordergrund steht, darf das Ganze natürlich auch ein bisschen Pep haben – schließlich geht es darum, Zuschauer von der Wissenschaft zu begeistern. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

1. Platz: Giftzwerge in Kolumbien

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Björn Encke und das Team von Frogs & Friends nehmen den Zuschauer in dieser Kurzdokumentation mit auf eine abenteuerliche Reise in den kolumbianischen Urwald, wo der giftigste Frosch der Welt lebt.

2. Platz: Wir Werden Alle Sterben – Schnupfen

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Lars Fischer & Mike Beckers von Spektrum der Wissenschaft erklären, wie sich Schnupfenviren schnell verbreiten – beim Niesen in der U-Bahn oder auf Bargeld, das durch viele Hände geht.

3. Platz: Warum sind wir kitzelig?

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Dr. Shimpei Ishiyama und Prof. Dr. Michael Brecht von der Humboldt-Universität zu Berlin gehen den Fragen nach: Warum lachen wir, wenn wir gekitzelt werden? Und warum können wir uns nicht selbst kitzeln?

Kategorie: Scitainment

Keine Lust auf öde Theorien und langweilige Formeln? Wissenschaft kann Spaß machen – in einem witzigen Webvideo. Egal, ob Comedy-Format, eine Soap Opera aus dem Labor oder der Vlog eines gestressten Wissenschaftlers. Kreativität und überraschende, lustige Auseinandersetzung mit Forschung sind gefragt. Auch wenn die Unterhaltsamkeit im Vordergrund steht, sollten die wissenschaftlichen Inhalte im Video natürlich fundiert sein. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

1. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?

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Finn vom YouTube-Kanal BYTEthinks erklärt anschaulich und unterhaltsam das Phänomen des Kabelsalats. Gekonnt bringt der junge YouTuber dabei mathematische Theorien und Forschungsergebnisse ein.

2. Platz: Was bringt Musik?

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Davide Arizzoli, Alumnus der Zürcher Hochschule der Künste, lässt Musikforscher, Sprachforscher und Anthropologen zu Wort kommen: Was ist der evolutionäre Vorteil davon, dass wir Musik machen?

3. Platz: Vulkanblitze: Einst Lebensfunke – eines Tages Frühwarnsysteme?

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Tamara Worzewski und Johannes Zerbst erklären anschaulich den Zusammenhang zwischen Vulkanausbrüchen, Aschewolken und Flugverbotszonen.

Kategorie: Vision

Wie können Wissenschaft und Forschung unsere Zukunft mitgestalten? Welche neuen Kommunikationstechnologien könnten entstehen, welche Fortbewegungsmittel unsere Zukunft bestimmen? Welche Rolle spielt die fortschreitende Digitalisierung? Welche technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben das Potenzial, unser Leben positiv zu verändern? Die Jury legt hier besonderen Wert auf die Darstellung von Visionen und eine Einschätzung, inwieweit diese Ideen Anwendung finden können. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

1. Platz: Können wir unser Gehirn hacken?

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Cedric Engels vom YouTube-Kanal Doktor Whatson stellt Forschung, Fortschritt und das Potenzial des sogenannten Brain-Computer-Interfaces vor.

2. Platz: Wie funktionieren Hologramme?

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Max Heckmann vom YouTube-Kanal Wissensreaktor erklärt die Technik der Hologramme, die hauptsächlich aus Science-fiction bekannt ist, und wie sie doch mit einfachsten Mitteln nachgebaut werden kann.

3. Platz: Solarzelle aus Tee selber bauen! Grätzelzelle einfach erklärt!

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Jacob Beautemps und Philip Häusser vom YouTube-Kanal Phil's Physics erklären, wie Grätzelzellen unsere Energieversorgung revolutionieren können und wie man diese Solarzellen mit einfachen Haushaltsmitteln selbst baut.

Community Award

Nicht alle Entscheidungen können von einer Jury getroffen werden – und deswegen gibt es auch wieder den Community Award, in dem die Finalisten in einem Online-Voting gegeneinander antreten. Jedes "Mag-Ich" und jeder Kommentar für dieses Video auf YouTube zählen – Kommentare, die die Diskussion anregen, sogar doppelt. Die drei Publikumsfavoriten erhalten 500 Euro (1. Platz), 300 Euro (2. Platz) und 200 Euro (3. Platz).

1. Platz: Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen

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Marcel vom YouTube-Kanal Techtastisch baut eine begehbare Camera Obscura und eine kleine Lochkamera. Dabei erfährt man, was man zum Nachbauen braucht und wie so eine Kamera überhaupt funktioniert.

2. Platz: Brickscience TV – Kryptographie

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Stefan Müller vom Burggymnasium Kaiserslautern zeigt mittels aufwändiger Stopmotion-Technik anschaulich die Geschichte der Kryptographie von ihren Anfängen bis zum aktuellen Standard bei Nachrichten-Verschlüsslungen.

3. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?

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Finn vom YouTube-Kanal BYTEthinks erklärt anschaulich und unterhaltsam das Phänomen des Kabelsalats. Gekonnt bringt der junge YouTuber dabei mathematische Theorien und Forschungsergebnisse ein.

Spezialpreis: Webvideo Excellence

Neu im Jahr 2017: Unter allen eingereichten Videos vergibt die Jury diesen Preis an ein Video, das mit starken Bildern arbeitet und bei dem Kamera und Schnitt einfach überzeugen. Diese ästhetische Präsentation eines wissenschaftlichen Themas wird mit einmalig 1.000 Euro belohnt.

Spezialpreis: Was bringt Musik?

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Davide Arizzoli, Alumnus der Zürcher Hochschule der Künste, lässt Musikforscher, Sprachforscher und Anthropologen zu Wort kommen: Was ist der evolutionäre Vorteil davon, dass wir Musik machen?

48-Stunden-Challenge Super Fast

In dieser Sonderkategorie gibt es nur 48 Stunden Zeit, um ein Wissenschafts-Webvideo zu drehen. Das Thema in diesem Jahr hieß: "Vernetzt". Erlaubt waren sowohl klassische Webvideos als auch eine Instgram- oder Snapchat-Story. Bewertet wurden Inhalt, Verständlichkeit, Unterhaltsamkeit, filmische Qualität und Webvideo-Charakter. Auch nach langen Diskussionen konnten sich die Jury-Mitglieder allerdings nicht auf einen klaren Favoriten einigen. Deshalb gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei erste Plätze (Preisgeld: 500 Euro) und einen dritten Platz (200 Euro).

1. Platz: Der Tod des Internets

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Lars Fischer und Mike Beckers erklären, dass möglicherweise auch das Internet einmal sterben wird, denn unsere weltweite digitale Vernetzung ist auf eine physische Infrastruktur angewiesen – Computer, Server, Leitungen.

2. Platz: Fremdgesteuerte Computer - Was ist ein Botnet?

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Max Heckmann erklärt, wie Hacker es schaffen, riesige Netze aus Computern und anderen internetfähigen Geräten aufzubauen, die dann einiges an Schaden anrichten können.

3. Platz: Vernetztes Leben

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Luca wirft in seinem Video, das er als Besucherkind im AWO Bürgerzentrum Räucherei Kiel zusammen mit dem Diplom-Biologen und Pädagogen Sahin Kirbudak erstellt hat, einen Blick auf die Vernetzungen im Aquarium.

Ziel des Wettbewerbs ist, den deutschsprachigen Wissenschaftswebvideos eine größere Sichtbarkeit zu verleihen. Gleichzeitig soll durch Fast Forward Science das Medium Webvideo stärker als inhaltlich fundiertes, unterhaltsames und massentaugliches Kommunikationsmittel für wissenschaftliche Themen wahrgenommen werden.

Die Bestplatzierten 2016

Karegorie Substanz: Migräne? Hab ich im Griff!

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Boris Zernikow & Team, Deutsches Kinderschmerzzentrum, Datteln

Kategorie Scitainment: Trust me I’m a Scientist

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Mai-Thi Nguyen Kim, YouTube-Kanal The Secret Life of Scientists, Mannheim

Kategorie Vision: Virtual Insanity

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Adam Maj & Team, Berlin

Super Fast Challenge: Unser zweites Gehirn

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Finn Dohrn, BYTEthinks, Tornesch bei Hamburg

Community Award: Diamanten verbrennen! Für die Wissenschaft!

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Marcel H., YouTube-Kanal Techtastisch, Pforzheim

Spezialpreis MeerWissen: Kein Plastik Meer!

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Tobias Djuren, Berlin

Kontakt

Wiebke Hahn

ist Projektmanagerin für Fast Forward Science
bei der Initiative "Wissenschaft im Dialog".

T 030 2062295-31

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