Fast Forward Science

Zum fünften Mal suchen Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband gemeinsam im Wettbewerb "Fast Forward Science" Webvideos zu aktuellen Forschungsthemen. Unterstützt wird er von der Carl Zeiss AG. Neu als Partner wurde der Deutsche Zukunftspreis gewonnen.

Einsendeschluss war der 31. Juli 2017.

Bei dem mit insgesamt 21.000 Euro dotierten Webvideo-Wettbewerb können Forscher, Schüler, wissenschaftsinteressierte Bürger, eingefleischte Webvideomacher oder Kommunikationsprofis Videos aus allen Disziplinen einreichen. Die Herausforderung: Die Filme sollen zugleich unterhaltend, wissenschaftlich fundiert und verständlich sein.

Die Zeit läuft: Mitmachen beim Webvideo-Wettbewerb für die Wissenschaft!

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Der Trailer zum Wettbewerb

Kategorie: Substanz

Hier geht es um spannende Inhalte und interessante Forschung – dargestellt zum Beispiel als Kurz-Reportage, als Beschreibung eines Experiments oder als Wissenschaftlerporträt  Wichtig sind eine gründliche Recherche und objektive Darstellung. Auch wenn der Inhalt im Vordergrund steht, darf das Ganze natürlich auch ein bisschen Pepp haben – schließlich geht es darum, Zuschauer von der Wissenschaft zu begeistern. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

 

Kategorie: Scitainment

Keine Lust auf öde Theorien und langweilige Formeln? Wissenschaft kann Spaß machen – in einem witzigen Webvideo. Egal, ob Comedy-Format, eine Soap Opera aus dem Labor oder der Vlog eines gestressten Wissenschaftlers. Kreativität und überraschende, lustige Auseinandersetzung mit Forschung sind gefragt. Auch wenn die Unterhaltsamkeit im Vordergrund steht, sollten die wissenschaftlichen Inhalte im Video natürlich fundiert sein. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

 

Kategorie: Vision

Wie können Wissenschaft und Forschung unsere Zukunft mitgestalten? Welche neuen Kommunikationstechnologien könnten entstehen, welche Fortbewegungsmittel unsere Zukunft bestimmen? Welche Rolle spielt die fortschreitende Digitalisierung? Welche technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben das Potenzial, unser Leben positiv zu verändern? Die Jury legt hier besonderen Wert auf die Darstellung von Visionen und eine Einschätzung, inwieweit diese Ideen Anwendung finden können. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

 

Community Award

Nicht alle Entscheidungen können von einer Jury getroffen werden – und deswegen gibt es auch in diesem Jahr wieder den Community Award, in welchem die Finalisten in einem Online-Voting gegeneinander antreten. Vom 4. bis 31. Oktober 2017 werden die 21 Finalisten im Blog von Fast Forward Science vorgestellt und stehen zur Wahl. Jedes "Mag-Ich" und jeder Kommentar für dieses Video auf YouTube zählen – Kommentare, die die Diskussion anregen, sogar doppelt. Es kommt also darauf an, die eigene Community zu aktivieren, die Diskussion unter dem Video anzuregen und durch verrückte Aktionen noch mehr Leute dafür zu gewinnen, für das Video abzustimmen. Die drei Publikumsfavoriten erhalten 500 Euro (1. Platz), 300 Euro (2. Platz) und 200 Euro (3. Platz).

 

Spezialpreis: Webvideo Excellence

Neu in diesem Jahr: Unter allen eingereichten Videos vergibt die Jury diesen Preis an ein Video, das mit starken Bildern arbeitet und bei dem Kamera und Schnitt einfach überzeugen. Diese ästhetische Präsentation eines wissenschaftlichen Themas wird mit einmalig 1.000 Euro belohnt.

 

48-Stunden-Challenge Super Fast

In dieser Sonderkategorie gibt es nur 48 Stunden Zeit, um ein Wissenschafts-Webvideo zu drehen. Das Thema in diesem Jahr hieß: "Vernetzt". Erlaubt waren sowohl klassische Webvideos als auch eine Instgram- oder Snapchat-Story. Bewertet wurden Inhalt, Verständlichkeit, Unterhaltsamkeit, filmische Qualität und Webvideo-Charakter. Auch nach langen Diskussionen konnten sich die Jury-Mitglieder allerdings nicht auf einen klaren Favoriten einigen. Deshalb gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei erste Plätze (Preisgeld: 500 Euro) und einen dritten Platz (200 Euro). Zusätzlich nehmen die "Super Fast"-Gewinner am Wettstreit um den Community Award teil. Außerdem können alle Super-Fast-Videos auch noch in einer der Kategorien für den Hauptwettbewerb eingereicht werden.

1. Platz: Der Tod des Internets

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Lars Fischer und Mike Beckers erklären, dass möglicherweise auch das Internet einmal sterben wird, denn unsere weltweite digitale Vernetzung ist auf eine physische Infrastruktur angewiesen – Computer, Server, Leitungen.

2. Platz: Fremdgesteuerte Computer - Was ist ein Botnet?

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Max Heckmann erklärt, wie Hacker es schaffen, riesige Netze aus Computern und anderen internetfähigen Geräten aufzubauen, die dann einiges an Schaden anrichten können.

3. Platz: Vernetztes Leben

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Luca wirft in seinem Video, das er als Besucherkind im AWO Bürgerzentrum Räucherei Kiel zusammen mit dem Diplom-Biologen und Pädagogen Sahin Kirbudak erstellt hat, einen Blick auf die Vernetzungen im Aquarium.

Ziel des Wettbewerbs ist, den deutschsprachigen Wissenschaftswebvideos eine größere Sichtbarkeit zu verleihen. Gleichzeitig soll durch Fast Forward Science das Medium Webvideo stärker als inhaltlich fundiertes, unterhaltsames und massentaugliches Kommunikationsmittel für wissenschaftliche Themen wahrgenommen werden.

Die Bestplatzierten 2016

Karegorie Substanz: Migräne? Hab ich im Griff!

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Boris Zernikow & Team, Deutsches Kinderschmerzzentrum, Datteln

Kategorie Scitainment: Trust me I’m a Scientist

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Mai-Thi Nguyen Kim, YouTube-Kanal The Secret Life of Scientists, Mannheim

Kategorie Vision: Virtual Insanity

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Adam Maj & Team, Berlin

Super Fast Challenge: Unser zweites Gehirn

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Finn Dohrn, BYTEthinks, Tornesch bei Hamburg

Community Award: Diamanten verbrennen! Für die Wissenschaft!

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Marcel H., YouTube-Kanal Techtastisch, Pforzheim

Spezialpreis MeerWissen: Kein Plastik Meer!

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Tobias Djuren, Berlin

Kontakt

Wiebke Hahn

ist Projektmanagerin für Fast Forward Science
bei der Initiative "Wissenschaft im Dialog".

T 030 2062295-31

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