Fast Forward Science

Zum sechsten Mal zeichnen Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband gemeinsam Webvideos zu aktuellen Forschungsthemen aus. Unterstützt wird der Wettbewerb "Fast Forward Science" von der Carl Zeiss AG. Partner in der Kategorie Vision ist der Deutsche Zukunftspreis.

Bei dem mit insgesamt 21.000 Euro dotierten Webvideo-Wettbewerb können Forscher, Schüler, wissenschaftsinteressierte Bürger, eingefleischte Webvideomacher oder Kommunikationsprofis aus allen Disziplinen Beiträge einreichen.

Die Herausforderung: Die Filme sollen zugleich unterhaltend, wissenschaftlich fundiert und verständlich sein. Einsendeschluss für die drei Hauptkategorien war der 30. Juni 2018. Vom 14. September bis zum 14. Oktober 2018 geht es in einem Online-Voting um die Community Awards.

Vom Einzeller zur Künstlichen Intelligenz, von Welten, die erst unter dem Mikroskop sichtbar werden, bis in die unendlichen Weiten der Galaxie – die Videomacher bieten dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm. Von mehr als 120 informativen, lustigen und visionären wissenschaftlichen Videos stehen nun die 21 besten im Finale. An jedem Werktag wird eines der 21 in den verschiedenen Kategorien nominierten Videos im Blog von Fast Forward Science vorgestellt. Für den Community Award zählen alle Likes und Kommentare, die unter den Videos auf YouTube bis zum 14. Oktober 2018, 23:59 Uhr, abgegeben werden.

Zum Blog von Fast Forward Science

Am 15. Oktober 2018 werden die Sieger bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 11. Forums Wissenschaftskommunikation am 8. November 2018 in Bonn statt.

Aufnahmebereit?! Der Wissenschaftsvideo-Wettbewerb: Trailer zur Ausschreibung 2018

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Kategorie: Substanz

Hier geht es um spannende Inhalte und interessante Forschung – dargestellt zum Beispiel als Kurz-Reportage, als Beschreibung eines Experiments oder als Wissenschaftlerporträt  Wichtig sind eine gründliche Recherche und objektive Darstellung. Auch wenn der Inhalt im Vordergrund steht, darf das Ganze natürlich auch ein bisschen Pep haben – schließlich geht es darum, Zuschauer von der Wissenschaft zu begeistern. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

Kategorie: Scitainment

Keine Lust auf öde Theorien und langweilige Formeln? Wissenschaft kann Spaß machen – in einem witzigen Webvideo. Egal, ob Comedy-Format, eine Soap Opera aus dem Labor oder der Vlog eines gestressten Wissenschaftlers. Kreativität und überraschende, lustige Auseinandersetzung mit Forschung sind gefragt. Auch wenn die Unterhaltsamkeit im Vordergrund steht, sollten die wissenschaftlichen Inhalte im Video natürlich fundiert sein. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

Kategorie: Vision

Wie können Wissenschaft und Forschung unsere Zukunft mitgestalten? Welche neuen Kommunikationstechnologien könnten entstehen, welche Fortbewegungsmittel unsere Zukunft bestimmen? Welche Rolle spielt die fortschreitende Digitalisierung? Welche technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben das Potenzial, unser Leben positiv zu verändern? Die Jury legt hier besonderen Wert auf die Darstellung von Visionen und eine Einschätzung, inwieweit diese Ideen Anwendung finden können. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

Zusammen mit dem Deutschen Zukunftspreis haben ausgewählte Teilnehmer, deren Video unter den Finalisten (den sechs besten Videos) in dieser Kategorie ist, die einmalige Möglichkeit, zu den Themen des Deutschen Zukunftspreises 2018 ein exklusives Video zu produzieren.

Community Award

Nicht alle Entscheidungen können von einer Jury getroffen werden – und deswegen gibt es auch wieder den Community Award, in dem die Finalisten in einem Online-Voting gegeneinander antreten. Jedes "Mag-Ich" und jeder Kommentar für dieses Video auf YouTube zählen – Kommentare, die die Diskussion anregen, sogar doppelt. Die drei Publikumsfavoriten erhalten 500 Euro (1. Platz), 300 Euro (2. Platz) und 200 Euro (3. Platz).

Spezialpreis: Webvideo Excellence

Unter allen eingereichten Videos vergibt die Jury diesen Preis an ein Video, das mit starken Bildern arbeitet und bei dem Kamera und Schnitt einfach überzeugen. Diese ästhetische Präsentation eines wissenschaftlichen Themas wird mit einmalig 1.000 Euro belohnt.

48-Stunden-Challenge Super Fast

In dieser Sonderkategorie gab es Mitte Mai 2018 nur 48 Stunden Zeit, um ein Wissenschafts-Webvideo zu drehen. Erlaubt waren sowohl klassische Webvideos als auch eine Instgram- oder Snapchat-Story. Bewertet wurden Inhalt, Verständlichkeit, Unterhaltsamkeit, filmische Qualität und Webvideo-Charakter. Den ersten Platz (500 Euro Preisgeld) holte Luisa L mit einem Video über die Faszination von Mikroorganismen in der Ostsee. Die Jury hat sich in diesem Jahr entschieden, keinen 2. Platz, dafür aber zwei 3. Plätze (200 Euro) zu vergeben. Hintergrund sind die leichten Abzüge bei den Bewertungskriterien Verständlichkeit und Inhalt.

Platz 1: Aliens unter dem Mikroskop

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In diesem liebevoll produzierten Video stellt Luisa verschiedene "Aliens" aus der Ostsee unter dem Mikroskop vor: Kieselalgen, Seepocken und der Polidora-Wurm mögen skurril aussehen, sind aber perfekt an ihre Lebenswelt angepasst.

Platz 3: Wolbachia – die Superwoman unter den Bakterien

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Wolbachia, ein Bakterium, das in den Fortpflanzungsorganen vieler Insekten lebt, hat ausgeklügelte Strategien entwickelt, sich durchzusetzen. Was unter Feminisierung und Male-Killing zu verstehen ist, erläutert das Animationsvideo von Visufon.

Platz 3: Varunas Jenseits

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Varuna, ein sächselnder Fisch, beschäftigt sich mit den Theorien des Jenseits und der Transzendenz. Zwei Literaturwissenschaftlerinnen erklären auf sehr unterhaltsame und durchaus sphärische Art die großen Fragen der Fischheit.

Ziel des Wettbewerbs ist, den deutschsprachigen Wissenschaftswebvideos eine größere Sichtbarkeit zu verleihen. Gleichzeitig soll durch Fast Forward Science das Medium Webvideo stärker als inhaltlich fundiertes, unterhaltsames und massentaugliches Kommunikationsmittel für wissenschaftliche Themen wahrgenommen werden.

Die Bestplatzierten 2017

Kategorie Substanz: Giftzwerge in Kolumbien

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Björn Encke und das Team von Frogs & Friends nehmen den Zuschauer in dieser Kurzdokumentation mit auf eine abenteuerliche Reise in den kolumbianischen Urwald, wo der giftigste Frosch der Welt lebt.

Kategorie Scitainment: Wie entsteht Kabelsalat?

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Finn vom YouTube-Kanal BYTEthinks erklärt anschaulich und unterhaltsam das Phänomen des Kabelsalats. Gekonnt bringt der junge YouTuber dabei mathematische Theorien und Forschungsergebnisse ein.

Kategorie Vision: Können wir unser Gehirn hacken?

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Cedric Engels vom YouTube-Kanal Doktor Whatson stellt Forschung, Fortschritt und das Potenzial des sogenannten Brain-Computer-Interfaces vor.

Community Award: Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen

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Marcel vom YouTube-Kanal Techtastisch baut eine begehbare Camera Obscura und eine kleine Lochkamera. Dabei erfährt man, was man zum Nachbauen braucht und wie so eine Kamera überhaupt funktioniert.

Spezialpreis Webvideo Excellence: Was bringt Musik?

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Davide Arizzoli, Alumnus der Zürcher Hochschule der Künste, lässt Musikforscher, Sprachforscher und Anthropologen zu Wort kommen: Was ist der evolutionäre Vorteil davon, dass wir Musik machen?

48-Stunden-Challenge Super Fast: Der Tod des Internets

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Lars Fischer und Mike Beckers erklären, dass möglicherweise auch das Internet einmal sterben wird, denn unsere weltweite digitale Vernetzung ist auf eine physische Infrastruktur angewiesen – Computer, Server, Leitungen.

Kontakt

Wiebke Hahn

ist Projektmanagerin für Fast Forward Science
bei der Initiative "Wissenschaft im Dialog".

T 030 2062295-31

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