Potenziale offener Innovationsaktivitäten

Chancen und Herausforderungen von Open innovation und Open Science für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft

Ziele und Schwerpunkte des Programms

Sowohl in Unternehmen als auch in der Wissenschaft werden Konzepte offener Forschungs- und Innovationsaktivitäten diskutiert. Während es der Wirtschaft dabei um die strategische Öffnung des Innovationsprozesses für externes Wissen und am Ende Wertschöpfung geht, verfolgen Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Öffnung wissenschaftlicher Prozesse und den freien Zugang zu Wissen, um neue Forschungsfragen zu erschließen und die gesellschaftliche Akzeptanz und Relevanz von Wissenschaft zu steigern.

In Wissenschaft und Wirtschaft, aber auch in der Zivilgesellschaft sowie im Regierungs- und Verwaltungshandeln, hat sich eine vielfältige Begriffswelt etabliert, um diese Entwicklungen zu beschreiben. Beispiele sind: Open Data, Open Access, Open Source, User Driven Innovation, Crowd Sourcing, Design Thinking, Open Space, Co-working, Plattformen, Reallabore.

Mit der Initiative möchte der Stifterverband die unterschiedlichen Akteure – Wissenschaftseinrichtungen, Intermediäre, Unternehmen, Politik und Verwaltung – zusammenbringen und die Potenziale und Handlungsbedarfe offener Innovationsaktivitäten genauer untersuchen. Ziele sind, ein gemeinsames Verständnis offener Innovationsaktivitäten zu entwickeln und bestehende Diskurse zusammenzubringen. Mittelfristig möchte der Stifterverband an die Politik Impulse für die strategische Befassung mit offenen Innovationsaktivitäten geben und eigene Förderinstrumente ableiten.

 

Aktivitäten

In einer Explorationsphase werden zentrale Beobachtungen zur Umsetzung und Förderung offener Innovationsaktivitäten gesammelt, Thesen zur deren Wirksamkeit und Trends entwickelt und weitergehende Fragen und Handlungsfelder abgeleitet. Folgende Maßnahmen sind Teil des Prozesses:

  • Dialog: Der Stifterverband führt durch strukturierte  Expertengespräche und Workshops mit Vertretern aller Sektoren in Deutschland und Europa die Debatten zu Open Science und Open Innovation zusammen.
     
  • Analyse: Im Auftrag des Stifterverbandes wird eine Studie zu ökonomischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Effekten erstellt (Erscheinungsdatum Frühjahr 2018).
     
  • Förderung: Zur Verbreitung des open innovation Gedankens fördert der Stifterverband die Teilnahme leitender Wissenschaftler an dem in Europa einzigartigen Ausbildungsprogramm Lab for Open Innovation in Science (LOIS) der österreichischen Ludwig Boltzmann Gesellschaft.

 

Kontakt

Dr. Pascal Hetze

leitet im Stifterverband den Programmbereich 
"Analysen und Innovationspolitik".

T 030 322982-506
F 030 322982-515

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Andreas Sorge

ist als Programmmanager/Wissenschaftlicher Referent im Bereich "Programm und Förderung" tätig.

T 030 322982-316
F 030 322982-515

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