Ars legendi-Fakultätenpreis
in den Ingenieurwissenschaften
und der Informatik

Der Dachverband der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik 4ING und der Stifterverband loben zum zweiten Mal den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik 2014 aus.


Der Preis wird von 2011 an alle drei Jahre verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert. Er soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des Ingenieur- und Informatiknachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als zentrales Gütekriterium für Spitzenhochschulen und strategisches Ziel des Qualitätsmanagements der Hochschulen stärker verankert werden.


Ausschreibung 2014


Der Preis wird für herausragende und innovative Leistungen in der
Lehre verliehen, insbesondere bei der Entwicklung und Umsetzung von

  • Curricula oder curricularen Elementen
  • Lehrmethoden
  • Lehr- und Lernmaterialien
  • Prüfungsmethoden
  • Beratungs- und Betreuungskonzepten für Studieninteressierte und
    Studierende
  • sonstigen Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre


Die Bewerbung erfolgt in der Regel auf Vorschlag der Fakultäten und Fachbereiche oder der Fachschaften der Ingenieurwissenschaften und der Informatik. Eigenbewerbungen sind zulässig.

Einsendeschluss: 14. März 2014.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Experten der Lehre in den Ingenieurwissenschaften und in der Informatik, aus Studierenden und Hochschulvertretern. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der dritten gemeinsamen Plenarversammlung der 4ING-Fakultäten am 9. Juli 2014 in Darmstadt.

Der Preis wird gefördert von Gesamtmetall im Rahmen der Initiative THINK ING.


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Preisträger 2011: Jörg Lange


Jörg LangeProfessor Jörg Lange ist Ordinarius des Fachbereichs für Bauingenieurwesen und Geodäsie der TU Darmstadt. Auf seinem Fachgebiet Stahlbau hat er bei seinen Studierenden durch innovative Lehr-/Lernformen die Entwicklung fachlichen Wissens mit Persönlichkeitsbildung und dem Erwerb von Sozialkompetenz verbunden. Durchgängig und vom ersten Studienjahr an fördert er interdisziplinär ausgerichtetes, projektorientiertes und selbstständiges Arbeiten in kleinen Gruppen.

Den Ausgleich unterschiedlicher Eingangsqualifikationen zum Studienbeginn strebt Prof. Lange an, um einen frühzeitigen Studienabbruch zu vermeiden. In einem vom DAAD geförderten Projekt hat er Konzepte zur Verbesserung des Studienerfolgs von internationalen Studierenden miterarbeitet und erprobt. Von ihm neu entwickelte Lehrmaterialien und unterschiedliche Formen des internet- und computergestützten Lernens fördern das selbstständige Lernen.

Die hervorragende Bewertung seiner Lehre durch die Studierenden an der TU Darmstadt hat Lange durch spezifische eigene Evaluationen ergänzt. Die Ergebnisse fließen kontinuierlich in die Verbesserung der Lehre ein. Die Lehrkonzepte von Professor Lange haben in einigen Fällen bereits national und international Anerkennung und Nachahmung gefunden.

Lange hat sich besonders auch der Forschung über ingenieurwissenschaftliche Lehre und neue didaktische Konzepte gewidmet. Etliche einschlägige Dissertationen sind von ihm angeregt und betreut und deren Ergebnisse zum Teil unmittelbar in die Lehre eingebracht worden. Er hat sich damit als einer der ersten in Deutschland um die international verstärkt betriebene, hier zu Lande aber noch wenig geförderte Forschung zur Ingenieurausbildung (engineering education research) verdient gemacht.

Foto: TU Darmstadt/4ING

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Dominique M. Ostrop

Dominique M. Ostrop

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