Mehr als Forschung und Lehre!
Hochschulen in der Gesellschaft

In dem gemeinsamen Programm von Stifterverband und Stiftung

Mercator werden innovative Konzepte von Hochschulen zur

Stärkung ihrer gesellschaftlichen Rolle gefördert.


Ziel des Programms ist es, Hochschulen dabei zu unterstützen, sich auch über
ihre Rolle in der Gesellschaft zu definieren statt ausschließlich über Exzellenz
in Forschung und Lehre. Hochschulen übernehmen Verantwortung für das
Gemeinwesen, zum Beispiel indem sie sich für mehr Bildungsbeteiligung ein-
setzen, mit Unternehmen aus der Region zusammenarbeiten oder den Dialog
mit der Gesellschaft suchen.

In einem wettbewerblichen Auswahlverfahren wurden zunächst rund zehn
Konzepte ausgewählt, die eine Fördersumme von jeweils 10.000 Euro er-
halten. Insgesamt haben sich 78 Hochschulen beteiligt. Im Rahmen einer
Konferenz am 17./18. Februar 2011 in Berlin präsentierten die zehn Fina-
listen ihre Konzepte dem Gutachtergremium und der Fachöffentlichkeit.


Seiten aus W&W 1/2011 zum Programm "Mehr als Forschung und Lehre"Mission Gesellschaft: Stifterverband-
Magazin "Wirtschaft & Wissenschaft"
1/2011 mit einem Schwerpunkt zum
gesellschaftlichen Engagement von
Hochschulen und zum Programm
"Mehr als Forschung und Lehre"
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Sechs Hochschulkonzepte wurden ausgewählt, die in ihrer Umsetzung zwei
Jahre lang gefördert werden:

  • Universität Augsburg
    Bildung durch Verantwortung: Das Augsburger Modell
    Die Universität Augsburg baut eine Infrastruktur auf und aus, die Lernen
    durch soziales Engagement in der Stadt und der Region fördert.
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  • Fachhochschule Dortmund
    Hochschule vor Ort in der Dortmunder Nordstadt
    Das Projekt widmet sich dem Dortmunder Problemstadtteil Nordstadt.
    Hier sollen junge Menschen mit Migrationshintergrund an ein Studium
    herangeführt und Nutzungskonzepte für Leerstände entwickelt werden.
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  • Universität Duisburg-Essen
    Engagement durch Lehre und Forschung für die Region (Regio-ELF)
    Das "Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung"
    arbeitet eng mit zivilgesellschaftlichen Akteuren der Region zusammen
    und gestaltet eine aktive Campus Community-Partnerschaft.
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  • Zeppelin Universität Friedrichshafen
    University Social Responsibility – Die Zukunft der Zivilgesellschaft durch
    ein "Social Venture and Research Team"
    Die Zeppelin Universität etabliert zur weiteren Stärkung, Systematisierung
    und Nachhaltigkeit des gesellschaftlichen Engagements ihrer Hochschul-
    angehörigen ein "Social Venture and Research Team".
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  • Universität Kassel
    Praktisch Freiwillig
    Das Konzept verknüpft den Service Learning-Ansatz für Studierende mit
    der Unterstützung bürgerschaftlichen und sozialpolitischen Engagements
    älterer Personen.
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  • Hochschule München (federführend)
    in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität, der Technischen
    Universität München und der Universität der Bundeswehr
    Akademie für Social Entrepreneurship
    Die vier großen Münchner Hochschulen und deren jeweilige Entrepreneurship
    Center haben sich die Verknüpfung von unternehmerischem Denken und
    Handeln mit der Übernahme von Verantwortung für die Gesellschaft auf
    die Fahne geschrieben.
    Mehr Info




Die vier weiteren Finalisten:

  • Technische Universität Dresden
    Wissen schafft Brücken – Bildung verbindet Menschen
    Ein Koordinations- und Beratungsbüro für das gesellschaftliche Engagement der TU soll einen Methoden- und Werkzeugkoffer für dialogorientierte Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse erarbeiten.

  • Fachhochschule Münster
    Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe: Bündeln. Leiten. Helfen.
    Die FH will ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für humanitäre Hilfe im In- und Ausland auf- und ausbauen.

  • Hochschule Neubrandenburg
    Die engagierte Hochschule
    Im Projekt wird sich die Hochschule in den regionalen Brennpunkten einsetzen und Netzwerke in der Umgebung aufbauen.

  • Universität Regensburg
    KultUR-Spielräume
    Mit Hilfe einer Koordinationsstelle, einer Internetpräsenz und eines "Kulturmobils" will die Hochschule Kultur in ihrer Region unterstützen und befördern.



Die Vertreter der zehn Hochschulen werden darüber hinaus eingeladen, sich im Rahmen eines einwöchigen, von der Fulbright-Kommission organisierten Educational Experts Seminars Anfang Oktober 2011 in den USA über dortige Good-Practice-Beispiele zu informieren und Kontakte zu knüpfen.



Podcasts: Die Konzepte der zehn Finalisten



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Ansprechpartnerin

Ann-Katrin Schröder

Schröder, Ann-Katrin

Programmleiterin
T: (0201) 8401-140
F: (0201) 8401-215

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