Wissenschaftsjahr 2009: Forschungsexpedition Deutschland
Das Wissenschaftsjahr 2009 hat bei Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen Begeisterung für Wissenschaft und Technik geweckt.
Der Stifterverband beteiligte sich als einer von fünf Projektträgern
mit 1 Million Euro und zahlreichen Aktivitäten und Wettbewerben.
Das Wissenschaftsjahr 2009 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog ausgerichtet. Weitere Träger waren die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, die Robert Bosch Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Träger des Wissenschaftsjahres 2009 wandten sich mit eigenen Angeboten an den Nachwuchs.
Forschen heißt Fragen
Forschung fängt mit Fragen an. Können Explosionen Leben retten? Oder: Was bringt Wüsten zum Blühen? Airbag und neuartige Düngemittel lauten hier die Antworten. Im Wissenschaftsjahr 2009 suchten Bundesforschungsministerium, Stifterverband und viele weitere Partner nach Antworten auf Deutschlands beste Forschungsfragen.
Der Stifterverband fragte sich:
- Was ist Bildung wert?
- Was verdient ein Forscher?
- Wer übernimmt Verantwortung?
Die Antworten gibt es hier
Im Jahr 2009 wehten diese und viele andere Fragen auf Fahnen in ganz Deutschland. Die Forschungsfahnen waren ein zentrales Element der Kampagne im Wissenschaftsjahr 2009. Der Stifterverband hat seine Flaggen vor dem Wissenschaftszentrum Bonn aufgezogen.
Wettbewerb "Geistesblitze"
Der Wettbewerb des Stifterverbandes hat Schulen eingeladen, im Rahmen von Schülerprojekten Geistesblitze in ihrer Region aufzuspüren und bekannt zu machen. Geistesblitze sind Ideen, Erfindungen oder Erfinder, Innovationen, interessante Orte der Forschung oder der Produktentwicklung in der Region. Es wurden Projekte gesucht, in deren Rahmen Schülerinnen und Schüler Geistesblitze suchen, die ihren Alltag prägen, die Bedeutung dieses Geistesblitzes für die Gesellschaft entdecken und beschreiben und ihre Ergebnisse für die Öffentlichkeit aufbereiten.
Mehr Info zum Wettbewerb
"Wissenschaft und Forschung haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind: zur Nummer drei unter den führenden Industrie- und Technologienationen nach den USA und Japan. Zu einem sehr wohlhabenden Land, dessen Produkte weltweit begehrt sind und für dessen gesellschaftliche Errungenschaften wir von vielen beneidet werden", erklärte Stifterverband-Präsident Dr. Arend Oetker. "Das Wissenschaftsjahr 2009 erinnert uns alle – Bevölkerung, Unternehmer und Manager, Politiker und Forscher – daran, worauf dieser Wohlstand beruht. Nämlich auf den immer wieder erneuerten Anstrengungen jeder Generation, ihre Vorgänger an Tatkraft, Ideen, Erfindungen zu übertreffen."
Zum ausführlichen Statement von Dr. Arend Oetker
Was der Stifterverband sonst noch initiiert hat:
- Stadt der Wissenschaft
Der Stifterverband hat den Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft" für das Jahr 2011 erneut ausgeschrieben.
Mehr Info - Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes
Stifterverband und Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergaben den Communicator-Preis 2009 zum zehnten Mal. Mit ihm zeichnen sie exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die ihre Fachgebiete und Forschungsarbeiten einem breiten Publikum vielfältig, originell und kreativ nahebringen und sich dem Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verdient machen. In Jahr 2009 erhielt Jutta Allmendinger vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung den Preis.
Mehr Info - Wissenschaft interaktiv – Publikumspreis des Stifterverbandes
Wissenschaft im Dialog und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben 2009 zum zweiten Mal den Publikumspreis "Wissenschaft interaktiv" vergeben. Der Preis richtet sich an Teams aus jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen und Mitarbeitern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsstellen. Der Preis würdigt Konzepte und Exponate, die Forschung leicht verständlich und interaktiv vermitteln. Der Preis wurde im Rahmen des Wissenschaftssommers in Saarbücken verliehen.
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