Villa-Hügel-Gespräche

Die Villa-Hügel-Gespräche des Stifterverbandes bringen Ent-

scheidungsträger aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu

wissenschaftspolitischen Themen zusammen.


Die Idee: Eine hochkarätige Runde von rund 30 Personen beleuchtet alle zwei
Jahre ein zukunftsrelevantes wissenschaftspolitisches Thema. Viele dieser
Gespräche haben Wirkungen in politische Entscheidungsprozesse hinein er-
zielt und Anregungen für Förderprogramme des Stifterverbandes gegeben.

Villa-Hügel-Gespräch 2008









Villa-Hügel-Gespräch 2010


Das Villa Hügel-Gespräch am 18. November 2010 wird sich mit der Frage
beschäftigen, welche Auswirkungen die zunehmende Einbeziehung privater
Akteure in Wissenschaft und Bildung haben wird. Private Hochschulen, Stif-
tungsprofessuren, duale Studiengänge, Studienbeiträge: Unternehmen,
Stiftungen und nicht zuletzt die Bürger selbst engagieren sich so viel wie nie
zuvor für die akademische Bildung. Private Drittmittel an Hochschulen sind in
den letzten Jahren um 65 Prozent gestiegen, staatliche Grundmittel nur um
17 Prozent. Über zwei Drittel der Großunternehmen und ein Drittel der mit-
telständischen Unternehmen unterstützen Hochschulen und Studierende.

Daraus ergeben sich ordnungspolitische Grundsatzfragen nach der Aufga-
benverteilung zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, aber auch nach
den legitimen Einflusssphären und den Interessengegensätzen zwischen den
unterschiedlichen Interessengruppen in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Leitfragen für das Villa-Hügel-Gespräch unter dem Titel "Was ist des
Staates? Was ist Privates?"
werden sein:

  • Wie muss die Ordnungspolitik mit dem so häufig formulierten Gegensatz zwischen einer "von wirtschaftlichen Interessen geleiteten Wissenschaft" und der "Freiheit von Lehre und Forschung" umgehen?
  • Wie kann dem Vorwurf der "Ökonomisierung" der Hochschulen begegnet werden?
  • Wo können sich Unternehmen wirkungsvoll engagieren?
  • Wo sollten sie sich nicht engagieren, weil sie sich mit staatlichen Aufgaben übernehmen?
  • Wo behält der Staat seine Verantwortung, wo muss er sich noch weiter zurückziehen?
  • Welche Konsequenzen hat die neue Aufgabenverteilung auf die Hochschulen?



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Villa-Hügel-Gespräch 2008


Mit dem Thema Agenda Setting in der Forschung befasste sich das Villa Hügel-Gespräch im November 2008. Im Zentrum des Gesprächs stand das nationale und internationale Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik, Unternehmen, Medien und Öffentlichkeit bei der Setzung von Schwerpunkten in der Forschungs- und Innovationspolitik.

Das Unplanbare planen (Cover der Publikation)Das Unplanbare planen:
Agenda Setting in der Forschung

Beiträge, Diskussionen und
weiterführende Analysen des
Villa-Hügel-Gesprächs 2008


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Die Themen der Villa-Hügel-Gespräche aus den zurückliegenden Jahren


2006
Cluster - Potenziale für Wissenschaft und Wirtschaft
LinkPDF-Download der Dokumentation "Treibhäuser der Innovation"

2004
Kompetitiver Föderalismus in Bildung und Wissenschaft
LinkPDF-Download der Dokumentation "Eine (un)endliche Geschichte?"

2002
Neue Herausforderungen für die Forschung in Deutschland und in Europa
LinkPDF-Download der Dokumentation "Gewogen und für zu leicht befunden?"

2000
Campus online - Hochschulen, neue Medien und der globale Bildungsmarkt
LinkPDF-Download der Dokumentation "Campus online"


Ansprechpartner

Dr. Mathias Winde

Mathias Winde

Programmleiter
T: (030) 322982-501
F: (030) 322982-515

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Analysen und Studien