Die Geschichte des Stifterverbandes

Seit fast 90 Jahren ist der Stifterverband einer der Pfeiler der

Wissenschaftsförderung in Deutschland.


Die Geschichte des Stifterverbandes beginnt in der frühen Weimarer Republik,
als das Wissenschaftssystem unter materieller Not litt. In dieser Situation
fanden sich im Herbst 1920 führende Wissenschaftler und Industrielle zusam-
men. Sie riefen eine "Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft" ins Leben,
um die Interessen der Wissenschaft gegenüber dem Staat zu bündeln. Kurz
darauf entstand der "Stifterverband der Notgemeinschaft der deutschen Wis-
senschaft" mit dem Ziel, in den "Erwerbsständen" Geld für Forschung und
Lehre zu beschaffen.

Dieser Ansatz – Wirtschaft fördert Wissenschaft – wurde bei der Neugrün-
dung des Stifterverbandes nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgegriffen.
Dabei spielte der Stifterverband eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung
der Wissenschaftsförderlandschaft in der Bundesrepublik. Als unabhängige,
selbstverwaltete Institution erwarb er sich den Ruf einer in Politik und
Wissenschaft anerkannten Instanz.

Seit Ende der 1960er-Jahre initiiert der Stifterverband verstärkt eigene För-
derprogramme, um Impulse für die Weiterentwicklung des Wissenschafts-
systems zu geben. Die Förderung bürgerschaftlichen Engagements im Be-
reich der Stiftungen und die Auswertung statistischer Daten zum Wissen-
schaftssektor waren bereits in den 1950er-Jahren als weitere Standbeine
hinzugekommen.


Chronik

1920 bis 1945

Von der Notgemeinschaft zum ersten Stifterverband

1948 bis 1964

Neubeginn und Etablierung in der Nachkriegszeit

1967 bis 1985

Der Stifterverband setzt neue programmatische Akzente

1993 bis heute

Gründung des DSZ, Aufbau des Hauptstadtbüros, neue Schwerpunkte



Persönlichkeiten