Stiftungstypen: Selbstständige oder treuhänderische Stiftung

Rechtsfähige oder treuhänderische Stiftung, GmbH oder Verein?

Es gibt nicht eine einzige Rechtsform für gemeinnütziges Tun.


Die Stiftung eignet sich besonders für die langfristige, ja ewige Verwirklichung des stifterischen Willens, weit über den Tod der Stifterin, des Stifters hinaus. Sein Name bleibt dauerhaft mit dem Wirken der Stiftung verbunden.

Bei der rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen Rechts handelt es sich um eine eigenständige Rechtsperson mit eigenen Organen (Vorstand, Kuratorium). Sie eröffnet dadurch insbesondere operativen Stiftungen große Handlungsspielräume. Allerdings unterliegt sie auch der behördlichen Aufsicht. Diese garantiert zwar, dass der Stifterwille dauerhaft erfüllt wird, jedoch kann die Beaufsichtigung zu Lebzeiten der Stifterin, des Stifters auch eine Last sein. Vor allem dann, wenn der Stifter die Erfahrungen aus den ersten Förderjahren für Satzungsänderungen nutzen will.

Rechtsfähigen Stiftungen bietet das DSZ nach einem flexiblen Baukasten-Prinzip das gesamte Spektrum an Dienstleistungen, sowohl in der Aufbauphase als auch anschließend beim Stiftungsmanagement.

Die treuhänderische (nichtrechtsfähige) Stiftung ist keine Stiftung zweiter Klasse, sondern eine interessante Alternative: Auf diese Weise lässt sich schnell und unkompliziert eine Stiftung ins Leben rufen, da sie keiner staatlichen Anerkennung bedarf. Diese Stiftungsform setzt natürlich einen vertrauensvollen und kompetenten Treuhänder voraus, der das Stiftungskapital sorgfältig verwaltet und die Geschäfte im Sinne des Stifters führt.

Sie bietet sich auch immer dann an, wenn der Verwaltungsaufwand so gering wie möglich gehalten werden soll – etwa weil die Stiftung überwiegend fördernd tätig ist. Eine nichtrechtsfähige Stiftung eignet sich überdies auch als Einstieg, um Erfahrungen zu sammeln und ggf. später die Stiftung in eine rechtsfähige Form zu überführen.

Als Verwalter von 600 Stiftungen verfügt das DSZ über das notwendige Know-how in der effizienten, individuellen Betreuung.

Kontakt

Grundsätze guter Stiftungsverwaltung