Das Unplanbare planen:
Agenda Setting in der Forschung

Wissenschaftsforscher, Manager, Wissenschaftspolitiker und Journalisten

beleuchten systematisch aus unterschiedlichen Perspektiven die Frage:

Wer bestimmt die künftigen Forschungsthemen?


Das Unplanbare planen (Cover der Publikation)Schwerpunkte in der Forschungs- und Innovations-
politik werden heute im Zusammenspiel von Wissen-
schaft, Unternehmen, Politik, Medien und Öffentlichkeit
gesetzt. Doch welches die richtigen Themen sind,
wie und wo die öffentlichen und privaten Ressourcen
optimal eingesetzt werden, das ist eine Herausfor-
derung für Forschung und Politik gleichermaßen.
Mit der Festlegung von Prioritäten ist zugleich ein
Agenda Setting verknüpft, in dem Forschungs-
schwerpunkte definiert und Fördermittel konzentriert
werden.

Doch welche praktischen und theoretischen Konsequenzen die beschriebenen Prozesse haben, ist keineswegs klar. Der Stifterverband hatte deshalb Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik im November 2008 in die Essener Villa Hügel eingeladen, um neue Mechanismen des Agenda Settings zu diskutieren, Auswirkungen auf Wissenschaft und Wirtschaft zu erörtern, die Frage der Legitimation von Agenden zu prüfen und den möglichen Handlungsbedarf zu benennen.

Das Villa-Hügel-Gespräch 2008 hat die vorliegende Publikation inspiriert. Dabei werden theoretische Betrachtungen und praktische Handlungsempfehlungen zusammengeführt. Dieser Band liefert damit nicht nur dem Praktiker wertvolle Anregungen, sondern spannt mithilfe bekannter Wissenschaftsforscher den theoretischen Horizont auf, vor dem sich Agenda Setting abspielt.


Bibliografische Angaben
Das Unplanbare planen: Agenda Setting in der Forschung
Edition Stifterverband, Essen 2009
ISBN-13: 978-3-922275-32-9
19,90 Euro


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