Sechzehn mal 50.000 Euro für gute Hochschullehre

Die ersten privaten Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre wurden bewilligt.


9. Dezember 2011

Stiftungen bewilligen die ersten 16 Fellowships für Innovationen in der Hochschulehre. Eine Jury aus Fachvertretern, Hochschuldidaktikern und Studierenden wählte jetzt die Empfänger der mit je 50.000 Euro dotierten Auszeichnung aus. Auf eine gemeinsame Ausschreibung der Baden-Württemberg Stiftung, der Joachim Herz Stiftung und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hatten sich 181 Hochschulen beworben. Ein Drittel der Anträge (61) stammte aus Baden-Württemberg.

Lehrende aller Fächer – vom wissenschaftlichen Mitarbeiter bis zur Professorin – waren in der Ausschreibung aufgerufen, Ideen für die Stärkung der Lehre beizutragen. Die 16 Fellowships schaffen nun den nötigen Freiraum, um neue Lehr- und Prüfungsformate zu erarbeiten und Ideen zur Reform des Studienablaufes zu entwickeln. "Das große Echo des Programms zeigt, dass wir einen Nerv der Hochschulen getroffen haben", sagte Stifterverbandsgeneralsekretär Andreas Schlüter.

Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung, zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung in Baden-Württemberg: "Die Erneuerung und Verbesserung der Lehre steht inzwischen ganz oben auf der Agenda der Hochschulen im Südwesten."

Lehrende von zwölf Universitäten, drei Fachhochschulen und einer pädagogischen Hochschule wurden ausgezeichnet. "Es ist für die Universitäten dringend notwendig, Studieninhalte und wissenschaftliches Arbeiten besser zu vermitteln. Unsere Projekte schaffen dafür Freiräume und sollen auch helfen, die hohen Abbruchquoten an den Hochschulen zu senken", sagte Monika Harms, Mitglied des Vorstands der Joachim Herz Stiftung.


Fünf Fellowships der Baden-Württemberg Stiftung erhalten:
Fünf Fellowships der Joachim Herz Stiftung gehen nach Ostdeutschland an:
Der Stifterverband vergibt fünf Fellwoships an:
Ein Fellowship der Dieter Schwarz Stiftung geht an:


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Bettina Jorzik

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