Stifterverband kürt
gute Studiengänge im
Wettbewerb Cum Laude

Die Sieger kommen aus Fulda, Passau und Friedrichshafen.


29. November 2011

Cum Laude (Logo)Im Wettbewerb "Cum Laude" bat der Stifterverband die Studierenden aller deutschen Hochschulen um ihr Votum, welche Studiengänge aus ihrer Sicht besonders überzeugend seien. Gestern präsentierten die neun Finalisten vor einer überwiegend mit Studierenden besetzten Jury in Berlin, warum ihr Studiengang die Auszeichnung "Cum Laude" erhalten sollte.


Die drei Sieger sind:

1. Summa cum laude – 3.000 Euro
Hochschule Fulda:
Frühkindliche inklusive Bildung (B.A.)

Die Jury lobte an dem Studiengang die konsequente Ausrichtung an der Leitidee der Inklusion, das heißt an einer Pädagogik der Vielfalt, die Unterschiede der Lernenden - etwa in Begabung oder Behinderung, Geschlecht oder sozialer Herkunft - Wert schätzt und als gegenseitige Ergänzung versteht. Nicht nur die Lehrinhalte sondern auch die gesamte Studiengangsgestaltung und die Prüfungsformen setzen das Prinzip der Inklusion schlüssig um. Darüber hinaus beeindruckte der kollegiale Umgang von Lehrenden und Lernenden, die auf Augenhöhe ihre Anregungen für eine Weiterentwicklung des Studiengangs einbringen können.


2. Magna cum laude – 2.000 Euro
Universität Passau:
Kulturwirtschaft/International Cultural Studies (B.A.)

Der Studiengang kombiniert Wirtschaftswissenschaften, Kulturraumstudien und Sprachen. Dabei gefiel der Jury insbesondere das „Warenkorbmodell“, das den Studierenden großen Freiraum für individuelle Schwerpunktsetzung gibt. Der Studiengang fördert und fordert damit die Selbständigkeit der Studierenden und sorgt gleichzeitig – etwa durch intensive Alumniarbeit – für ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl seiner Studierenden.


3. Cum Laude – 1.000 Euro
Zeppelin University Friedrichshafen:
Communication and Cultural Management (B.A.)

Der achtsemestrige Bachelorstudiengang verfolgt das Ziel, kulturelles Wissen und kommunikative Kompetenz als Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts zu fördern. Er verknüpft einen breit angelegten, interdisziplinären Bildungsansatz mit studentischen Forschungs- und Praxisprojekten, die den Studierenden die Reflexion über das eigene fachliche und berufliche Handeln ermöglichen sollen. Durch das Lehrformat der student studies können die Studierenden darüber hinaus eigene Vorschläge für Inhalte oder Vermittlungsformate einbringen.


Das Preisgeld geht an die Fachschaft, die den Studiengang vorgeschlagen hat.

Bei allen im Finale vertretenen Studiengängen wurden vor allem die gute Kommunikation und das Miteinander von Lehrenden und Lernenden deutlich. "Diese neun Studiengänge haben deutlich gezeigt, dass es mit Kreativität und Flexibilität möglich ist, innovative und zeitgemäße Studiengänge zu gestalten", sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "Dies gelingt insbesondere dort, wo Studierende und Lehrende ihren Studiengang gemeinsam und fortlaufend weiterentwickeln."

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Michael Sonnabend

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